Golyat

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Golyat
Tw3 journal dagonet.png
Beschreibung
Klasse
Ogroide
Boss
Ja
Variationen
Riese
Vorkommen
Berg Gorgo in Toussaint; Dulcinea-Windmühle
Anfälligkeit
Ogroidenöl
Quen
Taktik
schwingt eine riesige Keule
Beute (loot)
Trophäe von Golyat
Kronen
Großes rotes Mutagen
Florin
Altes Schaffell

Golyat ist ein Riese, auf den Geralt von Riva zusammen mit Baron Palmerin de Launfal und Milton de Peyrac-Peyran bei ihrer ersten Ankunft in Toussaint treffen. Gerade ist der Jungritter Guillaume de Launfal dabei, gegen den Giganten anzutreten. Der Riese ist so stark, dass er selbst ein Pferd mit einer Hand aufheben und durch die Luft schleudern kann. Seine riesige Keule scheint aus der Achse und dem Rad eines Wagens improvisiert zusammengebaut zu sein; sein Helm ist ein Fass, aus dem er einige Wanten als Sehschlitze herausgebrochen und mit einem Pfau dekoriert hat.

Eine Legende besagt, dass er einst ein stolzer Ritter gewesen sei, der jedoch seine Schwüre gebrochen hätte. Dafür hat ihn die Dame vom See in einen Riesen verwandelt und dazu verbannt, auf dem Berg Gorgo zu leben.
Der Hunger jedoch zwingt Golyat mehrmals im Jahr ins Tal, wo ihm schon viele Schäfer zum Opfer gefallen sind - er hat sie verschlungen. Er wird von Geralt und der Ritterschar getötet.

Quest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestiariumseintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Legende nach war Golyat einstmals ein eidbrüchiger Ritter gewesen. Die Dame vom See hatte ihn bestraft und in jenen Riesen verwandelt, als er in die Berge floh. Seitdem kam er nur einmal im Jahr noch in die Zivilisation, wenn der Hunger ihn dazu zwang. Man kann nicht wissen, was an dieser Geschichte dran ist. Fest steht, dass besagter Riese höchst gefährlich war, Schafe und Schäfer auf einmal fraß und weithin dermaßen gefürchtet war, dass die Gouvernanten die Kinder mit Geschichten über ihn erschreckten, damit sie ihr Gemüse aßen.
Golyat galt zwar als wilde, vernunftlose Kreatur, doch er nutzte einfache Werkzeuge, und in seinen Pranken wurde jeder Gegenstand zur tödlichen Waffe. Im Kampf gegen Geralt schwang Golyat einen Mühlstein - mit dem war jeder Streich vernichtend. Zum Glück hatte Geralt einige Erfahrung mit dem Töten von Riesen und machte kurzen Prozess mit Golyat, wobei ihm drei tapfere Ritter treulich zur Seite standen: Milton de Peyrac-Peyran, Palmerin de Launfal und Guillaume de Launfal.

Die Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dienste des alten Herzogs standen viele tapfere Ritter, doch der größte von allen war Luis Alberni. Sein Wappen war ein rotes Feld mit einem goldenen Stern, dessen fünf Zacken für die fünf ritterlichen Tugenden stand.
Doch seine Bekanntheit und sein Ruhm stiegen Alberni zu Kopfe und einige Jahre später hielt er sich schließlich für den besten aller Ritter. Am Ende glaubte er, die Inkarnation der Ritterlichkeit zu sein, und dass es auf der ganzen Welt keinen wie ihn je gegeben hätte. Das musste in seinen Augen selbst die Dame vom See anerkennen. Und so machte sich Alberni auf den Weg zu ihr, auf dass sie ihm ob seiner Großartigkeit huldigen mochte.
Doch als Alberni zu der Dame kam, begannen sich sein Körper und seine Ausrüstung zu verändern. Der schlanke Ritter wurde immer dicker und fetter, bis sein Pferd ihn nicht mehr tragen konnte. Sein Schwert wurde zunächst hölzern und schließlich zu einem Knüppel, und seine glänzende Rüstung wurde erst matt und dann zu Asche. So blieb ihm nur sein Helm, der sich in einen Käfig aus Holz verwandelte.
Alberni stand am Seeufer und wollte etwas sagen, doch es kam nur ein wildes Krächzen über seine Lippen. Der Ritter blickte auf sein Spiegelbild im See und da begriff er, dass er sich in einen Riesen verwandelt hatte. Dann erhob sich die Dame vom See aus dem Wasser und sprach: "Du hast den Weg der Ritterlichkeit schon vor langer Zeit verlassen. Von all deinen Sünden war Stolz die größte. Sie hat dein Schwert in einen Knüppel verwandelt, deine Rüstung genommen und ein Monster aus dir gemacht. Von jetzt an trägst du den Namen Golyat. Begib dich zur Gorgo, wo du in dieser Gestalt fernab der Augen der Menschen dein Dasein fristen wirst, stets begleitet von der schmerzvollen Erinnerung an deinen verlorenen Ruhm, bis dich eines Tages der Tod von deinen Qualen erlösen wird."

Randbemerkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Name des Riesen verweist auf den ungewöhnlich großwüchsigen Krieger W.png Goliat, gegen den der junge David angetreten ist.
  • Der Schauplatz "Dulcinea-Windmühle" ist eine Anspielung auf den literarischen tragischen Helden und Ritter W.png Don Quichote, die Dame seines Herzens W.png Dulcinea von Toboso und sein Kampf gegen Windmühlen, die in seinen Augen bedrohliche Riesen waren.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]