Winter (Ballade)

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Winter ist der Titel einer Ballade von Rittersporn.

Winter
Im ersten kalten Hauch von Norden her
Kam mit dem Winterwind der Worte Sinn abhanden.
So muss es sein, nichts ändern daran mehr
An deinen Wimpernspitzen die Brillanten ...

Der Schnee glänzt weiß im kalten Winterlicht,
Vom Eis sind Seen und Sümpfe gläsern zugemauert.
So muss es sein, das ändert nun auch nicht
Die Sehnsucht, die in deinen Augen lauert.

Von der tieferen Bedeutung her könnte sich der Text auf die Königin des Winters beziehen. Yennefer erzählt Geralt in der Kurzgeschichte "Ein Eissplitter" von dieser Legende der Elfen. Rittersporn könnte diese Legende ebenso kennen - oder unbewusst diese Zeilen gedichtet haben, ohne die Königin des Winters speziell gemeint zu haben.

Die Ballade "Winter" wird in der Kurzgeschichte "Das Ewige Feuer" genannt. Der Doppler Dudu reimt in Gestalt des Dichters Rittersporn eine dritte Strophe hinzu. Er findet des Weiteren, dass das Poem lieber "Das Ewige Feuer" heißen sollte.

Der Frühling kehrt zurück mit Regenschauern,
Die Herzen werden warm, wenn neu die Sonne brennt.
So muss es sein, und stets wird überdauern
Das Ewige Feuer, das man Hoffnung nennt.

In The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Buch "Balladen" enthält eine andere Version dieser speziellen Ballade:

Winter

Die ersten Düfte des Herbstes wehen heran,
die Bedeutung der Worte ist entschwunden.
Die Sicht ist unverändert - doch die Gefühle sind angetan,
Tränen wie Diamanten auf deinen Wangen funkeln.

Dein Heim ist umgeben von Schnee und Weiß,
der klirrende Frost lässt Flüsse und Seen erblinden,
so muss es sein, auch wenn es heißt,
Sehnsucht und Schmerz zu überwinden.
Wenn der Frühling mit dem Regen eilt,
wird die Sonne uns beiden Wärme geben,
so muss es sein, denn in uns weilt,
das ewige Feuer der Hoffnung zum Leben ...