Tagebuch des Magiers Alexander, Teil 2

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Tagebuch des Magiers Alexander,
Teil 2
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Enthält Zusatzinformationen.
Beschreibung
Inventar/Slot
Bücher
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Sonstiges
Quelle
Magierturm auf der Reuseninsel
Inventarpreis
1 Krone(n)
Verkaufspreis
1 Krone(n)
Gewicht
0 Gewicht

Tagebuch des Magiers Alexander, Teil 2 ist ein Gegenstand in The Witcher 3: Wild Hunt. Das Buch enthält Notizen des Magiers und Epidemiologen Alexander, der sich der Erforschung der Catriona-Seuche gewidmnet hat. Es gewährt Einblicke in seinen Forschungsalltag und seine Abscheu und gleichzeitige Faszination Ratten gegenüber.

Quest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tag 346
Ich habe Ratten nie gemocht. Das liegt weniger an ihren obszönen Schwänzen als vielmehr an ihrer lebhaften, verstörenden Intelligenz. Sie scheinen stets zuzuhören, wenn man glaubt, nur mit sich selbst zu reden. Noch schlimmer: Sie scheinen zu verstehen.
Vor ein paar Tagen ertappte ich mich dabei, mit einer zu reden - mit einem besonders großen schwarzen Männchen, dem ein Ohr fehlt. Zunächst wurde ich von Sorge überwältigt, dass mein Verhalten auf den Beginn der Krankheit zurückzuführen wäre, aber das war natürlich unmöglich, da ich meine Immunität mit mächtigen Zaubern verstärkt habe. Später folgerte ich, dass es sich nur um einen natürlichen, schwer zu überwindenden Reflex handelte: Wir Magier mögen es, wenn man uns zuhört.
Ich habe die schwarze Ratte in einem separaten Käfig untergebracht. Vielleicht bekommt sie noch ihre Chance, an den Versuchen teilzunehmen. Bis dahin kann sie mir "Gesellschaft leisten" und beobachten. Mir fällt auf, dass sie die infizierten Nager mit großer Konzentration beobachtet, vor allem solche in den letzten Krankheitsstadien. Sehr interessant.
Ich könnte mir keine bessere Gesellschaft wünschen. Vserad meidet das Labor und hat auch den Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass seine Tochter sich von mir fernhält. Zunächst dachte ich, er hätte moralische Bedenken - diese wären zu lächerlich gewesen. Doch dann erklärte er, dass Anabelle schon immer eine labile Psyche hatte und der Anblick der Kranken sie aus dem Gleichgewicht bringen könnte.
Die Bauern, die an der Studie teilnehmen, sprechen nicht mehr mit mir. Ich weiß nicht, was sie sich von dieser Demonstration versprechen. Als Konversationspartner taugen sie ohnehin nicht. Da ist natürlich die Frau, aber was sie betrifft, versuche ich, meine Kontakte zu begrenzen.
Tag 362
Meine schwarze Ratte ist tot. Ich habe sie heute zusammengekrümmt im Käfig gefunden. Vielleicht wurde sie versehentlich infiziert. Bei der Autopsie konnte ich allerdings keine Krankheitszeichen entdecken, gut ernährt war sie auch. Seltsam. Aus medizinischer Sicht ist ihr Tod rätselhaft, und ich muss eingestehen, dass dies den Gelehrten in mir irritiert. Aber ich erwähnte ja, dass ich Ratten nie gemocht habe.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]