Stregobor

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Stregobor
Stregobor-film.jpg
Olgierd Łukasiewicz als Stregobor in der TV-Serie "The Hexer"
Beschreibung
Weitere Namen
Meister Irion
Rasse
Mensch
Geschlecht
männlich
Beruf / Handwerk
Zauberer
Nationalität
Menschen aus Kovir und Poviss
Spezielle
Fähigkeiten/Merkmale
Illusionsmagie, Wetterzauber
 
Erscheint in

Stregobor ist ein Zauberer und Schwarzkünstler aus Kovir und ein Meister der Illusionen. Er ist groß, dürr, hatte einen krummen Rücken, große graue buschige Brauen und eine lange Hakennase. Er trägt einen langen Umhang mit weiten Ärmeln und einen langen Stab mit einem Kristallknauf.

Stregobor ist ein glühender Verfechter der Theorien über den Fluch der Schwarzen Sonne. Aus diesem Grund war er der festen Überzeugung, es wäre seine Pflicht als Gelehrter, nach den sechzig jungen Mädchen zu suchen, um sie zu vernichten. Eine von ihnen war Renfri. Stregebor gelang es, Renfris Stiefmutter Aridea zu überzeugen, dass ihre Stieftochter von dem Fluch befallen sei und sie böse ist. Die Pläne der beiden, Renfri zu töten, scheiterten allerdings.

Stregebor kam nach Blaviken und ließ sich im Turm und unter dem Namen des vorher dort ansässigen Meisters "Irion" nieder. In der Kurzgeschichte Das kleinere Übel aus der Kurzgeschichtensammlung Der letzte Wunsch von Andrzej Sapkowski wurde seine wahre Identität jedoch enthüllt, denn aus der Gejagten Renfri ist nunmehr die Jägerin geworden, die Rache an Stregobor nehmen will.

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Der Zauberer wollte Geralt dazu anstellen, Renfri zu töten. Er kannte den Hexer bereits aus Kovir:

»Unsere letzte Begegnung«, erklärte Geralt, »fand am Hofe König Idis in Kovir statt. Ich kam, um mir die Belohnung für die Tötung einer Amphisbaene abzuholen, die die Gegend in Angst und Schrecken versetzt hatte.
Damals haben du und dein Konfrater Neidhard mich vor allen Leuten einen Scharlatan genannt, eine gedankenlose Mordmaschine und, wenn ich mich recht erinnere, einen Aasfresser. Das Ergebnis war, dass mir Idi nicht nur keinen roten Heller zahlte, sondern mir obendrein zwölf Stunden zum Verlassen von Kovir gab, und weil seine Wasseruhr kaputt war, hätte ich es beinahe nicht geschafft. (...)«

Das kleinere Übel (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 115

Geralt lehnt diesen Auftrag zwar ab, trotzdem kommt es zur blutigen Konfrontation mit Renfri auf dem Markt von Blaviken, nach der Geralt später "Der Schlächter von Blaviken" genannt wurde. Der Hexer verhinderte noch, dass Stregobor Renfri einer Vivisektion unterzog.
Der Zauberer kehrte anschließend nach Kovir zurück.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Verfilmung und TV-Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Folge "Mniejsze zło" (Das kleinere Übel) der TV-Produktion The Hexer wird Stregebor von Olgierd Łukasiewicz dargestellt.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bei einer ihrer Begegnungen konnte der Zauberer Renfri gerade noch entkommen, indem er sie in einen Bergkristall einschloss, "sechs mal zehn Ellen", und in ein Bergwerk warf. Dieser Zauber erinnert an den Glassarg, in dem das (scheintote) Schneewittchen gebettet wurde, nachdem die böse König sie mit einem vergifteten Apfel erstickt hatte.