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Werwolf

Aus Hexer Wiki
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Sollten Sie morgens in ihrem Bett seltsame Haare finden und Ihnen trotz ihrer Mundhygiene am Vorabend verdächtige Fleischfetzen zwischen den Zähnen auffallen - herzlichen Glückwunsch, dann sind sie jemand, der sich wahrscheinlich gehörig mit Lykanthropie angesteckt hat.

Und da war etwas, was nur lebte, um zu töten. Vor Hunger, zum Vergnügen, aus jemandes krankhaftem Willen geboren oder aus anderen Ursachen. Eine Mantikora, ein Wyvern, ein Nebling, ein Sägmaul, ein Steinbeißer, eine Greule, ein Waldschrat, ein Vampir, ein Ghul, ein Graveir, ein Werwolf, ein Gigaskorpion, eine Striege, eine Jaga, eine Kikimora, ein Vipper.
― Aus "Die Stimme der Vernunft", Teil 4

In diesem Falle sollten sie umgehendst einen Hexer kontaktieren um ihre Erkrankung zu kurieren. Im späteren Stadium kann die Verwandlung zum Wolf zwar immer noch gestoppt werden, viele Menschen verlieren dann allerdings auch in ihrer normalen Gestalt nicht mehr die tierische Mordlust. Je früher die Lykanthropie geheilt wird, umso günstiger stehen die Chancen wieder ein völlig normales Menschenleben zu führen. Zahlen sie den Hexer im Voraus und hoffen sie auf das Beste.

Es gibt zahlreiche Kuren gegen die Lykanthropie - die meisten bewirken nur recht wenig. Viele Leute werden ihnen gar sagen, die beste Kur ist ein rasiermesserscharfes Silberschwert und ein Hexer am anderen Ende.

Sollten Sie doch nicht mehr kuriert werden können, so können sie dennoch für die Alchemie von nutzen sein, da ihr Werwolfspelz eine sehr wertvolle Komponente für mutagene Hexertränke darstellt.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werwolf
Tw3 journal werewolf.png
Beschreibung
Klasse
Verfluchte Wesen
Variationen
Ulfhedinn, Berem
Vorkommen
Wälder und Höhlen in der Nähe von Ortschaften
Anfälligkeit
Silberschwerter
Mondstaub
Teufelsbovist
Verfluchtenöl
Igni
Taktik
Greifen mit ihren Klauen an, holen Wölfe zu Hilfe und regenerieren sich nach gewisser Zeit selbst.

Bestiariumeintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wölfe sind nicht so bösartig, wie man sagt. Werwölfe hingegen sind noch viel bösartiger.
- Elsa Vilge, Schützin
Werwölfe sind teils Mensch, teils Wolf. In der Tierform dominieren die schlimmsten Eigenschaften beider Wesen: der Tötungstrieb des Wolfs und seine Gier nach rohem Fleisch, dazu die grausame berechnende Intelligenz des Menschen. Werwölfe sind das Ergebnis von Verfluchungen. Die Verwandlung vollzieht sich außerhalb ihrer bewussten Kontrolle. Wenn sie wider zu Menschen werden, erinnern sie sich nicht an ihre Taten - wenn sie es täten, würden sie den Verstand verlieren oder sich umbringen.
Werwölfe sind nachtaktiv, vor allem bei Vollmond. Sie jagen zwar alleine, doch bei Gefahr rufen sie Wölfe zu ihrem Schutz herbei. Fliehen müssen sie freihlich selten, da ihre Gegner in der Regel rasch besiegt sind. Sie schlagen mit rasiermesserscharfen Klauen blitzschnell zu und regenerieren Verletzungen innerhalb weniger Augenblicke. Vor Kämpfen gegen Werwölfe sollten Hexer ihre Klingen mit Ölen gegen verfluchte Kreaturen überziehen. Außerdem sind genügend Teufelsbovisten bereitzuhalten.
Bisweilen lässt sich der Fluch, unter dem ein Werwolf steht, brechen, doch dazu gibt es keine narrensichere Methode. Hexer mit einem solchen Vorhaben sollten daher viel Geduld mitbringen - und eine zähe Rüstung.

Gwint[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tw3 e3 2014 screenshot - Geralt vs werewolf.png

Geralt wird in "The Witcher 3: Wild Hunt" auch auf Werwolfsjagd gehen. Ein Werwolf ist ein nicht zu unterschätzender Gegner, mit einer ähnlichen Fähigkeit zur Regeneration wie die Hexer. Auch verfügen Sie über ein gewisses Maß an Schwarzmagie, um sich ihrer Angreifer zu erwehren. Daher sind sie sehr schwer zu töten.
Nach wie vor ist dieses Monster anfällig gegen Silber - Silberbomben verschaffen Geralt ein kleines Zeitfenster, dem Werwolf ans Leder gehen zu können.[1]

The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In "The Witcher 2: Assassins of Kings" tauchen Werwölfe erst in der Enhanced Edition auf. Zum einen in der Arena, zum anderen in einer Höhle im Zuge der Quest Lilien und Vipern.

The Witcher 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werwolf
Bestiary Werewolf full.png
Beschreibung
Vorkommen
In der Nähe menschlicher Siedlungen. In Kapitel 3.
Immunität
Sie sind resistent gegen Stahl und die meisten kritischen Effekte.
Anfälligkeit
Sensibilität gegenüber Silber und demzufolge ist Argentia von Nutzen.
Taktik
Werwölfe greifen wütend an und sind sehr offensiv, dabei verlassen sie sich auf ihre Resistenz gegen konventionelle Waffen.
Handwerk/
Alchemie
Werwolfspelz

Im Computerspiel The Witcher begegnet der Hexer Geralt von Riva in der Quest "Die Schöne und das Biest" dem Werwolf Vincent Meis.

Das Buch "Über Flüche und die Verfluchten" gibt einen Ungeheuer-Eintrag im Journal über Werwölfe.

Journaleintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baron Wolfstein barg das Gesicht in den Händen. Sein Herz klopfte. Plötzlich wurde der Geruch des Blutes seiner Frau und seiner Kinder intensiver. Die Muskeln in des Barons Körper schwollen an, seine prunkvollen Gewänder fielen in Fetzen auf den marmornen Boden. "Mein Liebster, du ... du bist so haarig. Du bist ein Werwolf!", Bianca erbleichte. "Was wird nun aus unserer Liebe?" Ein schreckliches Brüllen war die Antwort.
Trulla Daniella: Baron Wolfsteins Fluch und andere Liebesgeschichten.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werwölfe sind Lykanthropen, also Gestaltwandler. Menschen können sich in Werwölfe verwandeln, wenn sie mit einem Fluch belegt wurden. Diese Kreaturen lauern dann in der Nähe menschlicher Siedlungen. In Kapitel 3 begegnet Geralt einen Werwolf und entdeckt eine außergewöhnliche Hintergrundgeschichte.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monsterbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwickler CD Projekt RED über den Werwolf im Monsterbuch, das einigen Verkaufsversionen (Polen, Tschechien, Ungarn) vom Computerspiel The Witcher beigefügt war:

Zu Anfang hatten wir vor, Lykantropen wie Werwölfe als regelmäßige Gegner bei verschiedenen Gelegenheiten im Spiel einzubauen. Dann kam uns die Idee, dass der Fluch der Lykanthropie die Grundlage für eine faszinierende Geschichte sein könnte im Stil von Sapkowskis Geschichten. Wir entschieden uns, den Werwolf als eine ungewöhnliche Figur darzustellen.
Ein früherer Entwurf eines Werwolfs mit einem hervorstehenden Bauch war die Ausgangsvorstellung für unseren Werwolf. Und sofort verbanden wir diesen Wolf mit Vincent Meis, dem ruppigen Kommandanten der Stadtwache. Ein Mann mittleren Alters mit einem gut entwickelten Bierbauch. Ein neuer Handlungsstrang wurde der Gamestory hinzugefügt bis wir den rechtschaffenen Vertreter des Gesetzes erstellt hatten, der die Lykanthropie benutzt, um die Kriminalität effektiver zu bekämpfen. Der Werwolf muss sich letztendlich entscheiden, sein Leben als maskierter und wilder Rächer weiterzuführen oder sich der Liebe hinzugeben. Geralt kann ihm bei dem Problem helfen und gleichzeitig beweisen, dass Hexer nicht nur Monster töten sondern auch Flüche aufheben können.

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Und da war etwas, was nur lebte, um zu töten. Vor Hunger, zum Vergnügen, aus jemandes krankhaftem Willen geboren oder aus anderen Ursachen. Eine Mantikora, ein Wyvern, ein Nebling, ein Sägmaul, ein Steinbeißer, eine Greule, ein Waldschrat, ein Vampir, ein Ghul, ein Graveir, ein Werwolf, ein Gigaskorpion, eine Striege, eine Jaga, eine Kikimora, ein Vipper.
Die Stimme der Vernunft 4 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe Doppelband, Heyne 2000, S. 156

Er holte den Beutel unter dem Kopfkissen hervor, zählte rasch die Zehnkronenstücke durch. Hunderfünfzig von der Mantikora gestern. Fünfzig für den Nebling, den er auf Geheiß eines Dorfschulzen in der Gegend von Carreras getötet hatte. Und fünfzig für den Werwolf, für den ihn die Siedler aus Burgdorff bezahlt hatten.
Fünfzig für den Werwolf. Viel, denn es war eine leichte Arbeit gewesen. Der Werwolf hatte sich nicht verteidigt. In eine Höhle gejagt, aus der es keinen Ausweg gab, war er auf die Knie gesunken und hatte den Schwerthieb erwartet. Er hatte dem Hexer leidgetan.

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. 22

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview auf der E3 2014 mit Konrad Tomaszkiewicz und einem Hexerfreund aus Saudi-Arabien (ab '4:22), zuletzt besucht am 19.06.2014