Mein Abend mit einem Vampir

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Mein Abend mit einem Vampir
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Enthält Zusatzinformationen
Beschreibung
Inventar/Slot
Bücher
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Buch
Quelle
Beute / Kauf
Inventarpreis
73 Krone(n)
Kaufpreis
212 Krone(n)
Verkaufspreis
11 – 21 Krone(n)
Gewicht
0 Gewicht

Reading this book adds the bestiary entries for Ekimmas and Höhere Vampire.

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man wird mich zweifellos einen Lügner, Betrüger und Irren nennen. Man wird mitleidig den Kopf schütteln und ungläubig schnauben. Doch ich verspreche, ich schwöre bei allen Göttern: Was ich auf den folgenden Seite niederschreibe, ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Ich traf den Vampir, von dem die Rede ist, vor Jahren in einer Herberge in Beauclair. Er stellte sich als Regis vor und behauptete, Barbier und Chirurg zu sein. Da er in jeder Hinsicht wie ein Sterblicher wirkte, hätte ich vielleicht niemals seine wahre Natur erahnt, wäre nicht nach kurzer Zeit ein Feuer in unserer Herberge ausgebrochen. Dieser Regis - falls das wirklich sein Name war - blieb von den Flammen völlig unberührt, während meine Kleidung rasch Feuer fing. Der Vampir trug mich aus der brennenden Herberge und rettete mich damit vor dem sicheren Tod. Dann versorgte er meine zahlreichen Wunden.

Zunächst weigerte Regis sich, meine Frage zu beantworten, wie er die hochofenartigen Temperaturen in der brennenden Herberge überstanden hatte, ohne sich auch nur ein Haar zu versengen. Schließlich muss er jedoch geahnt haben, dass ich als Mann von Welt nicht leichtfertig nach dem Erscheinungsbild über andere urteile. Er offenbarte mir nicht nur seine Identität, sondern auch eine Reihe von weiteren hochinteressanten Tatsachen.

Regis zufolge sind nicht alle Vampire gleich. Sie stellen vielmehr eine große Familie dar. Zu dieser gehören hirnlose Katakane, Flatterer und Ekimmas, welche eher zu groß geratenen Fledermäusen gleichen als Menschen, und auch Alpe und Bruxae, die aussehen wie hübsche Mädchen. Außerdem gibt es noch die ungleich mächtigeren höheren Vampire, zu denen auch meine Zufallsbekanntschaft gehörte.

Nicht einmal ein Hexer kann einen höheren Vampir von einem Menschen unterscheiden. Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht möglich, sie zu töten, indem man ihnen Espenpflöcke durch die Brust treibt oder den Kopf abschneidet. Auch Feuer kann ihnen nichts anhaben, wovon ich mich persönlich überzeugen konnte. Sie fürchten weder fließendes Wasser noch Knoblauch noch irgendwelche Symbole. Man mag einigen Trost in der Information finden, dass der Biss eines Vampirs Menschen nicht zu ihresgleichen werden lässt. Auch zum Überleben bedürfen sie unseres Blutes nicht. Es stellt für sie vielmehr eine Delikatesse dar, die sie von Zeit zu Zeit genießen wie wir einen guten Wein.

Regis bat mich, diese Geschichte für mich zu behalten. Doch nun, auf dem Totenbett, spüre ich, dass ich mein Wissen weitergeben muss, auch wenn das bedeutet, mein Wort zu brechen, das ich diesem höchst edlen Geschöpf gegeben habe ...