Triss Merigold

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Triss Merigold
Triss TW3.png
Module
Beschreibung
Weitere Namen
Vierzehnte von der Anhöhe
Triss Merigold von Maribor
Rasse
Mensch
Geschlecht
weiblich
Augenfarbe
Kornblumenblau
Haarfarbe
Kastanienbraun (in den Büchern),
Rot (in den The Witcher-Spielen)
Beruf
Zauberin
Kultur
Nördliche Königreiche
Nationalität
Flag Temeria.png
Gruppe(n)
Loge der Zauberinnen
Beraterin von König Foltest von Temerien
Herkunft/Wohnsitz(e)
Maribor, Wyzima
Spez. Merkmale/
Fähigkeiten
Heilen
Allergie gegen Magie
Merigolds Vernichtender Hagelschlag
Erscheint in

Triss Merigold von Maribor ist eine Zauberin mit langem, kastanienbraunem Haar, die auch die "Vierzehnte von der Anhöhe" genannt wurde, weil man irrtümlich annahm, dass sie während der Schlacht am Sodden Berg getötet wurde. Dort zog sie sich auch eine schwere Verletzung zu, die trotz magischer Intervention nie ganz verheilte - seither trug sie keine Kleider mehr mit tiefem Ausschnitt.
Sie war eine Freundin von Yennefer und unglücklich verliebt in den Hexer Geralt von Riva. Sie hatte Ciri für einige Zeit in ihre Obhut genommen und behandelte sie wie ihre Schwester.
Gemeinsam mit Fercart und Keira Metz gehört Triss dem königlichen Stab von König Foltest an. Sie ist ebenfalls Mitglied in der geheimen Loge der Zauberinnen.

Triss ist bekannt für ihre Schönheit und ihr kastanienbraunes Haar. Sie ist eine erfahrene Heilerin und führt viele magische Tränke mit sich, kann sie jedoch nicht selbst nutzen, da sie eine Allergie gegen Magie hat.

In den tschechischen Übersetzungen zum Spiel und den Romanen, ist der Name von Rittersporn "Marigold" und Triss heißt hingegen "Triss Ranuncul".

In den Romanen

Im Roman Das Erbe der Elfen, erscheint Triss im zweiten Kapitel (dtv premium, 2008, S.57) als sie gerade auf dem Weg nach Kaer Morhen, der Hexerburg, ist. Die Hexer hatten nach der Zauberin gerufen, als selbst ihnen Ciris magische Anfälle unheimlich wurden. Auf dem Weg zur Burg erblickt Triss zum ersten Mal die gerade fleissig trainierende Ciri, die sich bereits in ihrer neuen Rolle als "Hexerin" eingefunden hat. Ciri begleitet Triss weiter zur Burg, wo die Hexer die Zauberin begrüßen. Triss wird hier auch gleich Zeuge von Ciris Hexertraining unter Lamberts harscher Anleitung. Weiter werden Triss' Gefühle für Geralt beschrieben und dass sie ihn sogar verführte (S.77). Sie vermutet zudem, die Hexer würden ihre Dienste benötigen um die Mutation an Ciri zu vollziehen. Im Verlauf der Geschichte untersucht Triss Ciri genauer und stellt unter anderem fest, dass Ciri mittlerweile die Pubertät erreicht hat (S.87/S.88). Sie rät den Hexern Ciris Training und Diät zu ändern und sie möglichst bald in ein normales Leben einzuführen.

Triss eröffnet den Hexern, dass es sich bei Ciri um eine Quelle handelt, also jemand mit medialen Fähigkeiten, ein Medium. Sie verweist auf die Gefährlichkeit, wenn diese Fähigkeiten nicht kontrolliert werden können. Daraufhin erzählen ihr die Hexer, wie Ciri ihnen nach einem Becher Weiße Möwe in Trance weissagte und mit fremder Stimme sprach (S.102). Daraufhin versetzt Triss das Mädchen auf gleiche Weise in Trance (S.106-S.110). Mittels ihres Amuletts kann Triss teilhaben an Ciris Schauung und wird Zeuge der Entität, die durch Ciri spricht (unter anderem zitiert sie die Prophezeiung der Ithlinne). Triss befiehlt der Entität, seinen Namen zu nennen, aber das scheint nicht in der Macht der Zauberin zu liegen und Triss ist von Furcht ergriffen als sie aus der Bewusstlosigkeit wieder erwacht. Sie rät daraufhin Geralt eine erfahrenere Zauberin zu konsultieren, da sie fürchtet, diese Entität könnte vollständig von Ciri Besitz ergreifen. Es wird zunächst nicht erwähnt, aber es ist klar, dass es sich bei der Zauberin um Yennefer handelt. Triss und Geralt verbringen diese Nacht zusammen. Sie kommen zum Entschluss, Ciri im Frühling in die Tempelschule von Ellander zu bringen, damit sie dort unter Nenneke lernen kann. Zunächst trainiert sie jedoch den Winter über weiter Schwertkampf und lernt mehr von den Hexern und Triss.


Hier erfährt der Leser auch mehr über die Geschehnisse zur Schlacht am Sodden Berg aus Triss Sicht, denn Triss Name erschien als eine der Gefallenen (die Vierzehnte) auf dem Obelisken auf der Anhöhe von Sodden, den Geralt im Kurzgeschichten Band "Das Schwert der Vorsehung" (dtv, 2008, ab S.440) besuchte.

Schließlich verlassen Triss, Geralt und Ciri im Frühling Kaer Morhen um nach Ellander zu reiten. Triss erkrankt während der Reise schwer und wird von den Beiden mit Mühe mitgeschleppt. Nach einem Stop bei einem Wachhaus folgen sie einer Karawane zu den Furten der Lixel und treffen auf Yarpen Zigrin, der ihnen hilft Triss zu versorgen. Sie überleben einen Scioa'tael Angriff. Dann springt die Handlung und die Leser wissen zunächst nichts mehr über Triss' Verbleib, sie wird aber weiterhin erwähnt, z.B. von Philippa Eilhart, die ebenfalls nicht weiß wo sich Triss aufhält.

"Wo verbirgt sich Triss Merigold, und welche Gründe hat sie, sich zu verbergen?" - Philippa Eilhart zu Rittersporn, als Dijkstra und Ori Reuven den Dichter über Geralt und Ciri ausfragen.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008, S. 247

In "Die Zeit der Verachtung" trifft der Leser Triss wieder in Aretusa beim Bankett (S.141) der Zusammenkunft der Zauberer. Sie teleportiert nach dem Thanedd-Aufstand mit Tissaia de Vries' Hilfe den verwundeten Geralt in den Brokilon (S. 240).

In "Feuertaufe" ist Triss auf Montecalvo mit anderen Mitgliedern der zukünftigen Loge der Zauberinnen (dtv 2008, S.46). Zu einem späteren Treffen bringen Francesca Findabair und Ida Emean aep Sivney Yennefer mit (S.312) und sprechen über die Zusammenhänge von Ciris Verwandtschaft - unter anderem wird Triss klar, dass viele königliche Abkömmlinge nur durch Manipulation der Zauberer zustande kamen - und Yennfer auch etwas damit zu tun hat (S.339).

Im Roman "Der Schwalbenturm" erscheint Triss sehr früh (S.11) und befindet sich im Tempel der Melitele bei Jarre und Nenneke. Wohl herrschte ziemliches Unwetter und die Wilde Jagd war über den Tempel hinweggefegt, wobei alle drei schreckliche Träume hatten in der sie Ciri und ihre blutige Wunde im Gesicht sahen.

Literaturstellen

Triss Merrigold (sic!) mit dem kastanienbraunen Haar, die aus jedem erstbesten Anlass kicherte und wie eine Halbwüchsige aussah.
Das Schwert der Vorsehung (Kurzgeschichte), enth. in Das Schwert der Vorsehung, Ausgabe dtv 2008 , S. 443

Sie ließ den Pelzumhang von den Schultern gleiten, nahm die Fuchsmütze ab und breitete mit einer raschen Kopfbewegung die Haare aus, ihrem Stolz und ihr Erkennungszeichen – lange, golden schimmernde, üppige Locken von der Farbe frischer Kastanien.
(...) Schöne lange und frei herabfallende Haare waren ein Merkmal von Rang und Stand, das Kennzeichen einer freien Frau, die ihre eigene Herrin war. Das Kennzeichen einer ungewöhnlichen Frau – denn 'gewöhnliche' Fräulein trugen Zöpfe, 'gewöhnliche' Ehefrauen verbargen die Haare unter Hauben und Kopftüchern. Damen von hohem Rang, Königinnen eingeschlossen, legten die Haare zu Frisuren. Kriegerinnen schnitten sie kurz. Nur Druidinnen und Zauberinnen – und Dirnen – trugen natürliche Mähnen zur Schau, um Unabhängig und Freiheit zu unterstreichen.

Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 68

»Du hast mir vor nicht gar so langer Zeit ein paar unangenehme Eindrücke verschafft«, murmelte er [Geralt], sobald sie im Stall waren. »Ich habe mit eigenen Augen dein imposantes Grabmal gesehen. Den Obelisken, der deinen Heldentod in der Schlacht von Sodden verewigt. Erst vor kurzem hat mich die Nachricht erreicht, dass das ein Irrtum war. Ich verstehe nicht, wie man dich mit jemandem verwechseln konnte, Triss.«
»Das ist eine lange Geschichte«, antwortete sie. »Ich erzähle sie dir bei passender Gelegenheit. Und den unangenehmen Eindruck bitte ich zu entschuldigen.«

Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008, S. 70

Am unerwartetsten verhielt sich Eskel, der aufstand, zu der Zauberin ging, mit einer tiefen Verbeugung ihre Hand ergriff und sie ehrerbietig küsste. Sie zog die Hand rasch zurück. Nicht, um Zorn und Verärgerung zu zeigen, sondern um die angenehme, sie durchdringende Vibration zu unterbrechen, die die Berührung Eskels hervorrief. Eskel emanierte stark. Stärker als Geralt.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 89

Ich kämpfe gegen die Ursachen, nicht gegen die Folgen. Darum sitze ich im Rat von König Foltest von Temerien, zusammen mit Fercart und Keira Metz. Wir beraten, wie wir den Krieg verhindern können, und falls es dazu kommt, [wie] wir uns verteidigen.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 128

»Nein, Geralt. Ich werde nicht aufhören. Denn du willst ja wissen, was dort auf der Anhöhe geschehen ist. Hör also zu – da waren Donner und Flammen, Lichtpfeile und berstende Feuerkugeln, Gebrüll und Lärm, und plötzlich fand ich mich auf dem Erdboden wieder, auf einem Haufen verkohlter, qualmender Lumpen, und auf einmal begriff ich, dass dieser Lumpenhaufen Yoël war und dieses grässliche Ding daneben, dieser Rumpf ohne Arme und Beine, der so makaber schrie, die Koralle war. Und ich dachte, das Blut, in dem ich lag, sei das Blut der Koralle. Aber es war mein eigenes. Und dann sah ich, was sie mir angetan hatten, und begann zu heulen (...) Verdammt, ich bin Triss Merigold, die Vierzehnte der bei Sodden Gefallenen. Unter dem Obelisken auf der Anhöhe liegen vierzehn Gräber, aber nur dreizehn Leichname. Dich wundert, wie es zu diesem Irrtum kommen konnte? Du kannst es dir nicht denken? Die meisten Leichen lagen in schwer zu erkennenden Klumpen, niemand hat das auseinandersortiert. Auch die Lebenden waren schwer zu zählen. Von denen, die mich gut kannten, war nur noch Yennefer am Leben, und Yennefer war erblindet. Die anderen kannten mich flüchtig, hatten mich immer an meinen schönen Haaren erkannt. Aber die, verflucht noch mal, hatte ich nicht mehr! (...) Man geizte für uns nicht mit den stärksten Zaubern«, fuhr sie tonlos fort, »mit Sprüchen, Elixieren, Amuletten und Artefakten.
Nichts durfte den verkrüppelten Helden von der Anhöhe fehlen. Sie heilten uns, flickten uns zusammen, gaben uns das ehemalige Aussehen wieder, die Haare und das Sehvermögen.
Man sieht fast keine ... Spuren. Aber ich werde nie mehr ein Kleid mit tiefem Ausschnitt anziehen, Geralt. Niemals.«

Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008, S. 131 f.

Triss hatte einen Taillenumfang von zweiundzwanzig Zoll.
Der Schwalbenturm, ("Wieża Jaskółki"), Ausgabe dtv 2010 , S. 106

 »Merigolds Vernichtender Hagelschlag«, wiederholte Nimue. »Diese Bezeichnung wird im Grunde zu Unrecht verwendet, der Zauber ist nie registriert worden, denn nach Triss Merigold ist es niemandem gelungen, ihn zu wiederholen. Aus prosaischen Gründen. Triss hatte damals einen verletzten Mund und sprach undeutlich. Boshafte Leute behaupten überdies, dass ihr die Zunge vor Angst nicht gehorchte.«
Die Dame vom See, Ausgabe dtv 2011 , S. 627

In The Witcher

Im The Witcher Computerspiel zählt Triss Merigold zu den Hauptcharakteren. Im Vergleich mit der Beschreibung in den Büchern, wird sie im ersten Spiel sehr "offenherzig" dargestellt. Zudem scheint sie die Gelegenheit zu Nutzen, Geralt's Amnesie auzunutzen, um an Yennefer's Stelle zu treten.

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Nach der Beisetzung des jungen Hexers Leo macht sich Triss auf den Weg nach Vizima, um ihre weitreichenden Kontakte zu nutzen, um Informationen über die Salamandra zu erhalten. Geralt hatte sich dort mit Triss verabredet.

Tatsächlich findet Triss ihn bereits vorher in den Sümpfen von Vizima, wo er in einem Gefecht mit Azar Javed und dem Professor bewusstlos zurückgelassen wird. Die Zauberin bringt Geralt in ihr Haus im Händlerbezirk von Vizima und pflegt ihn dort gesund. In Zusammenarbeit mit dem reichen Kaufmann Declan Leuvaarden gehen sie weiteren Spuren der Salamandra nach. Triss ist außerdem Beraterin am Hofe von König Foltest.
Wenn Geralt seinen Charme geschickt ausspielt, erhält er von Triss zwei erotische Artworks für seine Eroberungsgalerie.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Quests

Triss in The Witcher

Quest aus The Witcher:

Triss ist außerdem ein Hauptcharakter in Community Abenteuern:

In The Witcher 2: Assassins of Kings

Tw2 journal Triss.png

Die Liebesromanze zwischen Geralt und Triss wird im gesamten Handlungsverlauf von The Witcher 2 fortgesetzt. Dabei ist es unwichtig, ob Geralt den ersten Teil mit Shani als Geliebte abschließt oder nicht. Zu Beginn von The Witcher 2 werden Geralt und Triss in einer Cutscene in einem Zelt gezeigt, in dem ein Soldat eintritt. Die hüllenlose Triss schlummert noch, während sich Geralt gerade über sie beugt.
Beim nächsten Liebesakt hat der Spieler am Ende von Akt 1 mehr Einfluss, in der Quest Rose der Erinnerung die Geschicke zu lenken, als den beiden der Boden unter den Füßen wegbricht und sie in ein antikes Elfenbad fallen – aus dem sie vorerst nicht mehr rauskommen.

In jedem Fall ist Triss in The Witcher 2 fest entschlossen, Geralt bei seinen Missionen zu unterstützen. Wie das im Einzelnen aussieht, hängt von den getroffenen Entscheidungen ab:

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!
  • Geralt entscheidet sich, die Jagd nach dem Königsmörder aufzugeben: Triss‘ größter Wunsch ist es, die einzige Frau im Leben des Hexers zu sein und all das zu vergessen, was die beiden zuvor an Schwierigkeiten zu bewältigen hatten. Geralt geht auf den Vorschlag ein, doch das Schicksal stellt die Liebe der beiden auf eine harte Bewährungsprobe.
  • Geralt entscheidet sich, die Suche nach dem Königsmörder fortzusetzen: Triss‘ größter Wunsch ist es, die einzige Frau im Leben des Hexers zu sein und all das zu vergessen, was die beiden zuvor an Schwierigkeiten zu bewältigen hatten. Geralt zögert mit seiner Zustimmung. Ginge er auf den Wunsch ein, könnte er kein ruhiges Leben mit ihr führen, so lange er den Attentäter nicht kennt. Triss wird von Letho entführt. Geralt macht sich auf die Suche, verfolgt Spuren zu Sheala de Tancarville, da sie anscheinend die letzte war, mit der Triss Kontakt hatte. Er findet sie nicht in ihrer Unterkunft und stößt stattdessen auf noch mehr Ungereimtheiten. Die Spur führt in nach Aedirn.
  • Geralt verbündet sich mit Roche und rettet Anais La Valette anstatt Triss: Shilard entwendet Triss ein Dokument, womit Zauberer angeklagt werden können. Triss verursacht damit ungewollt eine maßlose Jagd auf Magier. Schließlich wird sie von einem Hexer aus der Gefangenschaft der Nilfgaarder befreit. Letho ermöglicht ihr unverletzt zu fliehen und zu Geralt zurückzukehren.
  • Geralt rettet Triss anstatt Anais La Valette oder Philippa Eilhart: Geralt selber reißt Triss aus den Fängen der Nilfgaarder. Die Zauberin hat aber noch eine Rechnung offen. Dank ihrer Hilfe können die Machenschaften von Sheala de Tancarville aufgedeckt werden. Die rothaarige Zauberin geht somit in die Geschichte ein –Triss Merigold beschuldigt die einsame Hexe aus Kovir.

Triss Weg durch das 2. Spiel

Nach dem sie ihre Stellung an Foltests Hof verloren hat, segelt Triss mit Geralt und Roche nach Flotsam, um den beiden bei der Suche nach dem Mörder Foltests zu helfen. Sie gehen in der Nähe Flotsams an Land und werden durch Scoia'tael angegriffen. Triss beschützt Geralt und Roche durch einen Schildzauber vor den Pfeilen der Angreifer, wird dadurch aber sehr geschwächt und muss den Rest des Weges getragen werden. In Flotsam angekommen] wird sie deshalb von Geralt bei der Rettung Rittersporns und Zoltans ausgeschlossen.

Informationsaustausch.jpg

In der hiesigen Kneipe in der Nähe der Kai's suchen die 5 dann etwas Erholung. Sie treten nach einem Tumult auf die Kai's hinaus und treffen auf Sheala de Tancarville, was Triss sehr beunruhigt. Sie ist zusammen mit Sheala in dem Geheimbund der Loge der Zauberinnen und fühlt, dass sie von der Loge auf Grund ihres Verhältnisses zu Geralt hintergangen wird und rät Geralt daher dringend von der Zusammenarbeit mit Sheala ab, die scheinbar einen Kayran für seltene Ingredenzien töten will.Sie sagt ihm aber weder über die Loge noch über ihren Verdacht etwas. Die Pläne der Loge liegen auf politischem Gebiet...sie wollen einen Staat der Zauberinnen schaffen. Doch die Loge ist zu einem 2 Personen-Theater verkommen - Philippa Eilhart und Sheala de Tancarville klären offensichtlich nichteinmal die Mitglieder der Loge über alle Pläne auf. Triss weiss,dass die Loge Oberaedirn für diesen Staat auserkoren hat und weiss um das Ableben Demawends, dem König Aedirns ...nach dem Tode Foltests vermutet sie, dass auch hier die Loge dahintersteckt kennt aber deren Verbindung zu Letho nicht. Sie wird zu keinen Beratungen der Loge mehr eingeladen. Ein Dilemma, welches sie zu klären sucht. Doch vorerst hilft sie dem Hexer. Sie findet heraus, dass Loredo einen hochrangigen Scoia'teal auf seiner Gefängnisbarke interniert hält. Zusammen mit Geralt redet sie mit ihm. Es ist der schwer verletzte Ciaran aep Easnillen, der Stellvertreter Iorweths.

Von ihm erfahren sie, dass der Hexer der Schlangenschule Letho der Königsmörder ist und der jetzt,des Führeres der Scoia'tael überdrüssig, Iorweth töten will. Nebenbei finden die beiden heraus, dass es in den Elfenruinen eine Rose der Erinnerung geben soll. Triss behauptet, sie könne mit der Rose der Erinnerung Geralts Gedächtnis wiederherstellen, was für Geralt natürlich sehr wichtig wäre. Auf der Suche nach ihr brechen sie durch die Decke eines antiken Elfenbades und je nach Entscheidungen Geralts haben die beiden dort eine sehr schöne Zeit. Nachdem die beiden über ihre gemeinsame Zukunft gesprochen haben zieht sich Triss zur Vorbereitung des Zaubers für Geralts Gedächtnis zurück.

Am Ende des 1. Aktes wird Triss von jedoch von Letho entführt und zu einem Teleport nach Vergen gezwungen. Ohne exakte Koordinaten misslingt der Teleport zum Teil, denn die beiden stürzen in eine Schlucht in der Nähe Vergens. Dort wird sie schwer verletzt von Letho einem Troll überlassen, in der Hoffnung, dass dieser Triss frisst. Doch der Troll findet Gefallen an Triss' Geruch und pflegt sie gesund...hält sie dann aber wie einen Kanarienvogel gefangen. Triss gelingt die Flucht und schlägt sich nach Vergen durch, um Philippa Eilhart ob der Königsmorde zur Rede zu stellen. Philippa ist jedoch nicht in ihrem Haus in Vergen, da sie mit Geralt im Geisternebel unterwegs ist. Aber Philippas Gespielin Cynthia befindet sich im Haus. Die ist jedoch ein Spion im Auftrage Nilfgaards, überwältigt die nichtsahnende Triss und führt an ihr eine Artefaktenkompression durch.

TrissArt.jpg

Die so entstandene Statuette schickt Cynthia, versteckt in einer weiteren Figur Shilard Fitz-Oesterlen im Heerlager Henselts. Doch der Bote Tarvik kommt, wahrscheinlich durch den Geisternebel ums Leben. Als Geralt ebenfalls durch den Geisternebel reist um Triss zu suchen, findet er die Leiche des Boten und nimmt die Statuette an sich, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Triss handelt. Als er im Heerlager von Shilards Schergen aufgegriffen wird, nimmt ihm Shilard die Figur wieder ab und klärt Geralt über deren Bedeutung auf. Shilard verlässt das Heerlager daraufhin mit Triss in Richtung Loc Muinne. Dort angekommen lässt er Triss von Assire var Anahid wieder dekomprimieren und bringt diese dann im Auftrage des Kaisers Emhyr var Emreis um, da Assire als des Kaisers Beraterin durch ihre Mitgliedschaft in der Loge des Hochverates an Nilfgaard für schuldig befunden wurde. Triss wird nun von Shilard eingekerkert und verhört. Danach taucht sie je nach Quest-Weg Geralts mehr oder weniger erst am Ende des Spieles wieder auf. Nicht unverletzt aber am Leben geht sie tapfer mit Geralt gemeinsam zum Kongress in Loc Muinne (im Questweg 'Wo ist Triss Merigold) oder wird, in allen anderen Questwegen von Letho aus dem Kerker der Nilfgaarder geholt und Geralt, quasi als Beschwichtigungseschenk vor dem letzten Gespräch übergeben. Das Meiste hiervon erfahren wir Stück für Stück durch Nachforschungen auf der Suche nach ihr und einen Teil erst, als wir sie endlich in Akt 3 gefunden haben. Im Zweiten Akt zB. kommt Triss nur einmal kurz als Statuette vor.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Bilder zum Ablauf

The Witcher 3: Wild Hunt

Triss kehrt in The Witcher 3: Wild Hunt zurück. Sie ist in Novigrad untergetaucht und unterstützt andere Magier, sich vor der Verfolgung durch Radovids Streitkräfte und den Hexenjägern zu verstecken.

Quests

Tagebucheintrag

Ich habe es immer als besondere Ehre empfunden, Triss Merigold von Maribor zu meinen besten und liebsten Freunden zählen zu dürfen. Diese außerordentlich talentierte Zauberin war ein strahlender Stern in ihrem Berufsstand, die ehemalige Hofberaterin von König Foltest und die berühmte Heldin der Schlacht von Sodden, bekannt als die Vierzehnte des Berges. Trotzdem hatte sie mit ihren häufig hochmütigen magischen Schwestern nicht viel gemein. Mit ihrem flinken Verstand, ihrem warmen Lächeln und ihrem großen Charme konnte sie selbst die kühlsten Herzen für sich gewinnen. Obwohl meine Beziehung zu Triss rein brüderlicher Natur war, konnte Geralt von Riva ihrem Reiz einst nicht widerstehen. Seit diesem Zeitpunkt waren die beiden durch Gefühle verbunden, die weitaus tiefer gingen als die einer flüchtigen Liebelei.
Yennefer erzählte Geralt, dass Triss sich vor Kurzem in der freien Stadt Novigrad niedergelassen hatte.
Anscheinend versteckte sich Triss vor den sogenannten Hexenjägern, die in der Stadt alle verfolgten, die mit Magie zu tun hatten, und bat einen der dortigen Herrscher der Unterwelt um Schutz.
Nach einigem Suchen hatte Geralt die Zauberin gefunden, die tatsächlich mit dem sogenannten Bettlerkönig eine Abmachung getroffen hatte. Sie bezahlte für ihren Schutz, indem sie seiner Organisation magische Dienste erwies. Obwohl Triss nichts über Ciri und ihren Aufenthalt in Novigrad wusste, versprach sie alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um Geralt bei der Suche nach ihr zu helfen.
Obwohl Triss und Geralt ihr Liebesabenteuer eigentlich vor einem halben Jahr beendet hatten, waren ihre Gefühle füreinander doch nicht so schnell abgeklungen. Um diese Situation zu meistern, tat die Zauberin so, als wäre nichts gewesen, und der Hexer verbarg seine Gefühle wie sonst auch hinter einer Mischung aus zögerlichem Interesse und vorgetäuschter Gleichgültigkeit. Allerdings bleibt festzuhalten, dass sich beide darin nicht besonders geschickt anstellten.
Der Plan, den Triss dem Hexer unterbreitete, um an Caleb Menge heranzukommen, war sehr riskant und brachte sie in große Gefahr. Die Zauberin wusste, dass Ciris Leben auf dem Spiel stehen könnte, und zögerte keine Sekunde.
Wenn Geralt Triss während des Banketts auf dem Anwesen der Vegelbuds küsst:
Das Lachen der Zauberin, der Blick ihrer kornblumenblauen Augen, die Erinnerung an die zauberhaften gemeinsamen Augenblicke - all das spielte sicherlich eine Rolle bei Geralts Entscheidung, Triss im Garten der Vegelbuds zu küssen. Und obwohl dieser Moment des süßen Vergessens nur kurz währte, hauchte er den Gefühlen der beiden füreinander neues Leben ein.

Gwint

Gwent: The Witcher Card Game

In der Kartenspiel-Adaption aus The Witcher 3 namens Gwent: The Witcher Card Game ist Triss Merigold mit verschiedenen Karten vertreten:

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