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Letho von Guleta

Aus Hexer Wiki
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Letho von Guleta
Tw3 journal letho.png
Letho in The Witcher 3: Wild Hunt
Module
Details
Weitere Namen
Königsmörder
Rasse
Mensch, Hexer
Geschlecht
Männlich
Augenfarbe
Gelb
Zugehörigkeit
Schlangenschule, Königsmörder
Beruf / Handwerk
Hexer, Attentäter
Spez. Fähigkeiten/
Merkmale
Schwertkampf, Alchemie, Hexer-Zeichen, übermenschliche Fähigkeiten
Erscheint in

Letho von Guleta, auch bekannt als der Königsmörder, ist ein Hexer aus der Schlangenschule. Seine engsten Mitarbeiter sind Egan und Serrit, auch Königsmörder und Hexer derselben Schule.

In The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Gründen, die zunächst unbekannt waren, ersuchte Letho die Hilfe von Iorweth und den Scoia'tael, ihm bei seinem Plan zu helfen, die Könige der Nördlichen Königreiche zu töten. Um seine Behauptung zu untermauern, zeigte er Iorweth einen abgeschlagenen Kopf, von dem er sagt, er gehöre Demawend, dem König von Aedirn und Souverän des Pontartals.

Charakterbeschreibung von CD Projekt RED: (im Mai 2011)

Wer ist der mysteriöse Hüne mit dem Narbengesicht? Warum findet man sein Konterfei überall an den Mauern und Aushangtafeln in drei Königreichen? Wie und warum ist es ihm als Dh'oine gelungen, das Vertrauen des ausgekochten Iorweth zu gewinnen? Wo ist die Verbindung zwischen ihm und Geralt von Rivien?
Nur wenige Menschen können diese Fragen beantworten, aber sie müssen schweigen. Der meist gesuchte Mann der Nördlichen Königreiche ist immer noch flüchtig. Seine Scharmützel bringen seine Feinde zum Kochen, aber er ist ihnen bei der Verfolgung immer einen Schritt voraus. Er schafft es überall für kurze Zeit Verbündete zu finden, da er immer etwas zu bieten hat, womit andere nicht dienen können. Welche Motive hat er? Wo taucht er als nächstes auf?

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Letho ist zunächst im Prolog zu sehen, wo er sich als Mörder von König Foltest zu erkennen gibt. In einer späteren Zwischensequenz scheint er König Demawend Aedirn getötet zu haben und kommt zu Iorweth, um Unterstützung bei den Scoia'tel für die Tötung von König Foltest zu suchen.

Im ersten Akt versucht Letho Iorweth, der nicht weiter mit ihm zusammenarbeiten will, zu hintergehen, indem er seine Scoia'tel gegen ihn aufhetzt. Als diese darauf nicht eingeht, tötet Letho daraufhin die gesamte Gruppe und überlässt den Elf den Flotsamer Wachen, die ihn gefangen nehmen. Um den Iorweth von Lethos Verrat zu überzeugen, bringt Geralt den Elf - als "Gefangenen" getarnt - zu Letho. Es kommt zum Kampf und Letho kann Geralt überwältigen, lässt ihn aber am Leben, weil Geralt ihn auch einst gerettet hatte. Letho entführt daraufhin Triss und zwingt sie, sie beide nach Vergen zu teleportieren. Letho erklärt Geralt, dass sie nun "quitt" seien und entkommt.

Letho gab später an, ein Hexer der Schlangenschule zu sein. Geralt traf ihn das erste Mal während seiner Verfolgung der Wilden Jagd - Geralt suchte nach der von ihnen entführten Yennefer, als Letho gerade gegen ein wildes Monster kämpfte und Geralt ihn vor dem Tod rettete. Zum Dank helfen Letho sowie Egan und Serrit Geralt dabei, die Wilde Jagd einzuhohlen und zu bekämpfen. Es kommt zu einer Patt-Situation und Geralt bietet sich an Yennefers statt der Wilden Jagd an. Diese geht darauf ein. Letho nimmt sich Yennefers an und bringt sie nach Nilfgaard, wo er sie beschützt.
Letho arbeitet mit zwei weiteren Hexern der Schlagenschule zusammen, Egan und Serrit, die im zweiten Akt ein Attentat auf König Henselts Leben versuchen.

Im drittem Akt erklärt Letho letzendlich seine Motive:

Er und seine Begleiter wurden in Nilfgaard gefangen genommen und dem Kaiser vorgeführt. Dieser bot Letho an, die Schlangenschule wieder aufzubauen, wenn dieser für ihn die Könige des Nordens tötet und damit genug Unruhe stiftet, um Nilfgaard einen leichteren Einmarsch zu ermöglichen. So wurden Letho und seine Gefährten zu Königsmördern.
Lethos Plan war es, sich mit einer Zauberin der Loge, Sheala de Tancarville, sehen zu lassen für den Fall, dass er erwischt würde. So würde kein Verdacht auf Nilfgaard fallen, sondern auf die Zauberinnen der Nördlichen Königreiche. Das Schicksal meinte es gut mit ihm, so ergab es sich, dass die Loge einen Anschlag auf König Demawend plante, um ihrem Ziel - ein vereintes Reich unter der Herrschaft einer Zauberin - näher zu kommen.

Letho enthauptete Demawend und nahm Shealas Rat an, bei den Scoia'tel unterzutauchen.
Diese Chance nutzte er aus, um zusammen mit Iorweth weitere Könige zu töten und dies ebenfalls als Plan der Loge hinzustellen. So tötete er König Foltest.

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als blinder Mönch getarnt, gelang es dem geheimnisvollen Mörder, den Hexer kalt zu überraschen. Mit eisernen Nerven und katzenhaft schnellen Reflexen – vom schauspielerischen Talent ganz zu schweigen – ermordete er König Foltest direkt vor Geralts Nase und sprang, ehe der Hexer sich's versah, aus dem Fenster der Einsiedelei. Dabei kam er nicht nur mit heiler Haut davon, sondern konnte mit Hilfe der Scoia'tael tatsächlich fliehen.
Vernon Roche hatte Informationen, dass ein Mann, auf den die Beschreibung des Königsmörders zutraf, in der Umgebung der Faktorei Flotsam zusammen mit einem Kommando von Eichhörnchen gesehen worden war. Geralt blieb nichts anderes übrig, als dieser Spur zu folgen.
Nun hatte der geheimnisvolle Fremde einen Namen. Offenbar trieb dieser Letho, wer immer er sein mochte, sein eigenes Spiel, und die Scoia'tael waren ihm in die Quere gekommen. Lethos Absichten allerdings blieben Geralt weiterhin schleierhaft.
Letho kollaborierte tatsächlich mit den Eichhörnchen - er tat die Drecksarbeit für sie. Geralt sollte bald auf einige Antworten stoßen.
In den Ruinen der Elfenbäder stand Geralt dem mysteriösen Attentäter ein zweites Mal Auge in Auge gegenüber. Was er erfuhr, verblüffte ihn: Letho von Guleta war ein ehemaliger Hexer. Es gab noch weitere Königsmörder, die die anderen beiden Herrscher des Nordens gemeuchelt hatten. Und Letho kannte den Hexer - Geralt hatte ihm offenbar einst das Leben gerettet. Dieses Gespräch endete jedoch mit zischenden Pfeilen und klirrenden Schwertern. Letho stellte seine Fähigkeiten unter Beweis und drosch Geralt grün und blau. Dann ging er - nach Aedirn, wie er sagte.
Der Königsmörder machte seine Drohung wahr und entführte Triss, wobei er Cedric schwer verwundete. Er zwang die Zauberin, ihn und sich selbst nach Aedirn zu teleportieren.
Die Magie gewährte Geralt und uns einen weiteren Schwung Informationen. Letho war schon früher in der Gegend gewesen und hatte seine Komplizen mit dem Anschlag auf Henselt beauftragt. Und es hatte eine Zusammenarbeit zwischen den Königsmördern und Sheala de Tancarville gegeben, allerdings hatten sich ihre Wege ebenso getrennt wie die der Königsmörder und Iorweths. Wie diese Geschichte auch immer ausgehen würde, Letho hatte angekündigt, das Ende werde sich in Loc Muinne ereignen.
Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Hat Geralt Letho in The Witcher 2 am Leben gelassen, befindet er sich auf der Flucht vor Nilfgaard. Da er ein Zeuge ist, möchte der Kaiser ihn gerne tot sehen.

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letho hat sich auf Empfehlung seiner alten Bekanntschaft Louis in das Anwesen der Rückers eingenistet, welches aufgrund des Monsteraufkommens verlassen war. Louis verrät Letho jedoch an den Kopfgeldjäger Arnout Vester, woraufhin dessen Männer versuchen Letho zu überfallen. Aus diesem Grund trifft man ihn währende der Quest Der Fall des Hauses Rücker wieder, wobei dann die Quest Geister der Vergangenheit gestartet wird.

Letho hat das Gelände mit Fallen gespickt, welche Geralt alle entschärft. Bei der weiteren Durchsuchung des Geländes und der Gebäude trifft Geralt auf den Abtrünnigen. Nach einem kurzen Gespräch der beiden greifen Vesters Männer an und Geralt kann sich entscheiden, ihm zu helfen. Nach dem Kampf reiten sie gemeinsam los, um Louis zu stellen. Nach einem kurzen Kampf verrät der sterbende Louis die Position von Vester, der sich in Lindental versteckt.

Letho besteht darauf, allein gegen Vester und seine Männer anzutreten, bekommt aber schon im Gespräch mit diesem einen Armbrustbolzen von Vesters Schützen in die Schulter geschossen. Letho töte alle bis auf drei Männer und bricht dann leblos zusammen. Geralt kann sich nun entscheiden, die übrigen Männer zu erledigen, oder sie mit Lethos Schlangenamulett von dannen ziehen zu lassen. Geralt schafft den leblosen Körper von Letho ins Haus, wo dieser nach einiger Zeit erwacht.

Letho offenbart, den Schützen bestochen zu haben, damit er ihn vergiftet, um seinen Tod vorzutäuschen. Das Gegengift hat er in der Satteltasche. Hat Geralt die Drei vorher am Leben gelassen, so verbreiten sie nun die Nachricht von Lethos Tod, womit dieser endlich Ruhe hat.

Geralt kann ihn nun nach Kaer Morhen einladen, wo Letho dann im Kampf gegen die Wilde Jagd mitkämpft. Sind Vernon Roche und Ves ebenso vor Ort, sind sie gar nicht begeistert von Lethos Anwesenheit. Nach der Schlacht nimmt er Geralt Angebot an, noch länger in Kaer Morhen zu bleiben.

Quests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt alte Bekannte, die sieht man nach Jahren wieder und bekommt sofort Kopfweh - und zwar nicht aus Abneigung, sondern als somatische Vorwegnahme des Katers, welcher dem feucht-fröhlichen Wiedersehen mit Sicherheit folgt. Andere alte Bekannte dagegen lassen einem den Rücken jucken und wünschen, nach dem Schwert zu greifen. Für Geralt gehörte Letho von Gulet zu beiden Kategorien. Der abtrünnige Hexer von der Vipernschule hatte das Blut von mindestens zwei Königen des Nordens an den Händen. Dies war das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit Emhyr var Emreis, dem Kaiser von Nilfgaard. Dieser Verbrechen war Geralt beschuldigt worden, und er hatte Letho stellen müssen, um seinen eigenen Namen reinzuwaschen. Obwohl sie aus der finalen Konfrontation in den Ruinen von Loc Muinne beide unversehrt hervorgegangen waren, hatte Geralt nicht mit einem Wiedersehen gerechnet. So war es eine große Überraschung, als er irgendwo im kriegsversehrten temerischen Grenzland in einer Scheune auf Letho stieß.
Es erwies sich, dass Lethos ehemaliger Auftraggeber mit der erbrachten Leistung unzufrieden war und verschiedene Varianten von Bluthunden auf Letho angesetzt hatte. Unter den Umständen war diesem die Gegenwart eines anderen Hexers als Rückendeckung höchst willkommen.

Wenn sich Geralt entschließt, Letho nicht zu helfen:

Geralt jedoch konnte den schlechten Nachgeschmack ihrer bisherigen Interaktionen nicht überwinden und ging seiner Wege. Sollte Letho mit seinem Chaos doch alleine fertigwerden.

Wenn sich Geralt entschließt, Letho den Rücken zu stärken:

Geralt gedachte der Fürsorge Lethos für Yennefer und beschloss solidarisch, seinem ehemaligen Gefährten zu helfen, mit den Verfolgern fertigzuwerden.
Wenn Geralt alle Verfolger Lethos tötet:
Letho hatte sich zu einem riskanten Manöver entschlossen, um seine Verfolger loszuwerden: Er täuschte seinen eigenen Tod vor. Der Plan wäre auch tatsächlich aufgegangen, wenn Geralts Heldenreflexe nicht etwas zu gut funktioniert hätten und sämtliche Zeugen, die der Welt von Lethos Tod hätten künden können, seinem Schwert zum Opfer gefallen wären.
Wenn Geralt Lethos Plan folgt:
Letho hatte sich zu einem riskanten Manöver entschlossen, um seine Verfolger loszuwerden: Er täuschte seinen eigenen Tod vor. Geralt hatte hiervon zwar keine Ahnung, aber er improvisierte souverän und schickte Lethos Verfolger fort, damit sie der Welt vom Tod des Königsmörders berichten konnten.

optional:

Danach blieb Letho nichts übrig, als zu verschwinden. Geralt schlug ihm vor, für eine Weile in Kaer Morhen unterzutauchen. Letho dachte kurz nach und war einverstanden.
Einige von Geralts Gefährten waren nicht gerade begeistert, Letho zu sehen. Dennoch erwies sich die Entscheidung, ihn nach Kaer Morhen einzuladen, als ungeahnt glücklich. Bei der Schlacht gegen die Wilde Jagd bewies Letho seinen Mut und seinen Wert und trug erheblich zum Sieg über die Roten Reiter bei.
Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

In The Witcher Battle Arena[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letho, Charaktermodell in TWBA

Letho ist ein spielbarer Charakter im W.png MOBA The Witcher Battle Arena und mit verschiedenen Rüstungen, Fähigkeiten und Waffen ausrüstbar.

Anm.: Das MOBO wurde zum 31. Mai 2015 eingestellt. Bereits installierte Versionen sind jedoch weiterhin offline spielbar.
Unabhängig von der wöchentlichen Rotation der drei frei spielbaren Charaktere konnte Letho bis dato im Ingame-Shop für 750 Nilfgaarder Kronen oder in Echtwährung für 4,99 EUR erworben werden.

Fertigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letho von Guleta

Letho von Guleta
Klasse: Schwertkämpfer
Als Hexer hat LEtho eine intensive Kampfausbildung erhalten und ist nicht nur ein extrem erfahrener Schwertmeister, sondern versteht sich auch eindrucksvoll auf das Wirken von Zeichen. Aufgrund seiner imposanten, aber grobschlächtigen Statur wird seine Intelligenz oft unterschätzt - ein fataler Fehler. Der Einzige, der ihn je besiegt haben soll, ist der Weiße Wolf Geralt von Riva.

Bild Name Beschreibung
Aard Letho entfesselt eine Welle kondensierter Luft, die Gegnern Schaden zufügt, sie zurückstößt und betäubt.
Quen Letho hüllt sich in ein Energieschild, der Angriffe absorbiert und den Angreifern Schaden zufügt.
Hinterhalt Letho versteckt sich, bewegt sich lautlos und gewinnt einen Bonus auf seine Bewegungsgeschwindigkeit, um Gegnern erhöhten Schaden zuzufügen.
Passiv - Entschlossenheit des Assassinen je niedriger Lethos Gesundheit, desto schneller bewegt er sich


Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bis zum Release von The Witcher 2 war Letho von Guleta lediglich als "Kingslayer" bekannt. In der dt. Sprachversion wurde dieser Begriff dann mit "Königsmörder" wiedergegeben.
  • Sein Zuname "von Guleta" deutet auf eine Herkunft aus der Stadt Guleta hin, was aber im Computerspiel nicht näher erläutert wird.
  • Um seinen Hals tragen die Königsmörder ein Medaillon in Form verschlungener Schlangen, ein Hinweis auf eine weitere Hexerschule: die Schlangenschule.
  • In The Witcher 3 wird Lethos Name im Tagebuch "Letho von Gulet" übersetzt sowie, dass er von der "Vipernschule" sei. Hierbei handelt es sich um Inkonsitenzen bei der deutschen Lokalisierung, denn auf Englisch und Polnisch sind sowohl der Name des Hexers als auch der seiner Hekunftsschule in The Witcher 2 und 3 identisch.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]