Nekker

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Nekker sind kleine Kreaturen, aus der Ferne könnten sie mit einem missgestalteten Kind verwechselt werden. An der Kreatur gibt es jedoch wenig Menschliches. Die Arme sind unnatürlich lang, reichen fast bis zum Boden und enden in drei scharfen Krallen. Auffallend wie abschreckend ist der Kopf: fast kahl bis auf ein paar spärliche Haarbüschel. Das Gesicht ist flach, es fehlt die Nase. Der Blick aus ihren Augen ist bösartig. Viel furchteinflößender ist jedoch das riesige Maul, das eine Reihe großer und scharfer Zähne entblößt.

Nekker sind Kreaturen, die erstmals im Computerspiel The Witcher 2: Assassins of Kings ihren Auftritt hatten und in verschiedenen weiteren Adaptionen erneut vorkommen.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nekker
Tw3 journal nekker.png
Beschreibung
Klasse
Ogroide
Variationen
Nekkerkrieger
Púca
Anfälligkeit
Nordwind-Bomben
Ogroidenöle
Taktik
greift in Gruppen an
gräbt unterirdisch
Beute (loot)
Nekkerauge
Nekkerherz
Nekkerklaue
Kleines blaues Mutagen
Kleines grünes Mutagen

Nekkes greifen selten allein an, sie sind normalerweise in Gruppen nahe bei ihrem Nest zufinden. Wenn ihre Nester nicht mit einer Samum- oder Kartätsche-Bombe zerstört werden, tauchen sie immer wieder auf.

Bestiariumseintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seid vorsichtig, Leute, unter der Brücke hausen Nekker. Wenn ihr die Brücke überquert, ohne langsamer zu werden und anzuhalten, passiert nichts. Sollte an eurem Wagen aber eine Achse brechen und ihr hängt dort draußen fest ... Nun, dann schließt ihr besser die Augen und betet zu Melitele.
- Kurt Hammerbach, Stadtwache in Vengerberg
Ein einzelner Nekker ist harmlos. Fünf sind gefährlich. Zehn können selbst einen erfahrenen Monsterschlächter umbringen. Größere Probleme bereiten die größeren, stärkeren Wesen, die Krieger, wie auch die seltene Nekker-Art namens Púca.
Nekker und Púca leben in dunklen Wäldern, die in feuchten, nebligen Tälern zu finden sind, und schließen sich zu Gruppen von mehreren Dutzend Exemplaren zusammen. Sie graben tiefe Höhlen für ihre Nester und verbinden diese mit einem Netzwerk aus engen Tunneln. Innerhalb dieser Tunnelsysteme können sie sich schnell zwischen und innerhalb der Kolonien bewegen.
Nekker greifen immer in Gruppen und immer aus dem Hinterhalt an. Sie versuchen, ihre Beute so schnell wie möglich einzukreisen und alle Fluchtwege abzuschneiden. Glücklicherweise sind ihre Angriffe meist weniger gut organisiert, denn Nekker sind nicht gerade mutig - und einzelne Wesen zögern häufig, bevor sie ihre Angst überwinden und doch angreifen. Wenn man gegen sie kämpft, sollte man diesen Augenblick des Zögerns nutzen und die mutigeren Nekker vernichten, bevor man sich über die zurückhaltenderen unter ihnen hermacht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Obwohl "Púkas" nicht im Witcher-Spiel auftauchen, ist es wahrscheinlich, dass ihre Ursprünge aus dem Irischen Volksglauben zur Kreatur bzw. dem Geist W.png Púca stammen.

The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nekker
Tw2 journal nekker.png
Beschreibung
Variationen
Nekker-Krieger
Vorkommen
Wälder
Immunität
keine
Anfälligkeit
Silberschwerter
Taktik
Nekker jagen im Rudel

XP: 3 – 5

Handwerk/
Alchemie
Nekkerkrallen
Nekkeraugen
Nekkerherz
Nekkerzähne
Tuch
Pechdraht
Sonstiges
Nekkertrophäe

Quest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man stelle sich einen Ertrunkenen vor, der Tunnel graben und auf Bäume klettern kann, der noch böser ist und verbissener kämpft, der Überraschungsangriffe stets im Rudel ausführt – das wäre ein realistisches Bild vom Nekker. Diese Wesen, primitiv oder nicht, sind der Schrecken der Wälder, von Mensch und Tier gleichermaßen gefürchtet und gemieden. Nekker sind keine Einzelgänger, sie schließen sich zu Stämmen zusammen, damit sie auch stärkere Gegner besiegen können.
Nekker auf Beute- oder Kriegszug werden von Häuptlingen angeführt. Diese sind größer und massiger, außerdem bemalen sie ihre Gesichter mit roter Tonerde. Häuptlinge haben die Befehlsgewalt und machen aus wilden Horden pseudomilitärische Einheiten – man sollte sie zuerst beseitigen.
Die bevorzugte Taktik der Nekker ist der Massenangriff. Sie kriechen aus der Erde und stürzen sich im Pulk auf ihre Beute – primitiv, aber wirksam. Natürlich empfiehlt sich der Gruppenkampfstil, mit dem man mehrere Gegner zugleich treffen kann. Nekker gehören zu den flinken Monstern, es ist also sinnlos, vor ihnen fliehen zu wollen ... Sie holen einen verlässlich ein.
Im Kampf gegen Nekker kann ein Hexer sämtliche Techniken einsetzen. Wirksam sind unter anderem Zeichen, Fallen, Bomben, Gifte und blutungssteigernde Öle. Neste von Nekkern zerstört man mithilfe der Bombe Kartätsche.

Taktik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nekker jagen nur im Rudel. Dabei nutzen sie die Deckung der dicht bewachsenen Wälder. Selten kann ihnen eine Beute lebend entkommen. Überlebende berichten, dass sie sich lautlos an die Beute heranschleichen, um dann heimtückisch und blitzschnell anzugreifen. Andere Überlebende behaupten hingegen, dass Nekker ein weit verzweigtes Tunnelsystem unter ihrem Jagdgebiet haben, mit unzähligen Ausgängen, aus denen sie augenblicklich hervorspringen, um ihr Opfer zu reißen.

Bekämpfungsstrategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am einfachsten sind Nekker mit flinken Schlägen mit dem Silberschwert zu töten. Bei größeren Rudeln ist es sinnvoll das Aard- Zeichen anzuwenden.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nekker leben meist in Wäldern. Ein einzelnes Exemplar dieser Kreaturen stellt keine nennenswerte Gefahr da, jedoch trifft man Nekker nie allein an, sondern nur im Rudel.

The Witcher: Abenteuerspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nekker-Monsterkarte
zu egänzen

Gwent: The Witcher Card Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Comic-Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nekker wurden nach dem Vorbild der in der Kurzgeschichte Etwas mehr von Sapkowski beschriebenen Wesen kreiert. Es sind nicht genau die in dieser Geschichte beschriebenen Wesen (die Geralt und Yurga auf der Brücke angreifen), aber die Entwickler wurden bei der Gestaltung von diesen inspiriert. [1]
  • In einem The-Witcher-2-Gameplay auf der E3 im März 2010 sieht man, wie Iorweth einen betäubten Nekker erweckt, um ihn lebendigen Leibes einer Krabbspinne (engl. Arachas) zum Fraß vorzuwerfen.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]