Tor Zirael

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Tor Zirael - in der Alten Sprache auch Tor Zireael, was Schwalbenturm bedeutet - ist ein magisches Portal, das einen Übergang zwischen den Welten schafft. Während der Sphärenkonjunktion ist es den Menschen gelungen, aus einem alten Universum in diese Welt überzutreten. Hier sind sie auf andere empfindungsfähige Rassen gestoßen und es begann ein (Ausrottungs-)Kampf zwischen den Rassen um das Recht, auf dieser Welt zu leben.

Das Tor wird für ein Legende gehalten. Es heißt unter anderem, dass man durch Benavents Portal nach Tir Zirael gelangt. Es gibt nur wenige, denen die Existenz des Schwalbenturms bekannt ist, zu ihnen gehören Vysogota von Corvo, Vilgefortz von Roggeveen, Geoffrey Monck und Buyvid Backhuysen.

Im Roman "Der Schwalbenturm" gelangt Ciri durch dieses magische Portal in die Welt der Elfen, die von Auberon Muircetach regiert wird, König der Aen Elle.
Der Tarn Mira See wird ebenfalls als ein Zugangsort erwähnt.

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In "Zeit der Verachtung" sagt der Zauberer Vilgefortz zu Geralt folgendes über den Schwalbenturm:

"Der Elfenüberlieferung zufolge soll Tor Lara durch einen Teleport mit dem geheimnisvollen, bis heute nicht entdeckten Tor Zireael verbunden sein, dem Schwalbenturm."
"Soll sein? Es ist euch nicht gelungen, diesen Teleport ausfindig zu machen? Das glaube ich nicht."
"Daran tust du recht. Wir haben das Portal entdeckt, doch wir mussten es blockieren. (...) Das Portal ist (...) irreparabel defekt und transportiert chaotisch. Es gab Opfer, also wurde es blockiert. (...)"

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009 , S. 171


In "Der Schwalbenturm" gelangt Ciri das erste Mal zu diesem Turm:

An der Stelle, wo eben noch nichts als ein Hügelchen und ein Steinhaufen gewesen waren, erhob sich ein Turm.
Majestätisch, gertenschlank, glatt, schimmernd, wie aus einem einzigen Basaltblock gehauen. In den wenigen Fenstern flackerte Feuer, in den gezähnten Zinnen der Süitze flamme die Aurora borealis.
(...) Das Innere des Turmes erinnerte sie sofort an Kaer Morhen - ein ebenso langer schwarzer Korridor hinter dem Torbogen, ein ebenso endloser Abgrund in der Flucht der Säulen oder Statuen. Es war nicht zu verstehen, wie dieser Abgrund im schlanken Obelisken des Turmes Platz fand. Aber sie wusste ja, dass der Versuch, das zu analysieren, keinen Sinn hatte - nicht im Falle eines Turmes, der aus dem Nichts gewachsen, dort erschienen war, wo es ihn nicht gegeben hatte. In solch einem Turm war alles möglich, und man durfte sich über nichts wundern.

Der Schwalbenturm, ("Wieża Jaskółki"), Ausgabe dtv 2010 , S. 538 f.