Wergeld

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Wergeld war im 12. Jahrhundert des Mittelalters eine Art Sühnegeld und Entschädigung, das den nächsten Angehörigen des Erschlagenen durch den Täter gezahlt wurde. Das Wergeld wurde an diejenigen ausgezahlt, die sonst Blutrache ausgeübt hätten.


In der Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski gibt es ebenfalls eine Form von Wergeld. Ritter, die einen Bauern erschlagen haben, müssen Wergeld an die Hinterbliebenen zahlen. Im Roman "Feuertaufe" verlangen Bauern aus Hector Laabs' Flüchtlingslager eine leicht abgewandelte Form Wergeld von Milva. Sie hatte Holzschuh, einen Bauer, beim Versuch ihr Pferd zu stehlen, geschlagen. Holzschuh fiel unglücklich mit dem Kopf auf einen Menhir und war in geistiger Umnachtung wieder erwacht. Für die Bauern machte es keinen Unterschied, dass Milva kein Ritter war und Holzschuh außerdem überlebt hatte.