Drachen

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Drachen sind seltener als "gewöhnliche" Ungeheuer. Viele Leute halten Drachen für einen Mythos, doch diese trifft nur zum Teil zu. Der Klischeedrache, also jener fiktive Drache der auf den menschlichen Vorurteilen über Drachen beruht (der Drache als zerstörerisches Gold hortendes und Jungfrauen entführendes Wesen) ist tatsächlich ein Mythos, während es Drachen die einen ebenso individuelle Charakter wie andere Wesen hatten wirklich körperlich gegeben hat. Zu Unrecht wird daher der Drache als Repräsentant für die Mächte des Chaos bezeichnet. Während die meisten Drachen aufgrund ihrer langen Lebensspanne charakterstark und mit Attributen wie Freundlichkeit, Weisheit, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl etc. aufwarten konnten, gab es einige wenige traumatisierte und verwirrte Exemplare, welche diese Attribute nicht aufwiesen. Diese stellen aber die Minderheit der Drachen dar und nicht die Mehrheit. Der schlechte Ruf des Drachen wurde ihm durch gezielte Falschinformationen "angedichtet" aufgrund des Machterhalts und der Machtsteigerung einer bestimmten Organisation.

Ebenso wie später die weisen Frauen, die als Hexen diffamiert, verfolgt, gefoltert und verbrannt wurden so wurden auch den Drachen durch die Hetzkampagne dieser Organisation übel mitgespielt sodass sich die Drachen nach und nach nach Osten zurückzogen, da die Menschen dort die Drachen besser verstanden und nichts auf die westlichen Vorurteile gaben.

Hexer, Zauberer und Magier jagen prinzipiell keine Drachen, da das töten eines Drachen großes Unheil über denjenigen bringt, der den Drachen erlegt, sowie über all jene die nichts dagegen unternehmen. Anders als in vielen Romanen und Heldensagen hat kein Körperteil oder Organ des Drachen eine medizinische oder magische Relevanz (wie bereits Hildegard von Bingen schrieb). In der Hexer Kurzgeschichte "Die Grenze des Möglichen" verspricht sich die Zauberin Yennefer jedoch Heilung für ihre Unfruchtbarkeit und ist zunächst dafür, dass die Jagdgemeinschaft den Drachen tötet. Allerdings werden die Grenzen des Möglichen im Verlauf der Geschichte klar.


Hexer Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der fantastischen Hexerwelt von Andrzej Sapkowski gibt es verschiedene Arten von Drachen. Sie werden von gewöhnlichen Leuten oft mit Flatterern, Wyvern und Flugschlangen verwechselt.
Drachen sind Draconiden, die das Ur-Chaos darstellen. Sie können wie Katzen Intersektionen wahrnehmen und die Magie, die an jenen Orten vorherrscht, nutzen. In Sapkowskis Welt sind zumindest mächtigere Drachen dazu in der Lage sogenannte Polymorphie - also magische Gestaltwandlung - auszuführen. Der Ritter Borch Drei Dohlen aus der Kurzgeschichte "Die Grenze des Möglichen" ist dafür ein gutes Beispiel. Borch hieß eigentlich Villentretenmerth und war ein selten anzutreffender goldener Drache. Im Land Serrikanien wurden die Drachen sehr verehrt.

Drachenarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gewöhnlichen Leute unterscheiden die Drachen überwiegend aufgrund ihrer Farbe:

Drachenähnliche Kreaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Drachengeschichten"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drachen sind Thema in folgenden Publikationen:

Bekannte Drachenjäger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Drachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drache
Tw2 journal dragon.png
Beschreibung
Vorkommen
wo immer sie wollen
Immunität
Gift, Bluten, Fallen, Bomben
Anfälligkeit
keine
Taktik
Feuer und Fliegen

Im Prolog des Spiels muss König Foltest im Zuge der Quest Feuerprobe über eine Brücke eskortiert werden, wobei ein Drachen angreift. Später, in zweiten Akt, findet Geralt von Riva einen magischen Stein, der ihm hilft, mehr über den herbeigerufenen Drachen und den möglichen Mörder des Königs in Erfahrung zu bringen. In dritten Akt kommt es schließlich zum Kampf mit diesem Drachen.

Tagebuch-Eintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einst waren Drachen weit verbreitet und beherrschten den ganzen Kontinent. Die ersten Kolonisten fielen ihrem Appetit reihenweise zum Opfer und Drachenfeuer war der Fluch der Ansiedlungen. Zauberer kämpften gegen sie, und auch die Hexer wurden als Drachenwaffen geschaffen. Heute hingegen gibt es praktisch keine Drachen mehr, dafür haben Fachkräfte wie die berühmten Haudegen von Cinfrid gesorgt. Gabelschwänze und Schleimlinge finden sich noch hier und da, aber im Vergleich zu Drachen sind das mickrige Kreaturen. Ingredienzen aus Drachenkörpern gehören zu den teuersten überhaupt und sind unter Zauberern sehr begehrt. Gebratener Drachenschwanz ist eine Delikatesse.
Die Legenden haben Recht: Drachen lieben Schätze und haben einen Riesenappetit. Den stillen sie, indem sie wahllos alles fressen, was sich bewegt. Wie Katzen lungern sie gerne an Orten der Macht herum und schöpfen Energie, wobei ungeklärt ist, was sie damit anstellen. Es gibt fünf Arten von Drachen: Weiße, schwarze, rote, grüne und schiefergraue. Ins Reich der Fantasie dagegen gehören die goldenen Drachen, sagenhafte Gestaltwandler, die sprechen können. Drachen sind zwar schlau, aber weder des Sprechens noch der Kunst der Polymorphie mächtig.
Was ist bei der Begegnung mit einem Drachen zu tun? Am besten betet man zu allen Göttern, die es gibt. Atheisten sollten auf der Stelle fliehen, wenn sie noch ein paar Herzschläge lang leben wollen. Jedenfalls sind Laien des Todes, egal, was sie tun. Im Kampf ist vor allem das Drachenfeuer zu vermeiden – es wirkt unmittelbar tödlich. Die Echsen sind zu geschickten Flugmanövern fähig und wissen ihre Lufthoheit zu nutzen. Ratsam ist es, sich hinter Mauern zu verstecken und hohe Gebäuden zu erklimmen, um das Biest im Vorbeiflug zu überraschen. Prankenhiebe von Drachen sind fürchterlich, Drachenbisse noch viel fürchterlicher – auch sie garantieren den Tod. Drachen haben einen ähnlichen Spieltrieb wie Katzen. Sie tragen ihre Opfer durch die Luft, bis sie sich langweilen, dann lassen sie sie irgendwo hoch oben fallen.
Drachen sind unempfindlich gegen Gifte. Blutungssteigernde Öle können ihnen auch nichts anhaben, ebenso wenig Fallen und Bomben. Der Kerl, der einen Drachen umstoßen kann, muss noch geboren werden, es sei denn, er wäre so geistesgegenwärtig, dem Untier vorher mit der Axt den Schädel zu zerteilen. Dann kann man ihm natürlich nur gratulieren.

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

erstes Treffen mit dem Drachen Vor dem Drachen davonlaufen
Den Drachen töten

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]