Primula

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Primula ist eine von Nivellens Geliebten aus "Ein Körnchen Wahrheit". Nivellen, durch einen Fluch zum Ungeheuer mutiert, aber vom Verstand her noch Mensch, unternahm den Versuch, durch eine Affäre mit einer jungen Maid von dem Fluch befreit zu werden – vielleicht lag in den vielen Märchen doch ein "ein Körnchen Wahrheit". Reiche Kaufleute liehen dem entstellten Schlossherren ihre Töchter für einige Zeit und wurden dafür reich mit Gold und Edelsteinen belohnt.


Primula ist eine von diesen Töchtern. Ein verarmter Ritter in verrostetem Panzer, ungewaschen und stinkend und zudem hoch verschuldet, bringt seine Tochter Primula auf seinem klapperdürren Pferd auf den Hof von Nivellen.
Primula wurde von ihrem Vater schlecht behandelt. Ihr Körper war von Striemen durch Schläge gezeichnet. Aber sie war hübsch und fasste schnell Vertrauen zu Nivellen, hatte Temperament und es entwickelte sich ein inniges Verhältnis zwischen ihr und dem entstellten Hofherren. Leider konnte sie Nivellen nicht vom Fluch befreien.

Schon nach zwei Wochen hatte ich mit Primula ein sehr inniges Verhältnis, wobei sie es liebte, mich an den Ohren zu packen und zu schreien: ›Friss mich, Tier!‹, ›Reiß mich auf, Bestie!‹ und dergleichen Blödsinn. In den Pausen lief ich zum Spiegel, und stell dir vor, Geralt, ich schaute mit wachsender Unruhe hinein.
― Nivellen im Gespräch mit Geralt in der Kurzgeschichtensammlung "Der letzte Wunsch"