Lustige Brüder

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Die Lustigen Brüder werden im Lagerjargon von Drakenborg zum Tode verurteilte Häftlinge genannt, die in eine gesonderte Gemeinschaftszelle umquartiert werden und dort auf ihre Hinrichtung warten. Die Wartenden in der Todeszelle tragen diesen Namen, weil unter ihnen eine fröhliche Stimmung herrscht. Sie erhalten zu ihren Mahlzeiten "Dijkstras Trockenen". Wer in der Todeszelle sitzt, ist den grausamen Verhören in der "Wäscherei" nicht mehr ausgesetzt und die Wächter dürfen die Todeskandidaten mehr mit körperlichen Misshandlungen schikanieren.


Die Lustigen Brüder besitzen sogar eine eigene Hymne, die von einem anonymen Dichter geschrieben wurde. Jeder Gefangene auf Drakenborg lernt dieses Lied, weil er weiß, dass er eines Tages zum Chor der Lustigen Brüder zählen wird, der das Lied singt:

"Rhythmisch zucken sie in Krämpfen,
tanzen an dem Galgenstrick,
und so singen sie ihr Liedchen,
melancholisch, doch mit Schick.

Froh und lustig sind die Brüder,
nie vergisst du den Moment,
wenn ein Fußtritt an den Schemel
dir den Lebensfaden trennt.

Fröhlich zucken sie in Krämpfen,
tanzen an dem Galgenstrick,
weit ins Land ertönt ihr Liedchen
und der Wind macht die Musik."

Die Lustigen Brüder werden im Roman "Feuertaufe" (Chrzest ognia") erwähnt.