Königin des Winters

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Die Königin des Winters ist eine Elfenkönigin aus den Legenden der Elfen. Sie reitet im Schneesturm in ihrem mit weißen Pferden bespannten Schlitten durchs Land, streut auf ihrer Fahrt harte, scharfe kleine Eissplitter aus. Verloren ist der, dem ein solcher Splitter ins Auge oder ins Herz trifft. Nichts vermag ihn mehr zu erfreuen, alles, was nicht schneeweiß ist, kommt ihm hässlich, widerwärtig, abstoßend vor. Er findet keine Ruhe mehr, gibt alles auf, strebt der Königin nach, seinem Traum, seiner Liebe. Er findet sie jedoch nie und kommt vor Sehnsucht schließlich um.

Die Legende besagt, dass sich so eine Tragödie in Aedd Gynvael zugetragen hat.
Yennefer erzählt Geralt diese Legende in der Kurzgeschichte "Ein Eissplitter" als sie eine Zeit lang in Aedd Gynvael wohnen. Da Geralt an solche Märchen nicht glaubt, hält er diese "Erscheinung" für die Wilde Jagd, die häufig im Winter nach verlorenen Seelen sucht und Unheil bringt. Daraufhin wirft Yennefer ihm vor, dass er keinen Sinn für Romantik hat.

Die Königin des Winters spielt in der Kurzgeschichte "Ein Eissplitter" eine symbolische und wichtige Rolle für Geralt von Riva und Yennefer von Vengerberg.

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Königin des Winters könnte auch in Rittersporns Ballade "Winter" besungen worden sein.
  • Sapkowsks Legende von der Königin des Winters bezieht sich auf H.C. Andersens Märchen "Die Schneekönigin".