Milva

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Maria Barring
Milva by onelillwitch-d5tp5o7.jpg
Module
Beschreibung
Weitere Namen
Milva
Rasse
Mensch
Geschlecht
weiblich
Augenfarbe
unbekannt
Haarfarbe
flachsblond/dunkelblond
Beruf
Jägerin, Fährtensucherin
Gruppe(n)
Dryaden
Elfen
Geralts Hanse
Herkunft/Wohnsitz(e)
Obersodden, Brokilon-Wald
Spez. Merkmale/
Fähigkeiten
Bogenschießen
Erscheint in

Maria Barring (Milva) ist eine Jägerin und Fährtensucherin. Sie kann hervorragend mit dem Bogen umgehen und ist eine wahre Scharfschützin. Sie hat einen rauen Umgangston und ein ebensolches Benehmen, sie ist von eher einfacher Natur, auch weil sie nie Lesen und Schreiben gelernt hat.

Milva ist ein Charakter aus den Romanen "Feuertaufe" ("Chrzest ognia"), "Der Schwalbenturm" ("Wieża Jaskółki") und "Die Dame vom See" ("Pani jeziora").

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie stammt aus einer Jägerfamilie in Sodden und hatte keine gute Kindheit. Als ihr Bruder von einem Elch getötet wurde, hat ihr Vater Maria das Waidwerk beigebracht. Sie hatte bereits mit elf Jahren das erste Reh erlegt. Als ihr Vater starb, heiratete Marias Mutter erneut. Die Tochter vertrug sich nicht mit dem Stiefvater und lief mit sechzehn davon. Sie lebte von der Jagd, wurde aber bald selbst zur Gejagten der Barone und Fürsten, auf deren Land sie wilderte. Schließlich verlegte sie ihr Jagdrevier in den Brokilon-Wald, wo sie bald von den Dryaden geschnappt wurde. Anstelle einer Bestrafung nahm man sie jedoch dort auf, seither steht sie in deren Schuld.

Von den Dryaden des Brokilon erhielt sie auch ihren Spitznamen Milva, die Weihe (ein Raubvogel), welchen später auch die Elfen verwendeten, weil ihnen das elfisch ausgesprochene "Maria" (Mear’ya) nicht zusagte. Anfangs wurde sie von ihnen nur "Dh'oine" (der Mensch) genannt; als sie - auf Anordnung bzw. Bitte der Dryaden - den Elfen regelmäßig half, erhielt sie den Namen "Aen Woedbeanna" (die Waldesbraut), und schließlich übernahmen die Elfen den Spitznamen der Dryaden, "Milva"[1]. Diejenigen unter den Elfen, die sie wertschätzten und ihre Sympathie für sie ausdrücken wollten, riefen sie "Sor'ca", was in der Alten Sprache Schwesterchen bedeutet.

Milva ist außerdem als Botin im Brokilon aktiv, der Heimat der Dryaden, die mehr und mehr von den umgebenen Reichen der Menschen bedroht wird, da jeder Anspruch auf den Urwald erhebt. Es ist bereits zu kämpferischen Zwischenfällen in den Regionen am Waldrand gekommen.
Die Dryaden gewähren den Elfen eine Zuflucht im Brokilon. Während des Zweiten Nilfgaard Kriegs führt Milva verletzte Elfen zerschlagener Kommandos in den Brokilon, damit sie dort ihre Verletzungen auskurieren können. Nach ihrer Genesung führt Milva die Elfen wieder sicher aus dem Wald.

Geralts Hanse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt lernt Milva in Duén Canell kennen, als er von den Dryaden wegen seiner schweren Verletzungen, die ihm nach dem Thanedd-Aufstand von Vilgefortz zugefügt wurden, gesund gepflegt wird. Geralt benötigt aktuelle Infomationen, um seine Suche nach Ciri fortzusetzen. Frau Eithné, die Herrin der Dryaden, würde es gerne sehen, wenn Milva dem Hexer hierin hilft. Widerwillig erklärt sie sich bereit, ihm die Informationen zu besorgen. Um so überraschter ist Geralt, als er die eigenwillige Bogenschützin bei Ceann Treise wiedertrifft, sie ihm und Rittersporn sogar gegen Havekare hilft und Geralt weiterhin unterstützen will, Ciri zu finden.
Auf dem Weg nach Caed Dhu stellt sich heraus, dass Milva schwanger ist von einem Elf, der verschollen ist. Sie vertraut nun Geralt an, warum sie ihm hilft, Ciri zu finden. Beim Kampf um die Jaruga-Brücke erleidet sie eine Fehlgeburt; während Geralt und Cahir die Kämpfenden ablenken, indem sie selbst ins Geschehen eingreifen, bringt Regis sie in Sicherheit und rettet damit ihr Leben.

Sie stirbt bei der Erstürmung des Stygga-Schlosses, nachdem sie sich ein Duell mit einem ähnlich talentierten Bogenschützen geliefert hatte. Zwar konnte sie ihn töten, doch schoss er seinen Pfeil einen Bruchteil früher ab und traf sie in den Bauch. Als sie stirbt, ist sie von ihren Freunden umgeben und ihre letzten Worte sind: "Ich hab dich auch lieb, Papa"(DS, Kap. 9), da sie sich daran erinnerte wie ihr Vater sie trainierte, als sie noch ein Kind war.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gwent: The Witcher Card Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Milvus ist der lateinische Begriff für Milan[1].
  • Angoulême, ein weiteres Mitglied der Gefährten von Geralt, nannte sie "Tante", was die Bogenschützin wirklich genervt hat und manchmal bis zur Weißglut reizte.
  • Als Teenager ist Maria von ihrem Stiefvater missbraucht worden, was einer der Gründe war, warum sie von daheim weglief.
  • Sie wusste nicht, welcher der beiden Elfen aus der Gruppe, die sie damals in den Brokilon führte, der Vater ihres Kindes ist.
  • Während eines Festes in Beauclair weckte Milva die Leidenschaft des Barons Amadis de Trastamara, der sie wiederholt zur gemeinsamen Jagd einlud und ihr schließlich einen Heiratsantrag machte. Sie gab ihm jedoch einen Korb und blieb bis zum Schluss in Geralts Hanse.
  • Milva benutzte jahrelang die zuverlässigen und teuren Sefare als ihre bevorzugte Waffe. Ihren letzten serrikanischen Sefar erwarb sie auf dem für seine kostbaren und außergewöhnlichen Waren bekannten Seebasar in Cidaris. Diesen tauschte sie - zusammen mit dem Großteil ihrer Habe und weiteren 400 Nowigrader Kronen - beim selben Händler gegen einen noch wertvolleren und besseren Bogen aus dem fernen Norden ein, den sie auch bis zum Schluss verwendete.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Im Polnischen Original heißt die Übersetzung von Milva nicht "W.png die Weihe" (eine habichtartige Raubvogelgattung), sondern "W.png Kania", der Milan (ebenso eine habichtartige Raubvogelgattung). Milvus ist weiterhin die lateinische Bezeichnung für die Gattung der Milane (bspw. Milvus milvus = der Rotmilan).
    Es ist anzunehmen, dass diese Umbenennung wissentlich durch den Übersetzer vorgenommen wurde (wie auch beim Namen des Dichters Rittersporn), um einen weiblichen Raubvogelnamen zu finden, so wie es der Frau und dem polnischen Pendant entspricht.