Hen Gedymdeith

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Hen Gedymdeith, geboren als Gerhart von Aelle, war der Sohn von zwei der ersten menschlichen Siedler auf dem Kontinent und von kräftiger Statur. Er mochte zum Zeitpunkt des Thanedd-Aufstandes fast 500 Jahre alt gewesen sein und war damit der älteste bekannte Magier. Er war jedoch auch eines der ersten Opfer besagten Aufstandes - er starb an den Folgen eines Herzinfarkts. Auch Marti Sodergren, eine begnadete Heilerin unter den Zauberinnen, konnte ihm nicht mehr helfen.

Hen Gedymdeith war Mitglied in der Bruderschaft der Zauberer und Autor von "Elfen und Menschen".
Er gehörte neben Tissaia de Vries, Augusta Wagner, Leticia Charbonneau und der damals noch jungen Elfin Francesca Findabair zu den Zauberinnen und Zauberern, die die Drillinge von Houtborg identifizieren sollten.


Hen Gedymdeith ist ein Nebencharakter aus den Romanen "Die Zeit der Verachtung ("Czas pogardy"), er wird nochmals im Roman "Feuertaufe" ("Chrzest ognia") erwähnt.

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die versammelten Zauberer traten zurück, verbeugten sich ehrerbietig vor den Personen, die den Saal betraten. Zuerst kam ein nicht mehr junger, aber kräftiger Mann in ungewöhnlich bescheidener Wollkleidung. (...)
»Das ist Gerhart von Aelle, bekannt als Hen Gedymdeith, der ältste unter den lebenden Zauberern«, teilte Yennefer [[[Geralt]]] halblaut mit.

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. ??


In der Galerie des Ruhmes in Aretusa sind eine Reihe historische Gemälde ausgestellt, die auch Szenen aus dem Leben des Zauberers darstellen. Vilgefortz von Roggeveen erklärt Geralt:

Und hier sehen wir Geoffrey Monck, wie er den Pontar hinauffährt, der damals noch tevon y Pont ar Gwennelen hieß, der Fluss der Alabasterbrücken. Monck fuhr bis nach Loc Muinne, um die Elfen dort zu bewegen, eine Gruppe von Kindern aufzunehmen, die Quellen waren und durch Elfenmagier ausgebildet werden sollten. Es wird dich vielleicht interessieren, dass sich unter den Kindern ein Junge befand, der Gerhart von Aelle hieß. Du hast ihn vorhin kennengelernt. Jetzt nennt sich dieser Junge Hen Gedymdeith.«
Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. ??

In einer Fensternische saß Marti Sodergren, die Heilerin. Sie hob den Kopf, als sie seine Schritte hörte. Ihre Wangen waren tränennass.
»Hen Gedymdeith lebt nicht mehr«, sagte sie mit brechender Stimme. »Das Herz. Ich konnte nichts tun ... Warum haben sie mich so spät gerufen? Sabrina hat mich geschlagen. Ins Gesicht geschlagen. Warum? Was ist hier geschehen?«

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. ??

The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hen Gedymdeith wird im dritten Akt von Geralt bei einem Gespräch mit Bras von Ban Ard erwähnt, während sie über den Thanedd-Aufstand und die Geschichte der alten Vran-Stadt Loc Muinne sprechen:

Bras: Selbst das verfallene Loc Muinne ist beeindruckend. Zu Zeiten der ersten Kammer muss es hier wunderschön gewesen sein.
Geralt: Vorm Krieg war alles besser, wie es so schön heißt.
Bras: Die Quellen, die Geoffrey Monck hierhergeführt hat, haben sich bestimmt vor Staunen die Hälse verrenkt.
Geralt: Ich kann mir Hen Gedymdeith nicht als gaffenden kleinen Jungen vorstellen.
Bras: Bist du ihm begegnet? Ach ja, in Thanned.
Geralt: Sein Tod war ein großer Verlust.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im dritten Teil der Computerspielreihe findet er in einem Manuskript über Nekromantie, die magische Wiederbelebung von Toten, Erwähnung:

Ein heiliger Baum in Velen trägt einen Namen, der ähnlich seines Magiernamens ist:

Gwent: The Witcher Card Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Standalone-Kartenspiel Gwent: The Witcher Card Game gibt es eine Karte einer skelliger Druidin namens Gwent-Wiki Flaminica Gedyneith.