Smok (The Hexer)

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Smok
Folge 4 der Serie Wiedźmin
Details
Art
Episode
Originaltitel
Smok
Deutscher Titel (übers.)
Der Drache
Erstausstrahlung
13.10.2002
Länge
49:31
Altersfreigabe
12
Vorherige& Folge
Człowiek - pierwsze spotkanie
Nächste Folge
Okruch lodu
Übersetzungen
keine
Stab
Regie
Marek Brodzki
Drehbuch
Michał Szczerbic

"Smok" ("Der Drache") ist die vierte Folge aus der TV-Produktion The Hexer. Sie basiert auf der Kurzgeschichte Die Grenze des Möglichen. bzw. Granica możliwości aus der Kurzgeschichtensammlung Das Schwert der Vorsehung.

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • polnisches Original von TV Polonia (1:20 min Ausschnitt):

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung! Zum Leser hier klicken.

Der Hexer Geralt ist in ein Verlies hinabgestiegen, um gegen einen Basilisken zu kämpfen. Zwei Dorfbewohner sind sicher, dass er das nicht überleben wird. Sie beginnen, die Habseligkeiten des Hexers zu plündern. Als ein fremder Mann sie ermahnt, die Finger von den Sachen zu lassen, droht ihm einer der Diebe mit dem Messer. Er bezahlt dafür mit dem Leben, als ihn die Begleiterinnen des Mannes - zwei serrikanische Kriegerinnen - mit dem Säbel erschlagen.

Als Geralt mit dem toten Basilisken auftaucht, wird er Zeuge davon, wie der fremde Herr und seine Begleiterinnen sein Eigentum verteidigen. Der Herr, der sich als Borch vorstellt, scheint keine Scheu vor Hexern zu haben. Er lädt Geralt in die Herberge "Zum nachdenklichen Drachen" ein. Dort bestellt er ungeheure Mengen an Essen und fragt Geralt über seinen Hexerberuf aus. Besonders erstaunt ist er darüber, dass Geralt nur Ungeheuer tötet, die eine Bedrohung für die Menschen darstellen - Drachen zum Beispiel lässt er in Ruhe, da sie sich von Menschen fernhalten.

Auf ihrer Weiterreise müssen die vier feststellen, dass die Straße nach Barfeld gesperrt ist. Der ebenfalls anwesende Barde Jaskier erzählt ihnen, was der Grund dafür ist: Vor zwei Tagen war ein Drache nach Barfeld geflogen. Die Bauern versuchten, ihn zu vergiften, was der Drache jedoch überlebte und in die Falkenberge floh. Nun sind König Niedamir und sein Gefolge hinter dem Drachen her, um ihn zu töten und seinen Schatz zu finden. Zu Geralts Verwunderung gehört auch seine ehemalige Geliebte Yennefer zu der Expedition.

Bei der Gruppe erfährt Geralt auch die Beweggründe der einzelnen Mitglieder: Boholt, Yarpen und die anderen Söldner haben es auf das Gold des Drachen abgesehen. König Niedamir plant, die Prinzessin von Malleore zu bekommen, wenn er ihr den Kopf des Drachen bringt. Für Ritter Eyck von Denesle ist es Belohnung genug, für seine Überzeugung zu kämpfen. Und Yennefer möchte Mutter werden, wofür sie ein Medikament aus Drachengewebe braucht. Sie glaubt jedoch nicht daran, dass eine Beziehung mit Geralt funktionieren könnte.

Borch löst eine Steinlawine aus, um die Gruppe daran zu hindern, zu dem Drachen zu gelangen. Dabei stürzt Yennefer beinahe in einen Abgrund. Zwar gelingt es Geralt mit Jaskiers und Eycks Hilfe, sich und die Zauberin zu retten, jedoch spricht Yennefer dabei aus, dass sie Geralt nicht lieben kann.

Geralt hat danach die Nase voll von den Drachenjägern, die ihm und Yennefer die Hilfe verweigert hatten. Er will den Zug gerade verlassen, da taucht ein goldener Drache auf. Der Gruppe ist klar, dass es nicht der ist, den sie suchen, doch sie rechnen sich auch bei diesem Beute aus. Der Drache fordert einen fairen Zweikampf, woraufhin Eyck von Denesle ihm entgegenreitet und sofort aus dem Sattel geworfen wird. Geralt und auch Niedamir bemerken, dass dieser Drache friedlich ist. Er hätte die Gruppe mit Feuer angreifen können, hat es aber nicht getan. Diese Erkenntnis bewirkt, dass Niedamir sich betrogen fühlt und davonreitet.

Die anderen Jäger stürmen auf den Drachen los. Yennefer bemerkt, dass der Drache ein Drachenbaby bei sich hat - das Kind der Drachendame, die bei Barfeld vergiftet wurde. Sie beschützt das Drachenjunge vor den Schlägen der Angreifer. Gleichzeitig verwandelt sich der Drache in seine menschliche Gestalt - Borch - und macht gemeinsam mit den beiden Kriegerinnen die Angreifer nieder.

Später erklärt Borch gegenüber Geralt, Yennefer und Jaskier, dass Kreaturen wie Drachen manchmal von Menschen bedroht werden - und dass sie dann einen Beschützer brauchen, und manchmal übernimmt er diese Rolle. Jaskier bemerkt, dass das zu traurig und zu schön ist, um eine Ballade daraus zu machen. Geralt bittet Borch in Gedanken um etwas, doch Borch erwidert, dass das nicht möglich sei. Er verlässt mit dem Drachenbaby die Gruppe, und auch Geralt und Yennefer brechen auf, in dem Wissen, dass es keine gemeinsame Zukunft für sie geben wird.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Stab und Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Boholt erklärt, wie der Schatz aufgeteilt werden soll, sobald der Drache getötet ist. Allerdings hat König Niedamir dem Plan bislang nicht zugestimmt. Borch kommentiert darauf: "Schön. Die Haut des Drachen ist verteilt." Im Deutschen würde das Sprichwort lauten "das Fell des Bären verteilen" oder "über ungelegte Eier sprechen", was bedeutet: Man soll keine Pläne mit einem Gewinn machen, bevor man ihn hat.

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