Schwimmendes Gefängnis

Aus Hexer Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
"Schwimmendes Gefängnis"
Tw2 screenshot prisonbarge 02.png
Beschreibung
Akt(e)
erster Akt
Ort(e)
Gefängnisbarke im Hafen von Flotsam
Auftraggeber
automatisch (Iorweths Pfad)
Belohnung
Befreite Gefangene und Geiseln oder Loredos Tod sowie ? Erfahrungspunkte
Zusammenhang
mit Quest(s)
keine

Schwimmendes Gefängnis ist eine Hauptquest im ersten Akt von The Witcher 2: Assassins of Kings.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt und Iorweth entern die im Hafen liegende Gefängnisbarke, um die Rebellen zu befreien. An Bord werden überwiegend politische Häftlinge festgehalten, vor allem Scoia'tael. Als sie die Wachleute überwältigt haben und das Schiff in ihrer Hand ist, erscheint Bernard Loredo und droht den beiden, dass er die im Turm gefangen gehaltenen Elfinnen töten wird, wenn Iorweth und Geralt mit dem Schiff ablegen.


W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Flotsam wollen Geralt und Iorweth die Gefangenen auf der Gefängnisbarke befreien. Dazu kommen die beiden mit anderen Scoia'tael an einem Treffpunkt im Wald vor den Stadtmauern zusammen. Sie besprechen, wie sie in die Stadt gelangen und das Schiff kapern können.
Iorweths Plan:

Angeführt von Spähern schleicht sich der Trupp entlang der Klippen und schaltet der Reihe nach alle Wachsoldaten aus bis sie die Gefängnisbarke erreichen. Dort wird der Rest der Wachen ebenfalls vom Leben in den Tod befördert.

Geralts Plan:

Der Hexer marschiert in die Stadt mit Iorweth als Gefangenen und gelangt ungehindert zur Gefängnisbarke, um dort den gesuchten Banditen anzuliefern. Dort warten bereits die Scoia'tael, um aus dem Hinterhalt anzugreifen, sobald Geralt und Iorweth an Bord sind.

In beiden Versionen erobern sie in jedem Fall das Schiff und sind bereit, nach Vergen auszulaufen. Doch daraus wird (erst einmal nichts), denn Loredo droht ihnen vom Ufer, dass er die im Turm eingesperrten Elfinnen beim lebendigen Leib verbrennen wird, wenn die beiden mit dem Schiff abhauen.
Iorweth reagiert pathetisch, dass alle Elfen bereit sind, für ihre Sache zu sterben – so auch die als Geiseln gehaltenen Elfinnen. Geralt sieht das ganz anders: Er hechtet von Bord, metzelt jeden nieder, der sich ihm in den Weg stellt und eilt zum Turm, der bereits in Flammen steht. Loredo ergreift die Flucht.
Trotz der im wahrsten Sinne des Wortes brenzligen Situation, muss Geralt jetzt schnell eine Entscheidung treffen:
Loredo töten:

Geralt will ihn nicht entkommen lassen, nimmt die Verfolgung auf und stellt sich ihm im Kampf bei den Galgen auf dem Marktplatz. Er wird allerdings von seinen treu ergebenen Schergen beschützt. Die sollte Geralt als erstes aus dem Weg räumen. Es gibt ein Wiedersehen mit den beiden Muskelpaketen Alfons und Miron, die Geralt in "Die Balliste" bereits im Armdrücken besiegt hat. Der Hexer muss darauf achten, dass er dem Radius von Lerodo nicht zu nahe kommt, damit er sich in diese Kämpfe einmischt. Wie Loredos Statur vermuten lässt, ist er langsam und träge, aber dafür ist seine Hellebarde umso gefährlicher. Damit er mit seiner Waffe nicht unnötig vor Geralt rumfuchtelt, bringt ihn der Hexer mit Aard ins Wanken bevor er angreift. Gelegentliches Ausweichen ist ratsam, da die Stangenwaffe Bluten verursacht.
Ist Loredo Geschichte, kehrt Geralt zu Iorweth zurück. Die im brennenden Turm eingesperrten Elfinnen sind leider umgekommen. Zwar haben Iorweth und seine Männer versucht, zum Turm zu gelangen, aber die Elfen sind im Schwimmen leider nicht so gut wie im Bogenschießen. Sogar Rittersporn hat sich an der Rettung beteiligt. Leider hat vorher er zu viel Zeit darauf vertan, die Bürger zu motivieren, die Frauen zu retten.

Elfinnen retten:

Allein sprintet Geralt zum bereits brennenden Turm. Auf dem Weg dorthin muss er Widerstand leistende Angreifer (Wachposten und Lynch Mob) außer Gefecht setzen. Mit Hilfe von Leitern gelangt Geralt hinauf in die Kammer, wo die Frauen festsitzen. Das Feuer frisst sich bereits entlang der Holzwände. Da die Elfinnen gefesselt sind, muss Geralt sie von den Fesseln befreien. Der Rückweg ist ihnen durch die Flammen versperrt. Alle retten sich durch den Sprung aus dem Fenster ins Wasser vom Hafenbecken.
Die Barke hat noch nicht abgelegt und Iorweth hat gewartet. Die Rettung der Elfen hat Geralts Ansehen beim Elfen Iorweth enorm gesteigert. Eine der geretteten Elfinnen, Riannon, wird sich später in Vergen bei Geralt persönlich bedanken.

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt dürstete mehr denn je nach Rache. Vor allem brannte er darauf, Triss zu finden, die er nach wie vor am Leben glaubte. Dazu waren ihm alle Mittel recht, und den Anfang machte ein Treffen mit den Scoia'tael …
Der Hexer musste irgendwie auf die Gefängnisbarke gelangen, auf der man die Scoia'tael gefangen hielt. Nach langem Grübeln verfiel er auf die Idee, dass er noch einen Gefangenen anliefern konnte: Iorweth höchstpersönlich. Dieser ließ sich fesseln, und unsere Helden betraten Flotsam durch das Westtor und hielten auf die Barke zu.
Iorweth hatte lange auf seine Rache gewartet, vielleicht zu lange. Kaum hatten die Scoia'tael den Hafen erreicht, griffen sie die Menschen an. Geralt blieb keine Wahl, als sich den Angreifern anzuschließen.
Am Flotsamer Hafen stand ein ehemaliger Zollturm, in dem Loredo Elfinnen gefangen hielt. Als nun die Eichhörnchen angriffen, ließ er den Turm in Brand setzen. Dies war ein Akt der Verzweiflung, denn die Situation war Loredo entglitten. Er wusste, dass Geralt und die Scoia'tael den Gefangenen helfen würden, und wollte sich bei der Gelegenheit aus dem Staub machen. Der Hexer stand vor einem Dilemma: Sollte er die Elfinnen aus dem Feuer retten oder den Verbrecher jagen?
Wenn sich Geralt entscheidet, die Frauen zu retten und Loredo laufen zu lassen:
Loredo hatte sich nicht verrechnet: Geralt half lieber den eingeschlossenen Elfinnen, als ihn zu verfolgen. Die Frauen wurden gerettet, der Kommandant der Flotsamer Garnison aber entging seiner gerechten Strafe. Iorweth war außer sich vor Wut, doch unser Held hatte Loredo rasch vergessen und nahm die Verfolgung von Letho auf, der Triss Merigold in seiner Gewalt hatte. Den Königsmörder zu fassen und die Zauberin zu befreien waren Geralts wichtigste Ziele.
Wenn Geralt Loredo verfolgt und die Frauen ihrem Schicksal überlässt:
Loredo hatte die Rechnung ohne Geralt gemacht. Der Hexer schnappte ihn, statt den Eingeschlossenen zu helfen. Über die folgende Rache könnte man Balladen verfassen, ich jedoch beschränke mich auf die Tatsachen: Bernard Loredo, Kommandant der Flotsamer Garnison, wurde von Geralt von Riva im Eilverfahren angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Der Hexer beging damit ein Verbrechen und stellte sich offen gegen Temerien, das immerhin von Loredo repräsentiert worden war. Wer den Kommandanten jedoch gekannt hatte und um seine Untaten wusste, fand die Strafe angemessen. Geralt gab freilich ohnehin nicht viel auf die Meinung anderer und nahm die Verfolgung von Letho auf, der Triss Merigold in seiner Gewalt hatte.

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Plan A" (direkter Angriff) "Plan B" (Loredo töten)
Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.