Tiziana Frevi

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Tiziana Frevi
Tiziana Frevi by Jana Komárková.png
Buchillustration der tschechischen Ausgabe, von Jana Komárková
Module
Beschreibung
Rasse
Mensch
Geschlecht
weiblich
Haarfarbe
Blond
Beruf
Magierin (Dwimveandra)
Status
lebend
Spez. Merkmale/
Fähigkeiten
ihr Duft/Parfum ist Iris und Bergamotte(ZS, Kap. 20)
Familie
(Ehe-)Partner
Geralt von Riva (One-Night-Stand)
Erscheint in

Tiziana Frevi ist eine Dwimveandra, eine Zauberin auf Wanderschaft.

Nach Ende ihres Praktikums bei einer Meisterin in Novigrad wollte sie Richtung Süden gehen und sich eine neue Meisterin suchen. Die Zauberin Yennefer empfahl ihr eine Meisterin in Maribor und auf ihrem Weg dorthin solle sie zwei Schwerter mitnehmen, die sie dem Hexer Geralt von Riva übergeben sollte. Sie traf den Mann in der Taverne "Wildschwein und Hirsch" und erfüllte ihren Auftrag. Beide waren sich nicht unsympathisch und so verbrachte Geralt eine Nacht mit ihr, bevor beide wieder ihrer Wege gingen.


Tiziana Frevi ist ein Nebencharakter aus dem Roman "Zeit des Sturms" ("Sezon burz").

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Tisch gegenüber, unter einem ausgestopften Wildschweinkopf, aß ein Paar zu Abend: ein blondes junges Mädchen und ein älterer Mann. Das junge Mädchen war reich gekleidet, sehr seriös, gar nicht mädchenhaft.
Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. /Kap. 20

»(...) Ich bin eine Dwimveandra. Ich habe Yennefer zufällig getroffen, bei der Meisterin, bei der ich gerade ein Praktikum absolviert hatte. Als sie erfuhr, dass ich nach Süden aufbrechen wollte, und meine Meisterin sich für mich verbürgte, trug mir Frau Yennefer diese Mission auf. Und gab mir ein Empfehlungsschreiben an eine ihr bekannte Magierin in Maribor, bei der ich jetzt ein Praktikum antreten möchte.«
Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. /Kap. 20

Er betrachtete sie mit Sympathie. Sie erschien ihm nett und hübsch. Sogar sehr hübsch.
Den Zauberinnen, wusste er, wurde die Schönheit aufgebessert; das Prestige des Berufs erforderte es, dass eine Magierin Bewunderung hervorrief. Aber die Verschönerung war niemals perfekt, etwas blieb immer zurück. Tiziana Frevi war keine Ausnahme. Ihre Stirn, knapp unter dem Haaransatz, war von ein paar kaum erkennbaren Pockennarben gezeichnet; sie hatte die Krankheit sicherlich als Kind durchgemacht, als sie noch nicht über Immunität verfügte. Den Schnitt des hübschen Mundes beeinträchtigte um ein geringes eine kleine gewellte Narbe über der Oberlippe. Zum wer weiß wievielten Male empfand Geralt Zorn, Zorn auf seinen Gesichtssinn, auf die Augen, die ihn so unwesentliche Einzelheiten wahrnehmen ließen, Kleinigkeiten, die ja so gar nichts bedeuteten gegenüber der Tatsache, dass Tiziana mit ihm an einem Tisch saß, Est Est trank, gedünstete Forelle aß und ihn anlächelte. Der Hexer hatte wirklich nur wenige Frauen gesehen und gekannt, deren Schönheit als makellos gelten konnte; die Chancen aber, dass eine davon ihn anlächelte, schätzte er nicht ohne Grund gleich null.

Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. /Kap. 20