Die Tage vergehn

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Die Tage vergehn (poln. Jak mija czas, wörtl. Wie die Zeit vergeht) ist eine Ballade von Rittersporn, die er im Sommer 1245 verfasste.(ST, Kap.20)

Geralt von Riva und Rittersporn hatten zusammen die Stadt Kerack verlassen. Sie rasteten unterwegs in den Ruinen einer großen, verlassenen Anlage. Während Geralt mit seinem Versagen der vergangenen Tage hadert, fühlt sich Rittersporn inspiriert von diesem uralten Ort. So verfasst er diese Ballade über die Vergänglichkeit des Augenblicks und nötigt den Hexer beinahe, sie ihm vorzutragen. Als das Lied zu Ende ist, rafft sich Geralt wieder auf und sie reiten weiter, ins Unbekannte.


Die Ballade ist ein Lied aus dem Roman "Zeit des Sturms" ("Sezon burz").

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es flackert die Kerze, und kalt weht der Wind,
das Feuer erlosch schon vor Stunden.
Und die Tage vergehn
und die Zeit verrinnt,
unmerklich in Stille entschwunden.

Noch bist du bei mir, und immer noch sind
wir zwei miteinander verbunden.
Doch die Tage vergehn
und die Zeit verrinnt,
unmerklich in Stille entschwunden.

Vergessen ist nichts; die Erinnerung spinnt
ihre Muster von Wundern und Wunden,
Wenn auch Tage vergehn
und die Zeit verrinnt,
unmerklich in Stille entschwunden.

Drum, Liebste, dein Glas! Auf das, was beginnt
und was längst noch kein Ende gefunden!
Dass die Tage vergehn
und die Zeit verrinnt,
unmerklich in Stille entschwunden.