Nekromantie

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Nekromantie ist eine Form von Magie, mit der kurzzeitig vor kurzem Verstorbene wieder belebt werden können. Nekromantie ist von der Bruderschaft der Zauberer untersagt[1][2]. Nur in ganz außergewöhnlichen Fällen ist es erlaubt, Nekromantie anzuwenden, um bspw. Informationen von Toten zu erhalten. So hatte Visenna einmal durch Nekromantie Manissa kurz wiederbelebt, um sie zu befragen[3].

Nekromantie wird in den Romanen "Das Erbe der Elfen" ("Krew elfów") und "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy") sowie in der Kurzgeschichte "Der Weg, von dem niemand zurückkehrt" ("Droga, z której się nie wraca") erwähnt.

siehe auch:

The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zweiten Akt des Computerspiels "The Witcher 2: Assassins of Kings" (Roches Pfad) hielt der Zauberer Detmold auf Befehl von König Henselt ein verbotenes nekromantischen Ritual ab, um Informationen von dem getöteten Assassinen zu erhalten. Geralt sollte aufgrund seiner physischen Konstitution diesem Ritual beiwohnen und die letzten Stunden des Toten aus dessen Perspektive miterleben.

Detmold: Der himmelblaue Traum des Hanmarvyn ist ein Zauber, der es dir möglich macht, die Erinnerungen des Toten zu erfahren. Deine Sinne erleben dasselbe wie die seinen zu Lebzeiten.
Du bist ein Mutant, ähnlich wie der Mörder. Jeden gewöhnlichen Menschen würde der himmelblaue Traum des Hanmarvyn umbringen.
Du brauchst einen Trank, der die Leistungsfähigkeit des Herzens steigert und das Kreislaufsystem stärkt. Am besten hat er noch halluzinogene Eigenschaften, damit du mehr siehst ...

Geralt: Erpel müsste es tun.

Detmold spricht den Zauber mit "Veki ner'zan zala!", das Ritual ist erfolgreich.
Detmold scheint sich schon länger mit dieser geächteten Form der Magie befasst zu haben, obwohl allein schon der Besitz von nekromantischen Formeln den Scheiterhaufen bedeuten.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In "The Witcher 3: Wild Hunt" kann Geralt entweder Triss oder Yennefer darum bitten, Nekromantie auszuüben, um mehr über den Verbleib Ciris herauszufinden. Nur Yennefer wagt sich an das geächtete Ritual, mit dessen Hilfe sie dem toten Skelliger Skjall in Freyas Garten wichtige Informationen abringt.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A. Sapkowski: Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008, S. 48
  2. A. Sapkowski: Die Zeit der Verachtung, Ausgabe dtv 2009, S. 64
  3. A. Sapkowski: Etwas endet, etwas beginnt, Ausgabe dtv 2012, S. 16 ff.