Skellige-Fischerinnen

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Fischerinnen von den Skellige-Inseln sind nicht zart besaitet und können in jeder Beziehung den männlichen Inselbewohnern das Wasser reichen. Sie haben raue Umgangsformen, sind hart im Nehmen und durch ihre Arbeit auf See eher kräftig als feminin gebaut.

Die Frau, die gerade erzählte – und die Yennefer erwähnt hatte -, war eine Fischerin von den Skellige-Inseln, stämmig, breitschultrig, kurzgeschoren, wie ihre vier Gefährtinnen in einer Weste aus Narwalleder gekleidet, die so abgescheuert war, dass sie glänzte.

"Es war am neunzehnten Tag des Monats August, am Morgen nach der zweiten Vollmondnacht", setzte die Frau von den Inseln ihre Erzählung fort, während sie den Bierkrug zum Mund führte. Ihre Hand, wie Triss bemerkte, hatte die Farbe alter Ziegel, und der bloße von knotigen Muskeln durchzogene Arm maß wohl zwanzig Zoll im Umfang. Triss hatte einen Taillenumfang von zweiundzwanzig Zoll.
Der Schwalbenturm, ("Wieża Jaskółki"), Ausgabe dtv Juli 2010, S. 106

Die obige Erzählerin (Name nicht bekannt) und ihre Gefährtinnen Gudrun, Britta und Skadi, waren mit ihrer Barkasse im Sund zwischen Ard Skellig und Spikeroog zum Lachsfischen unterwegs. Auf einmal fiel eine Kreatur vom Himmel, die von den Fischerinnen für eine Wyvern, einen kleinen Greif, eine Kelpie oder eine Havfru gehalten wurde. Die Fischerinnen fingen das sich heftig wehrende Wesen ein. Als sie es an Bord zogen, stellte es sich als eine Frau heraus: Yennefer von Vengerberg. Sie brachten die Zauberin zu Crach an Craite, dem Jarl der Skellige-Inseln. Dort soll sie bei einem magischen Experiment ums Leben gekommen sein.

Dieses Erlebnis schildert die Fischerin mit lebhaften Ausschmückungen den Bewohnern von Bremervoord in geselliger Runde eines Gasthauses. Da unter Fischern viel Seegarn erzählt wird, ist davon auszugehen, dass in dieser Schilderung auch einiges nicht der Wahrheit entspricht.