La Cage au Fou

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Blood and Wine Hauptquest
"La Cage au Fou"
La Cage au Fou.jpg
Beschreibung
Art
Hauptquest
Erweiterung
Blood and Wine
Empfohlene Stufe
39
Ort(e)
Mère-Lachaiselongue-Friedhof
Region(en)
Toussaint
nächste Quest
Wo Kinder spielen, fliegen die Fetzen
vorangegangene Quest
Auf der Spur

La Cage au Fou ist eine Hauptquest in der Erweiterung Blood and Wine im Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt.

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mère-Lachaiselongue-Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt begibt sich zum Mère-Lachaiselongue-Friedhof, um sich mit Regis zu treffen, damit beide das weitere Vorgehen in der Angelegenheit um Dettlaff zu besprechen. Auf dem Friedhof angekommen, klopft man an die Tür zur Krypta, worauf Regis jedoch nicht reagiert. Man muss also einen anderen Eingang suchen. Etwas unterhalb der Krypta ist ein offenes Grab. Unten angelangt wird man von vier Kikimora-Arbeitern empfangen, zerstört man hinterher noch alle Kikimora-Eier, erscheint noch ein Kikimora-Krieger.

Weiter den Gang entlang geradeaus verdeckt eine Illusion ein Grab, wo man das Schwert Casus Foederis und den Schwur eines Ritters findet. Linkerhand im großen Raum trifft man nun auf Regis. In einer Zwischensequenz zeigt Geralt Regis die abgetrennte Hand, daraufhin kommt Regis die Idee, dass man mittels des Absuds "Resonanz" Teile des Lebens von Personen, deren Gewebe man hinzufügt, nacherleben kann. Es fehlt nur eine weitere Zutat, woraufhin der Vampir Raben bittet, die Gegend nach von Geralt erwähnten Kreaturen zu durchkämmen, die dafür in Frage kämen. Die Wartezeit kann man beliebig gestalten. Entweder man macht ein Nickerchen oder man unterhält sich bei etwas selbstgebranntem Alraunenschnaps mit Regis und erfährt so einiges Interessantes aus dessen Leben. Schlussendlich kommen die Raben mit der Nachricht zurück, dass sich im Caroberta-Wald ein Fleckenwicht aufhält, obwohl diese nach Geralts Wissen eigentlich ausgestorben sein müssten. Regis erwähnt noch etwas von einem Fluch. Geralt macht sich auf den Weg, einen Extrakt seines Speichels zu besorgen.

Hinweis: Auf dem Weg zum Lager des Wichts passiert man relativ sicher das Doren-Alma-Anwesen. Hat man die hier stattfindende Quest Maskerade für Fortgeschrittene nicht schon erledigt, sollte man diese nun machen, da sie verschwindet, sobald man sich entfernt, ohne sie abgeschlossen zu haben.

Ruinen des Trastamara-Anwesens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Geralt sich den Ruinen des Trastamara-Anwesens östlich von Francollarts nähert, hängen überall Löffel von den Bäumen und viele Bargesten treiben sich um das Haus herum. Am Haupthaus angekommen, findet Geralt den Fluch überall an die Hauswände gekritzelt vor ("Niemand soll mit dir an der Tafel sitzen, kein Löffel soll dich sättigen, nie wieder sollst du in den Spiegel zu blicken wagen."). Im Inneren liegen viele Löffel herum, die man untersuchen kann, ein zerbrochener Spiegel hängt in einem Nebenraum und man findet im Ofen das fleckige Tagebuch. Weiter hinten liegt der Löffelschlüssel - seine Notiz zu lesen startet die Schatzsuche "Spontane Profite". Des Weiteren gibt es hier den Tisch mitsamt Skeletten sowie den verrottenden Brief zu untersuchen. Ein Stockwerk tiefer findet man auch den Kessel des Wichts, davor kann man noch den gedeckten Tisch untersuchen. Sobald man mit dem Kessel interagiert hat, möchte Geralt sich mit Blick auf denselben im Schrank verstecken und warten, bis der Wicht kommt.

Als dieser wenig später erscheint, wird man mit einer zeitlich begrenzten Entscheidung konfrontiert: den Wicht töten oder versuchen, seinen Fluch zu brechen.

  • Den Wicht töten: Geralt springt aus dem Schrank, das Monster flieht in den Raum mit den tausenden Löffeln und man muss es bekämpfen. Nach dessen Tod findet man die Wicht-Speicheldrüse bei der Leiche.
  • Versuchen, den Fluch zu brechen: Geralt kommt vorsichtig aus dem Schrank und überredet das Monster, sich mit ihm an den Tisch zu setzen und zu essen. Als freiwilliger Gast hat Geralt so für die Aufhebung des ersten Teils des Fluchs gesorgt. Um nun den zweiten Teil zu brechen ("kein Löffel soll dich sättigen"), muss man nun die Antwort "Essen wir ohne Löffel" wählen. Geralt und der Wicht schlürfen nun die Suppe - Geralt hat sich vorher etwas Wicht-Suppe abgezwackt - , danach schaut das Monster in sein Spiegelbild in der leeren Suppenschüssel und der Fluch beginnt, sich aufzulösen. Das Monster flieht und hinterlässt eine Geruchsspur, der man mühelos folgen kann. Hinter einem Baum hat sich die nun in menschliche Gestalt zurückverwandelte Marlene de Trastamara versteckt und Geralt bringt sie in Sicherheit auf sein Anwesen in Corvo Bianco. Schafft man es nicht, den Fluch zu brechen, flieht das Monster ebenfalls, jedoch in den Raum mit den tausend Löffeln. Man ist nicht gezwungen, es zu bekämpfen, da man ja schon etwas Wicht-Suppe abgefüllt hat, kann es freiwillig jedoch tun.

Tesham Mutna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurück bei Regis erklärt der einem, dass die letzte Zutat für den Trank "Resonanz" sein eigenes Blut sein muss. Allerdings muss er sich dafür in einen Zustand von Raserei versetzen lassen, was für alle Umstehenden sehr gefährlich werden kann. Er weiß von den Ruinen von Tesham Mutna, einer Vampir-Festung, welche die höheren Vampire gebaut haben, um einen der ihren vor langer Zeit zu bestrafen. Regis will sich dort in einen Käfig einsperren lassen, der aus einem Material ist, was Vampire nicht durchbrechen können und Geralt soll Monster bekämpfen, damit deren Blut Regis in Wallung bringt.

Sie begeben sich nach Tesham Mutna und Regis öffnet die Tür zum Vampirverlies. Eine Etage tiefer kann man einige interessante Dinge finden, am attraktivsten dürften jedoch drei Teile des Tesham-Mutna-Rüstungssets sein, die sich in der Truhe befinden, an die sich Regis lehnt: das Schwert, die Rüstung sowie die Hose. Der Wendeltreppe nach unten folgend, liegen im nächsten Raum Maske und Stiefel in einer Truhe. Den Gang entlang weiter kann man einiges über die verschiedenen Vampirstämme lernen und in einer Schatulle in einer Nische befindet sich das letzte Teil des Rüstungssets - die Handschuhe.

Im Raum mit dem Käfig angekommen, bittet Regis Geralt, den von ihm vorbereiteten Köder an allen vier Tunneleingängen auszulegen, um Monster anzulocken. Sobald man kampfbereit ist, geht es auch schon los. Regis wird in den Käfig gesperrt, hochgefahren und die Monster (Moderhäute, Ghule, Platzer und ein Flatterer) kommen aus den Tunneln und greifen an. Sobald Regis' Blutdurst voll ist (der Balken am oberen Bildschirmrand) nimmt Geralt ihm etwas Blut ab.

Zurück auf dem Friedhof braut Geralt den Absud fertig und nimmt ihn ein. In einer Rückblende sieht er, wie Dettlaff und de la Croix sich bei einem Schuhputzer kennenlernten und eine Freundschaft bildeten. Dettlaff bekommt von einer mysteriösen Person einen Zettel zugeschoben und tötet daraufhin später den Grafen. Aus Reue darüber hackt er sich seine eigene Hand ab. Die Vision endet wieder mit dem Schuhputzer, welcher Dettlaff zu kennen scheint. Daher befinden Geralt und Regis, dass dies ihre nächste heiße Spur sein könnte.

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zusammenstoß von Geralt und dem Biest war kurz, aber heftig gewesen. Nun hatte der Hexer Gelegenheit zu einem Austausch mit seinem lange vermissten Freund Regis. Als höherer Vampir wusste dieser zu berichten, dass die Kreatur, die Beauclair in Angst und Schrecken versetzte, niemand anders als sein lieber Freund Dettlaff war. Jetzt verstand Geralt, dass er einen äußerst gefährlichen Gegner jagte: einen höheren Vampir von Regis' Format. Plötzlich erhob sich ein Lärm. Eine Reitergesellschaft näherte sich. Geralt und Regis kürzten ihr Gespräch ab. Der Vampir wollte keine Aufmerksamkeit erregen und entfernte sich, jedoch nicht, ohne den Hexer in sein provisorisches Quartier eingeladen zu haben. Kaum zu glauben, aber dieses befand sich auf dem örtlichen Friedhof Mère-Lachaiselongue.
Geralt besuchte Regis in dessen Friedhofsunterkunft. Die beiden alten Freunde debattierten lange und kamen zu dem Schluss, dass sie Dettlaff zunächst einmal finden mussten. Regis würde dazu einen zweckdienlichen Trank brauen. Dieser hieß "Resonanz" und bestand aus einer Vielzahl teils schwer aufzutreibender Zutaten. Beispielsweise wurde Speichel - oder wenigstens Speicheldrüsen - eines Fleckenwichts benötigt, einer Spezies, die als lange ausgestorben galt. Doch ein Exemplar gab es anscheinend noch. Es lebte in der Nähe von Beauclair. Geralt machte sich auf, um den Fleckenwicht zu finden.
Wenn Geralt den Wicht tötet:
Geralt fand den Fleckenwicht in einem alten, verlassenen Anwesen. Er erschlug das Monster und machte sich mit dessen Speicheldrüsen auf zum Friedhof.
Wenn Geralt es nicht schafft, den Fluch zu brechen:
Geralt fand den Fleckenwicht in einem alten, verlassenen Anwesen. Er beschloss, die Kreatur nicht zu töten. Stattdessen versteckte er sich in einem Schrank und wartete auf eine Chance, von der er nicht wusste, wie er sie bekommen würde. Der Wicht kam und ging. Geralt sammelte den Speichel ein, den das Monster als Suppenzutat verwendete.
Wenn Geralt den Fluch erfolgreich bricht:
Des Hexers Neugier war geweckt, und er stellte dem fliehenden Wicht nach. Zu seiner Überraschung stellte sich heraus, dass er es mit einer Frau zu tun hatte, die vor Jahrhunderten verflucht worden war. Er beschloss, den Fluch zu brechen, und schaffte es, den Wicht wieder in jene Person aus der Vergangenheit zu verwandeln, die Marlene hieß.
Als Regis die vorletzte Zutat für den Trank Resonanz hatte, stellte er fest, dass nun die Zeit für die größte Herausforderung von allen gekommen war. Dem Trank musste das Blut eines höheren Vampirs beigefügt werden. Darin sah Geralt zunächst kein Problem - immerhin stand gerade ein Vertreter dieser Spezies vor ihm. Doch Regis enthüllte, dass es einer besonderen chemischen Zusammensetzung des Blutes bedurfte. Diese Zusammensetzung ließ sich nur durch großes Leid erreichen. Regis bot ohne zu zögern an, dieses Leid auf sich zu nehmen.
Regis musste ein wahres Martyrium auf sich nehmen. Doch die beiden erhielten die letzte Zutat für den Trank, und der Vampir konnte sich an dessen Zubereitung machen. Geralt nahm eine Portion zu sich und bekam Visionen. Er sah Dettlaff, seine letzten Aufenthaltsorte und Handlungen. Nun wusste der Hexer, dass er den örtlichen Schuhputzer finden musste. Dieser konnte ihn hoffentlich zu seinem Feind führen.

Questlog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Triff dich auf dem Mère-Lachaiselongue-Friedhof mit Regis.
  • Finde einen Weg in die Krypta.
  • Suche nach dem Lager des Wichts.
  • [Optional] Informiere dich näher über Fleckenwichte, indem du das Bestiarium liest.
  • Durchsuche das Lager des Wichts mithilfe deiner Hexersinne.
  • Finde den Kessel des Wichts.
  • Sieh in den Kessel.
  • Versteck dich an einem Platz mit Blick auf den Kessel.
    • Wenn Geralt den Wicht attackiert:
      • Folge dem Wicht.
      • Töte den Wicht.
      • Sammle die Speicheldrüsen des Wichts.
    • Wenn Geralt den Fluch brechen will, es aber nicht schafft:
      • [Optional] Folge dem Wicht.
      • Töte den Wicht.
    • Wenn Geralt den Fluch erfolgreich bricht:
      • [Optional] Folge dem Gestank der Suppe des Wichts.
  • Geh wieder zu Regis.
  • Sprich mit Regis, wenn du bereit bist.
  • Folge Regis.
  • Lege in allen vier Tunneln Köder aus. (4)
  • Sprich mit Regis, wenn du kampfbereit bist.
  • Töte Monster, bis der Blutdurst Regis in ein Monster verwandelt.

Notizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wenn man vor dieser Quest noch nicht auf Corvo Bianco war und Marlene nach ihrer Erlösung des Fluchs dorthin gebracht hat, ist die Konversation mit dem Haushofmeister Barnabas-Basilius Faulty leicht abgewandelt.
  • Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Bettler, der Marlene verflucht hat, Gaunter o'Dim ist.
    • Der im Anwesen zu findende verrottende Brief erwähnt, dass der Bettler Spiegel verkauft hat.
    • Es wird erwähnt, dass der Bettler seinen Löffel zerbrochen hat, bevor er den Fluch ausgesprochen hat. Das Gleiche macht o'Dim auf dem Schiff, auf dem Geralt in der Erweiterung Hearts of Stone gefangen ist.
    • Als Geralt auf Corvo Bianco seinem Haushofmeister erzählt, was mit Marlene passiert ist, läuft im Hintergrund die Titelmelodie von Gaunter o'Dim.
  • "La Cage au Fou" bedeutet auf Französisch "Der Käfig für den Verrückten", eine Anspielung auf das, was Regis während der Quest widerfährt.