Hello there! We are conducting a survey to better understand the user experience in making a first edit. If you have ever made an edit on Gamepedia, please fill out the survey. Thank you!

Kaer Morhen

Aus Hexer Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kaer Morhen
Tw3 coming home - way to kaer morhen.jpg
Weg nach Kaer Morhen, Screenshot aus einer Vorversion von "The Witcher 3: Wild Hunt" im März 2015
Tw1 EE Kaer Morhen.jpg
Ansicht auf die Hexerfeste in der The Witcher: Enhanced Edition
Map Northern Kingdoms.png
Die Nördlichen Königreiche, im Nordosten die Hexerfeste Kaer Morhen
Beschreibung
Art
Festung
Lage
in den Bergen von Kaedwen
Erscheint in

Kaer Morhen ist die alte Feste der Hexer, in der die Hexer ausgebildet wurden. Diese Bezeichnung ist eine Abwandlung der Originalbezeichnung "Caer a'Muirehen" aus der Alten Sprache, was so viel wie "Die Festung Vom Alten Meer"(EE, 205) bedeutet. Die Hexer-Festung liegt in den Bergen des Königreiches Kaedwen.

In alten Zeiten wurden die Hexer hier ausgebildet und unterzogen sich der Mutation, daher nannte sich die Einrichtung auch "Wolfsschule", denn ihre "Absolventen" erhielten ein Medaillon in Form eines Wolfskopfes mit aufgerissenem Maul. Fanatiker, die in den Hexern scheußliche Abnormitäten sahen, erstürmten jedoch die Feste und töteten die meisten der Ausbilder. Heute lebt nur noch Vesemir auf Kaer Morhen. Hin und wieder kommen andere Hexer nach Kaer Morhen, wenn sie auf der Durchreise während ihrer Mission hier ausruhen wollen – meistens über die Wintermonate.

Geralt zu Iola im Tempel der Melitele, wo er sich von einer schweren Verletzung erholte, in einem Monolog:

Mein Haus ist Kaer Morhen, die Heimstatt der Hexer.
Dort stamme ich her. Es gibt ... Es gab so eine Festung.
Viel ist nicht von ihr übrig.
Kaer Morhen ... Dort sind solche wie ich hergestellt worden. Jetzt schon nicht mehr, und in Kaer Morhen wohnt niemand mehr. Niemand außer Vesemir.

Die Stimme der Vernunft 4 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2007, S. 159

Mehr:

In The Witcher 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im The Witcher Computerspiel ist Kaer Morhen eine unzugängliche Festung in den Bergen und bereits seit Jahrzehnten das Hauptquartier der Bruderschaft der Hexer. Der Name Kaer Morhen stammt aus der Sprache der Elfen. Das Original "Caer a'Muirehen" wird mit "Alte See-Festung" übersetzt. Die Glanzzeiten der Hexer-Festung gehören der Vergangenheit an. Festungsmauern und Burggräben sind verfallen und Ruinenreste. Ein kalter Wind weht durch die weitläufigen Hallen. Momentan halten sich lediglich eine Handvoll Hexer hier auf. Aber es hat einmal eine Zeit gegeben, da haben sich hier junge Knaben einer grausamen Ausbildung unterzogen, insbesondere des berühmt-berüchtigten "Spießrutenlaufen" um Kaer Morhen.

Der Prolog von The Witcher spielt in Kaer Morhen. Es ist nicht möglich, die Hexer Festung während des Prologs zu verlassen. Bevor Geralt Kaer Morhen verlässt, sollte er sich mit Vorräten ausstatten.

Journal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortseintrag im Journal über Kaer Morhen:

Kaer Morhen ist eine unzugängliche Bergfeste, in der seit Jahrhunderten die Hexerzunft ihr Hauptquartier hat. Der Name leitet sich aus der Elfensprache ab, in der "Caer a'Muirehen" so viel wie "Festung vom Alten Meer" heißt. Die Burg hat ihre besten Zeiten längst hinter sich, Zinnen und Burggraben sind verfallen, ein kalter Wind weht durch die geräumigen Hallen. Jetzt lebt nur noch eine Handvoll Hexer hier, aber einst absolvierten viele Knaben die grausame Ausbildung im berüchtigten "Spießrutensaal" von Kaer Morhen.
Vor einigen Jahren hat eine Horde Fanatiker, deren Hass von verschiedenen, verleumderischen Veröffentlichungen über die Hexer geschürt wurde, Kaer Morhen in Schutt und Asche gelegt. Allerdings hätte der Mob die Festung nicht ohne Hilfe von Magiern erobern oder vernichten können. Praktisch alle, die sich in der "Festung vom Alten Meer" zur Zeit des Angriffs aufhielten, starben. Von den Hexern, die Kaer Morhen als ihr Zuhause betrachteten, überlebten nur die wenigen, die damals auf Reisen waren. Die Gebeine der Verstorbenen wurden im Festungsgraben belassen, damit sie an das Massaker, genährt vom Hass auf die Wechselbälger, erinnern sollen.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaer Morhen - Konzeptzeichnung Eingang / Ladebildschirm beim Betreten der Burg in "The Witcher"

Hauptcharaktere in Kaer Morhen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eskel – Hexer, dessen Gesicht mit einer großen Narbe gezeichnet ist
  • Lambert – Hexer mit sehr spitzer Zunge insbesondere Triss Merigold gegenüber
  • Leo – ein junger Hexer während der Ausbildung, der anscheinend in Geralt ein Vorbild sieht
  • Triss Merigold – eine alte Freundin von Geralt
  • Vesemir – erfahrener Hexer, der andere Hexer auf Kaer Morhen ausbildet

The Witcher - Karten und Lagepläne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Spoiler Hinweis!
Die Karten enthalten diverse Spoiler

Preis der Neutralität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Modifikation "Preis der Neutralität" ist Kaer Morhen, bzw. der Innenhof ein Handlungsort.
Handlungsorte im Detail sind:

In The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaer Morhen ist einer der Handlungsorte im dritten Teil der The Witcher-Reihe "The Witcher 3: Wild Hunt". Seine Umgebung soll vollständig begeh- und erkundbar sein.
Das Tutorial zum Computerspiel wird auf Kaer Morhen spielen, der Hexer hat jedoch die Möglichkeit, auch später dorthin zurückzukehren.[1].

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt erinnert Yennefers Kampf mit dem Djinn an eine Begebenheit aus seiner Kindheit:

Vor Jahren, als er, noch ganz ein Rotzbengel, die Lehre in Kaer Morhen, der Heimstatt der Hexer, begonnen hatte, hatten er und sein Mitschüler Eskel eine große Waldhummel gefangen und sie anschließend mit einem aus dem Hemd gezogenen Faden an einem Krug befestigt, der auf dem Tisch stand. Sie sahen zu, was die gefesselte Hummel anstellte, und lachten sich halbtot, bis Vesemir, ihr Lehrmeister, sie bei dieser Beschäftigung erwischte und beide mit dem Riemen verprügelte.
Der letzte Wunsch (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2007, S. 336

Als Geralt überlegt, welche Geschichte er Ciri und Braenn bei ihrem Nachtlager im Brokilon erzählen soll:

Klar, dachte er. Kleinen Dryaden mangelt es an Märchen. So wie kleinen Hexern.
Denn den einen wie den anderen erzählt selten jemand ein Märchen vor dem Einschlafen. Kleine Dryaden schlafen mit dem Rauschen der Bäume ein. Kleine Hexer schlafen mit dem Schmerz in den Muskeln ein. Uns haben auch die Augen geglänzt, so wie Braenn, als wir Vesemirs Märchen hörten, dort in Kaer Morhen. Aber das ist ja lange her ... so lange ...

Das Schwert der Vorsehung (Kurzgeschichte), enth. in Das Schwert der Vorsehung, Ausgabe dtv 2008, S. 336

Triss Merigold auf dem Weg nach Kaer Morhen:

Über dem Hohlweg lag, auf riesige Felsblöcke gestützt, waagerecht ein mächtiger Baumstamm, dunkel, kahl, grün von Moos. Triss ritt näher heran, um sich zu vergewissern, dass das wirklich die Spur war und nicht ein zufällig vom Unwetter gefällter Baum. Sie bemerkte jedoch einen unscheinbaren schmalen Pfad, der im Wald verschwand. Sie konnte sich nicht irren – das war zweifellos die Spur, der rings um das Schloss Kaer Morhen verlaufende, mit Hindernissen gespickte Weg, auf dem die Hexer schnelles Laufen und Atemkontrolle trainierten. Er hieß »die Spur«, doch Triss wusste, dass die jungen Hexer dafür einen eigenen Namen hatten: »die Quälerei«.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008, S. 59 f.

Triss und Ciri vor Kaer Morhen:

Sie ritten durch die nächste Schlucht und kamen auf eine runde Anhöhe. Von hier aus war schon die an die Felshänge geschmiegte Ruine von Kaer Morhen zu sehen – das teilweise zerstörte Trapez der Schildmauer, die Reste des Zwingers und des Tores, der geborstene Stumpf des Bergfrieds.
Der Wallach schnaubte und warf den Kopf hin und her, als sie auf den Überbleibseln der Brücke den Graben überquerten.
Triss zog die Zügel an. Auf sie selbst machten die Schädel und Gerippe, mit denen der Boden des Grabens bedeckt war, keinen Eindruck.

Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008, S. 64 f.

Ciri wendet auf der Flucht vor Rience und einem hellhaarigen Elf das auf Kaer Morhen Erlernte an:

Ciri schluckte Speichel hinunter. Der steinerne Steg, die Überbleibsel einer Brücke, war nicht schmaler als das Schaukelbrett in Kaer Morhen, und sie war Dutzende Male auf das Schaukelbrett gesprungen, sie konnte den Sprung abfedern und das Gleichgewicht halten. Das Schaukelbrett der Hexer freilich hing vier Fuß über dem Boden, unter dem steinernen Steg jedoch gähnte ein derart tiefer Abgrund, dass die Steinplatten des Hofes nicht einmal handgroß aussahen.
Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. ??

Ritter Reynart unterhält sich mit Geralt über Basilisken:

»Brrr … Und welchen von ihnen, sag, kann man mit Hilfe eines Spiegels erledigen?«
»Jeden. Wenn man ihm den Spiegel geradezu vor den Kopf haut.«
Reynart de Bois-Fresnes lachte laut auf. Geralt lachte nicht, der Witz mit dem Basilisken und dem Spiegel hatte ihn schon in Kaer Morhen angeödet, die Lehrer hatten ihn übermäßig strapaziert. Auch nicht besonders komisch waren Witze über Jungfrauen und Einhörner. Den Rekord an Dummheit und Primitivität hatten jedoch in Kaer Morhen die zahlreichen Versionen des Witzes von dem Drachenweibchen gehalten, dem ein junger Hexer wegen einer Wette die rechte Pfote drücken sollte.
Er lächelte. Wegen der Erinnerung.

Die Dame vom See, Ausgabe dtv 2011, S. ??

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]