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Giancardi-Bank

Aus Hexer Wiki
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Die Giancardi-Bank ist ein Finanzinstitut in Gors Velen, das vom Geschäftszwerg Molnar Giancardi geleitet wird. Mit einigen Ausnahmen sind seine Angestellten überwiegend Zwerge. Die Bank unterhält gute Kontakte zu anderen Finanzinstituten, vor allem Zwergenbanken wie der Bank Vivaldi oder der Cianfanellis.
Sein Kontor, ein abgedunkelter, gut temperierter und wie eine Schreibstube nach alten Möbeln, Büchern, Pergamenten und verstaubten Wandteppichen riechender abgeschlossener Raum, wird für Verhandlungen und vertrauliche Unterredungen verwendet.
Yennefer war eine Kundin in der Giancardi-Bank, sie nutzte das Haus auch als "Umschlagplatz" für ihre Briefkorrespondenz mit dem Hexer Geralt von Riva. Bevor Yennefer zur Thanedd-Insel weiterreiste, nahm sie dort einen Kredit auf und wickelte andere Bankgeschäfte. Kurz darauf brach der Aufstand auf der Insel aus.

Im Jahr vor dem Thanedd-Aufstand bemerkte Molnar auffällige Bewegungen in der Steuerpolitik, die er Yennefer wie folgt berichtete:

»Die Kopfsteuer und das Winterquartiergeld sind verdoppelt worden, die von den Armeeführern direkt eingezogenen Steuern. Alle Kaufleute und Unternehmer müssen zusätzlich an den königlichen Schatz einen ›Zehntgroschen‹ zahlen, eine völlig neue Steuer, einen Groschen von jedem Nobel Umsatz. Zwerge, Gnomen, Elfen und Halblinge zahlen darüber hinaus erhöhte Kopf- und Herdsteuern. Wenn sie einer Handelstätigkeit oder einem Produktionsgewerbe nachgehen, unterliegen sie zudem einer ›Nichtmenschenabgabe‹, die zehn von hundert beträgt. Auf diese Weise liefere ich fast sechzig Prozent des Gewinns beim Schatzamt ab. Meine Bank, alle Filialen eingerechnet, gibt den Vier Königreichen sechshundert Mark Silber pro Jahr. Dir zur Kenntnis: Das ist fast das Dreifache von dem, was ein reicher Herzog oder Graf an Zins von einem ausgedehnten Kammergut bezahlt.«
(...)
Yennefer nickte. »Folglich bezahlen die Zwerge und anderen Nichtmenschen den Feldzug gegen die Scoia'tael, der in den Wäldern im Gange ist. (...)«

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. 72 f.


Die Giancardi-Bank ist ein Handlungsort im Roman "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy") und wird in "Feuertaufe" ("Chrzest ognia") erwähnt.

Der Spionagechef Sigismund Dijkstra zu seinem Schreiber Ori Reuven:

»Aha. Gut. Mach das Fenster zu. Morgen sollen die Jungen die Bankfiliale des Zwergs Giancardi bewerfen gehen. Er hat sich geweigert, mir die Konten offenzulegen.«
»Giancardi, ä-häm, hat eine erhebliche Summe in den Militärfonds eingezahlt.«

Feuertaufe, ("Chrzest ognia"), Ausgabe dtv 2009, S. 26

Zweigstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bankangestellte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]