Sefar

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Ein Sefar ist ein Kompositbogen, der außergewöhnlich schön gefertigt ist. Die geschwungene Form des Bogens erinnert an die Elfen-Rune "Zefhar", nach der dieser Bogen benannt ist.
Dryaden und Elfen verwenden Sefar-Bögen, weil sie leichter, kürzer, handlicher und schneller sind als Eschen- und Eibenbögen. Ein abgeschossener Pfeil erreicht in kurzer Zeit das Ziel. Wegen der flachen Flugbahn des Pfeils, ist das Risiko gering, durch Windböen das Ziel zu verfehlen.
Sefar-Bögen zählten in der Hexer-Welt zu den besten Bögen. In Serrikanien werden sehr gute Bögen dieser Art hergestellt.

Milva hat im Roman "Feuertaufe" ("Chrzest ognia") einen serrikanischen Sefar-Bogen auf dem Seebasar in Cidaris erworben:

Milva hatte in ihrem Leben viele Bögen besessen. Schießen gelernt hatte sie mit gewöhnlichen aus Eschen- und Eibenholz, sie aber bald zugunsten der Kompositbögen aufgegeben, wie die Dryaden und Elfen sie benutzten. Die Elfenbögen waren kürzer, leichter und handlicher und dank der Zusammensetzung aus Schichten von Holz und Tiersehnen auch viel »schneller« als Eibenbögen – ein damit abgeschossener Pfeil erreichte das Ziel in viel kürzerer Zeit und auf einer viel flacheren Flugbahn, was die Gefahr einer Ablenkung durch den Wind erheblich verringerte. Die besten Exemplare solch einer Waffe mit vierfacher Krümmung hießen bei den Elfen zefhar, weil die Bogenhörner und die Wurfarme die Form der gleichnamigen Rune bildeten. Milva hatte eine ganze Reihe von Jahren lang Sefars benutzt und nicht geglaubt, dass es einen Bogen geben könnte, der sie übertraf. (...) Diesen Bogen hielt sie für vollkommen. Ein Jahr lang. Denn im Jahr darauf erblickte sie an demselben Stand, bei demselben Händler ein wahres Wunder.
Der Bogen kam aus dem fernen Norden.

Feuertaufe, ("Chrzest ognia"), Ausgabe dtv 2009, S. 8