Kovir und Poviss (Buch)

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Kovir und Poviss
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Enthält Zusatzinformationen
Beschreibung
Inventar/Slot
Bücher
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Buch
Quelle
Beute / Kauf
Inventarpreis
10 Krone(n)
Kaufpreis
17 Krone(n)
Verkaufspreis
1 – 3 Krone(n)
Gewicht
0 Gewicht

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kovir und Poviss sind zweifellos die reichsten Gefilde des Nordens. Heute wissen nur noch wenige, dass dies nicht immer der Fall war, obwohl ihre Armut einst sprichwörtlich war. Diese geflügelten Worte sind heute in Vergessenheit geraten. In den Tagen von Heribert dem Streitsüchtigen bezeichnete man besonders mittellose Personen als "ärmer als eine Maus aus Poviss", Knochenbrühe hieß "Kovirische Köstlichkeit", und Bettler nannte man "Praxeder" - nach der Bucht, in der sich diese Königreiche befinden.

Auch ist kaum noch bekannt, dass Kovir und Poviss vor wenigen Generationen noch zu Redanien gehörten. König Radovid I., bekannt als Radovid der Große, übereignete die Herrschaft über diese Gebiete seinem verhassten Bruder Troyden - unter der Bedingung, dass dieser die neuerworbene Domäne niemals verlassen und sich aus Staatsangelegenheiten heraushalten würde.

Die Übereignung dieser felsigen Landstriche im Norden - wo es sprichwörtlich nur zwei Jahreszeiten gab: August und Winter - war ein grausamer Scherz, ein Schlag ins Gesicht des überambitionierten Troyden.

Doch es stellte sich bald heraus, dass Radovid der Große einen schweren Fehler begangen hatte. Denn wie sich zeigte, lagen in den Felsen Kovirs unschätzbare Rohstoffe in Form von Edelmetallen und Steinsalzen verborgen. Diese Entdeckung führte zu enormem Wachstum im produzierenden Gewerbe. Mühlen, Schmieden und Werkstätten schossen aus dem Boden wie Pilze nach einem Frühlingsregen.

Radovid III. beschloss, den Fehler seines berühmten Ahnen zu korrigieren und die Kontrolle über die nördlichen Grenzbereiche seines Königreichs wieder an sich zu bringen. Er war überzeugt, dass die vereinten Armeen von Redanien und dem damaligen Verbündeten Kaedwen den immer kecker werdenden Vasallen wieder auf Linie bringen würden. Doch die Geschichte nahm einen anderen Verlauf, und Kovir gewann mit Pauken und Trompeten. Radovid III. war gezwungen, das Erste Abkommen von Lan Exeter zu unterzeichnen, das Kovir Unabhängigkeit garantierte und ihm ewige Neutralität auferlegte - ein Versprechen, an das Troydens Nachfolger sich höchst gewissenhaft gehalten haben.

Kovir wird heute von Esterad Thyssen regiert, einem weisen, doch auch gierigen König. Seine Lande prosperieren weiterhin. Die Metallurgen von Kovir können sich stolz mit dem Besten messen, was Mahakam zu bieten hat, und manche sagen, dass die Universität von Lan Exeter die berühmte Akademie von Oxenfurt als Hort nördlicher Gelehrsamkeit schon lange abgelöst hat. So kam es, dass die Einwohner von Kovir und Poviss innerhalb weniger Generationen von Bettlern zu Bankiers geworden sind.