Gabelschwanz

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Gabelschwanz
Tw3 journal forktail.png
Beschreibung
Klasse
Drakonid
Variationen
Der Drache von Fyresdal
Anfälligkeit
Goldener Pirol
Kartätsche bombs
Draconidenöle
Aard
Beute (loot)
Gabelschwanzmutagen
Gabelschwanzhaut

Ein Gabelschwanz ist eine Kreatur, die einem Drachen ähnelt. Er ist jedoch kleiner als ein normaler Drache und besitzt außerdem keine Intelligenz. Sein markantestes Merkmal ist der zweigeteilte gabelförmige Schwanz.
In Redanien wurden Gabelschwänze genauso wie Flugschlangen durch die Haudegen von Cinfrid ausgerottet. Auch Hexer jagen diese Drakoniden, im Gegensatz zu echten Drachen.

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt erzählt seinem Freund Rittersporn davon, als er an der Buina auf einen Gabelschwanz traf:

Also reite ich weiter und erblicke einen Gabelschwanz.
Nicht besonders groß, von der Nasenspitze bis zum Schwanzende so an die sechs Ellen. Er fliegt da und trägt ein Schaf in den Krallen. Ich reite ins Dorf, frage, wie viel bezahlt ihr für das Mistvieh. Die Bauern fallen auf die Knie, nein, rufen sie, das ist der Lieblingsdrache der jüngsten Tochter unseres Barons, wenn dem eine Schuppe gekrümmt wird, brennt der Baron das Dorf nieder, und uns zieht er die Haut ab.

Die Stimme der Vernunft 5 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 223

Der Baron lässt nicht zu, dass der Gabelschwanz getötet wird, denn das ist bestimmt der letzte Drakonide im Umkreis von tausend Meilen, und er erweckt keine Furcht mehr, sondern Mitleid und Nostalgie.
Die Stimme der Vernunft 5 (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 226


Geralt unterhält sich mit Borch Drei Dohlen über seine Arbeit:

»Ich mache keine Jagd auf Drachen«, erklärte Geralt trocken. »Auf Gabelschwänze schon. Auf Flugschlangen. Auf Flatterer. Aber nicht auf echte Drachen, grüne, schwarze und rote. Nimm das einfach zur Kenntnis.«
Die Grenze des Möglichen (Kurzgeschichte), enth. in Das Schwert der Vorsehung, Ausgabe dtv 2008, S. 17

Geralt weiter über die Haudegen von Cinfrid:

»Na, dann ist der Drache hinüber. Sogar, wenn er genesen sein sollte. Diese drei sind eine eingespielte Truppe, sie kämpfen nicht besonders sauber, aber wirksam. Sie haben sämtliche Flugschlangen und Gabelschwänze in Redanien ausgerottet, und bei der Gelegenheit sind drei rote Drachen und ein schwarzer gefallen, und das ist schon was. Sind das alle?«
Die Grenze des Möglichen (Kurzgeschichte), enth. in Das Schwert der Vorsehung, Ausgabe dtv 2008, S. 30

In The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

zu ergänzen

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt im Prolog einen Dialog in Triss' Zelt über einen gesichteten Drachen, in dem ein Gabelschwanz erwähnt wird:

Triss: "Ein Späher schwört übrigens Stein und Bein, am Fluss einen Drachen gesehen zu haben ..."
Geralt: "Er will auf einen Vortrupp der Scoia'tael gestoßen sein, der ihm fast das Licht ausgeblasen hätte. Aber dann sei ein Drache herangeflogen, sodass die Elfen sich zu Boden warfen und den Späher türmen ließen ..."
Triss: "Ein Drache, mitten in der zivilisierten Welt? Geralt ... Außerdem jagen Hexer doch keine Drachen … oder hat sich das geändert?"
Geralt: "Nein. Und du hast Recht, hier gibt es wohl kaum echte Drachen. Vielleicht war es ein Gabelschwanz oder ein Schleimling, ein ausgewachsener Wyvern ..."
Triss: "An der Geschichte stimmt wohl nur, dass der Späher den Elfen entkommen ist."

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]