Lara Dorren und Cregennan von Lod

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Lara Dorren und Cregennan von Lod
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Enthält Zusatzinformationen.
Beschreibung
Inventar/Slot
Bücher
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Buch
Quelle
Beute / Kauf
Inventarpreis
10 Krone(n)
Kaufpreis
24 Krone(n)
Verkaufspreis
2 – 3 Krone(n)
Gewicht
0 Gewicht

Tells the tragic story of Lara Dorren und Cregennan von Lod.

Copies of this book can be found in the following locations:

Tagebucheintrage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liebe kennt keine Grenzen, sagt das Sprichwort. Für diese Redensart gibt es in der Geschichte keinen besseren Beweis als die Liebe zwischen Lara Dorren und Cregennan von Lod.
Sie - eine mächtige elfische Wissende, Trägerin des Älteren Blutes, dem großen Avallac'h versprochen. Er - ein menschlicher Zauberer mit großem Talent und von einfacher Herkunft. Sie - imstande Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende zu leben. Er - sechzig Jahre, vielleicht siebzig, wie wir alle. Sie hätten sich hassen und verabscheuen müssen. Doch stattdessen entbrannte eine große Liebe zwischen ihnen.
Ungeachtet des tobenden Krieges um sie herum und der Verurteilungen und Verwünschungen, die von allen Seiten auf sie niederprasselten, führten sie ein einfaches und glückliches Leben. Und schon bald trug Lara ein Kind unter dem Herzen. Ein Kind von Lara und Cregennan hätte das Beste beider Völker und endlich auch beide Völker vereinen können. Doch leider sollte es nicht sein.
Die Menschen sahen in Cregennan einen Verräter und Überläufer. Sie verlangten von ihm, Lara zu verlassen - und als er sich weigerte, fassten sie den Entschluss, beide zu ermorden. So kam es, dass Cregennan starb, während Lara, die kurz vor der Niederkunft stand, mit dem Leben davon kam. Sie floh nach Tretogor, um Cerro, die Königin von Redanien, um Hilfe und Beistand anzuflehen.
Und was geschah dann? An dieser Stelle werden unter den Elfen und Menschen zwei grundlegend verschiedene Versionen erzählt. Laut der Chronisten der Aen Seidhe heißt es: "... doch ihr Flehen erweichte nicht die steinernen Herzen der Dh'oine, der grausamen Menschen. Als aber Lara nicht mehr für sich um Mitleid bat, sondern für ihr Kind, und sich an die Tür der Kutsche klammerte, schlug auf Befehl der Königin der Henkersknecht mit dem Dolchmesser zu und hackte ihr die Finger ab. Und als sie in der Nacht der klirrende Frost umfing, tat Lara auf der Anhöhe in den Wäldern ihren letzten Atemzug und brachte ein Töchterchen zur Welt, das von dem Rest der noch in ihr glimmenden Wärme bewahrt wurde." Der Sage der Menschen nach aber sprach Cerro: "Bitte nicht mich um Gnade, sondern diejenigen, denen du mit deinem Zauber geschadet hast. Du hattest den Mut, Böses zu tun, so hab denn auch jetzt Mut, da Vergeltung und Gerechtigkeit nahe sind. Es steht nicht in meiner Macht, dir die Sünden zu vergeben." Als Antwort darauf erwiderte Lara: "Mein Untergang ist nahe, doch auch deiner ist nicht mehr fern, Königin. Du wirst noch der Stunde des schrecklichen Todes von Lara Dorren gedenken und ihres Fluches. So wisse denn, dass meine Verwünschung auch deine Nachkommenschaft erreichen wird, bis ins zehnte Glied."
Welche Version der Wahrheit entspricht, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Sicherlich weichen beide Versionen von den tatsächlichen Begebenheiten ab, da sie jeweils den Feind in ein schlechtes Licht rücken wollen. Laras Ende ist tragisch - der Hass zwischen den Völkern, den Cregennan beenden wollte, ist nun so groß, dass die durch ihn geschaffene Dunkelheit die Wahrheit ihres Schicksals für immer verhüllen wird.