Wie Luis Alberni zu Golyat wurde

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Wie Luis Alberni zu Golyat wurde
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Enthält Zusatzinformationen.
Beschreibung
Inventar/Slot
Andere Gegenstände
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Buch
Quelle
Zum Basilisk
Inventarpreis
10 Krone(n)
Kaufpreis
24 Krone(n)
Verkaufspreis
2 – 3 Krone(n)
Gewicht
0 Gewicht

Quests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dienste des alten Herzogs standen viele tapfere Ritter, doch der größte von allen war Luis Alberni. Sein Wappen war ein rotes Feld mit einem goldenen Stern, dessen fünf Zacken für die fünf ritterlichen Tugenden stand.

Doch seine Bekanntheit und sein Ruhm stiegen Alberni zu Kopfe und einige Jahre später hielt er sich schließlich für den besten aller Ritter. Am Ende glaubte er, die Inkarnation der Ritterlichkeit zu sein, und dass es auf der ganzen Welt keinen wie ihn je gegeben hätte. Das musste in seinen Augen selbst die Dame vom See anerkennen. Und so machte sich Alberni auf den Weg zu ihr, auf dass sie ihm ob seiner Großartigkeit huldigen mochte.

Doch als Alberni zu der Dame kam, begannen sich sein Körper und seine Ausrüstung zu verändern. Der schlanke Ritter wurde immer dicker und fetter, bis sein Pferd ihn nicht mehr tragen konnte. Sein Schwert wurde zunächst hölzern und schließlich zu einem Knüppel, und seine glänzende Rüstung wurde erst matt und dann zu Asche. So blieb ihm nur sein Helm, der sich in einen Käfig aus Holz verwandelte.

Alberni stand am Seeufer und wollte etwas sagen, doch es kam nur ein wildes Krächzen über seine Lippen. Der Ritter blickte auf sein Spiegelbild im See und da begriff er, dass er sich in einen Riesen verwandelt hatte. Dann erhob sich die Dame vom See aus dem Wasser und sprach: "Du hast den Weg der Ritterlichkeit schon vor langer Zeit verlassen. Von all deinen Sünden war Stolz die größte. Sie hat dein Schwert in einen Knüppel verwandelt, deine Rüstung genommen und ein Monster aus dir gemacht. Von jetzt an trägst du den Namen Golyat. Begib dich zur Gorgo, wo du in dieser Gestalt fernab der Augen der Menschen dein Dasein fristen wirst, stets begleitet von der schmerzvollen Erinnerung an deinen verlorenen Ruhm, bis dich eines Tages der Tod von deinen Qualen erlösen wird."