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Viroleda

Aus Hexer Wiki
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Viroleda (in den The Witcher-Computerspielen Viroledo genannt) ist ein Ort in Nilfgaard, der für seine Schwerter berühmt ist. In Viroleda hergestellte Klingen sind mit einer Sonne und einem signifikanten Spruch W.png gepunzt bzw. ziseliert.

Viroleda wird im Roman "Der Schwalbenturm" (Wieża Jaskółki) erwähnt. In dem Roman "Zeit des Sturms" (Sezon burz) gibt der Zauberer Pinety dem Hexer Geralt sein viroledanisches Schwert.

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwertschmied Esterhazy sinniert:

»(...) Für ihren leichten Körperbau und die kleine Hand braucht sie einen Minibastard mit auf neun Zoll verlängertem Griff und Kugelknauf. Wir könnten auch einen Elfen-Taldaga oder eine serrikanische Saberre anbieten, beziehungsweise einen leichten Viroledaner ...«
Der Schwalbenturm, ("Wieża Jaskółki"), Ausgabe dtv 2010, S. ??

»(...) Die hingegen, die hier liegen, sind bei mir nur montiert und zugerichtet worden. Größtenteils sind das Importe. Woher, sieht man an den Punzen. Die aus Mahakam sind mit gekreuzten Hämmern gepunzt, die aus Poviss mit einer Krone oder einem Pferdekopf, die aus Viroleda aber mit einer Sonne und der berühmten Firmeninschrift.«
Der Schwalbenturm, ("Wieża Jaskółki"), Ausgabe dtv 2010, S. ??

»Wie auf jedem Knauf aus Viroleda, die traditionelle Aufschrift: ›Nicht ohne Grund aus der Scheide, nicht ohne Ehre zurück‹. Ha! In Viroleda werden solche Aufschriften immer noch ziseliert. Aber landauf, landab werden solche Klingen von Gaunern und Dummköpfen gezogen. Landauf, landab ist die Ehre sehr im Preis gesunken, weil heutzutage kaum jemand diese Ware haben will ...«
Der Schwalbenturm, ("Wieża Jaskółki"), Ausgabe dtv 2010, S. ??

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Prinz Egmund von Kerack über Geralts (gefälschtes) Schwert:

Egmund betrachtete die Klinge in der Scheide. »Ein Schwert aus Viroleda! Kein Schwert, sondern ein Kunstwerk. Ich weiß das, denn ich hatte selbst mal ein ähnliches. Das hat mir mein Halbbruder gestohlen, Viraxas. Als Vater ihn wegjagte, hat er sich vor der Abreise allerhand fremde Dinge angeeignet. Sicherlich als Souvenirs.«
Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. ??

Weiter weiß Rittersporn über diese (gefälschte) Waffe, die er der Witwe Etna Asider abgekauft hat:

Auf der Klinge, gleich über der Parierstange, eine Punze in Form einer Sonne. Und gleich danach eine Inschrift: »Nicht ohne Grund aus der Scheide, nicht ohne Ehre zurück«. Das heißt, die Klinge ist in Nilfgaard geschmiedet worden, in Viroleda, einer Stadt, die für ihre Schwertschmieden in aller Welt berühmt ist. Ich berühre die Schneide mit der Spitze des kleinen Fingers – wie eine Rasierklinge, sage ich euch.
Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. ??

Der Hexer über das wertvolle Schwert, das er vom Zauberer Pinetti erhielt:

Geralt fasste den Griff aus Echsenhaut, zog die Klinge halb aus der Scheide. Einen Zoll über der Parierstange war eine Punze in Form einer Sonne mit sechzehn Strahlen zu sehen, abwechselnd geraden und gewellten, die in der Heraldik den Glanz und die Hitze der Sonne symbolisierten. Zwei Zoll hinter der Sonne begann eine mit schön stilisierten Buchstaben ausgeführte Inschrift, das berühmte Firmenzeichen.
»Eine Klinge aus Viroleda«, stellte er fest. »Diesmal eine echte.«

Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. ??

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

In The Witcher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Computerspiel The Witcher 1 wird Viroledo als ein Ort beschrieben, an dem Schwertkämpfer einen besonderen Stil im Schwertkampf entwickelt haben: "Viroledan Naev'de Feaine Glaeddyv" oder auch die "Schlitzertechnik". Diese wird angewandt, wenn der Schwertkämpfer von mehreren Gegnern gleichzeitig angegriffen wird. Viroledo-Meister können bis zu neun Gegner auf einmal bekämpfen.
Im Spiel ist der Viroledo-Kampfstil der Gruppen-Kampfstil.

In The Witcher 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Computerspiel The Witcher 2: Assassins of Kings gibt es ein Langschwert von Viroledan.

In The Witcher 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt bietet ein Händler auf Skellige Beutestücke aus Raubzügen feil, u.a. Serrikanische Sefare, Kriegsbeile aus Mahakam, viroledanische Kurzschwerter ...

Des Weiteren kann beim Gespräch mit Yennefer während der Entzauberung Umas optional die Geschichte um Rittersporn und das (vermeintliche) Schwert aus Viroledo erzählt werden (entlehnt aus dem Roman "Zeit des Sturms"):

Geralt: "Hab ich dir jemals erzählt, dass mir Rittersporn ein Schwert gekauft hat?"
Yennefer: "War das in Kerack? Nachdem wir uns …"
Geralt: "Entschieden hatten, eine Pause zu machen. Ja. Meine Schwerter waren ... verschwunden. Und Rittersporn bestand auf meiner Bewaffnung. Also kaufte er mir eine Waffe.
Er kam strahlend zu mir. "Echter Stahl aus Viroledo! Zu einem guten Preis, das war schon fast Diebstahl!"
Natürlich zerbrach die Klinge bei der ersten Parade ...
"
―Aus der Quest Das hässliche Entlein.