Der Blutfluch

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"Der Blutfluch"
Blood curse screen1.jpg
Beschreibung
Akt(e)
Akt 2
Ort(e)
Hinrichtungsort der Zauberin Sabrina Glevissig
Auftraggeber
König Henselt/Detmold
Belohnung
Medallion des Glaubens, Aufhebung des Königsfluchs und ? Erfahrungspunkte
Zusammenhang
mit Quest(s)
*Das Symbol des Glaubens

Der Blutfluch ist eine Hauptquest im zweiten Akt von The Witcher 2: Assassins of Kings.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabrina Glevissig war die Beraterin von König Henselt - bis zu dem Moment, als sie über 3.000 Menschen tötete. Ein Jahr nach dem Cintrischen Friedensschluss befand sich der Herrscher mit König Demawend im Gefecht um Ober-Aedirn. Ohne Absprache mit Henselt oder dessen Generälen griff die Zauberin in den Krieg ein und ließ über das gesamte Schlachtfeld Feuerbälle herab prasseln, bei dem alle Menschen umkamen, egal für welche Seite sie kämpften. Henselt ließ Sabrina deshalb hinrichten. Aus Rache sprach sie einen Blutfluch über den Herrscher aus.
Geralt muss nun den Fluch von Henselt nehmen, indem er mehrere Relikte sammelt. An Sabrinas Hinrichtungsort führt der König anschließend unter Geralts Anleitung ein Ritual aus, das den Blutfluch brechen soll.

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Vorbereitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt eine Menge interessanter Dinge genauer in Augenschein zu nehmen, wenn Geralt den Hinrichtungsort von Sabrina Glevissig erreicht. Das ist aber vorerst zweitrangig. Geralt muss als erstes das Wagenrad untersuchen, um den Nagel zu finden, und ebenfalls den Altar, um dort den Brief und die quadratische Münze zu finden.
Da Geralt hier auch die beiden vermissten Soldaten findet, kann er die Quest "Die verlorenen Schäfchen" gleich mit erledigen.


Der Visionär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Weg zum Haus des Visionärs sollte Geralt entlang der Holzumzäunung marschieren, denn dann wird er auf einige Moderhäute treffen sowie drei Kadaver. Den Moderhäuten entzieht der Hexer die Lebensberechtigung sowie brauchbare Innereien. Bei dieser Gelegenheit hat er die Quest "Auftrag: Moderhäute" mit erledigt. Dann verbrennt er die Kadaver und hält sich entlang der linken Mauer.

Nach einer Weile kommt er auf einen Pfad, der zu einem Häuschen führt. Es ist verlockend, die dort herum wimmelnden Harpyien niederzumetzeln, aber reine Zeitverschwendung, denn die Kreaturen erscheinen immer wieder. Geralt rennt einfach an ihnen vorbei und hält auf die Hütte zu. Dort wohnt der Visionär. Die Hütte hat der Visionär durch einen Ring von magischen Kerzen geschützt, so dass die Harpyien nicht ins Haus gelangen.
Nach einer aufschlussreichen Unterhaltung hat Geralt die Wahl, den Mann zu bestechen, um an die gewünschten Informationen zu kommen oder seinem Kult beizutreten. Der Hexer muss dazu ein kleines Ritual als Aufnahmeprozedur exerzieren. Letzteres erweist sich als profitabler, da er bei dieser Option sein XP Stand aufbessern kann durch die Tötung einer Krabbspinne und einigen Endriagenn.
Wieder beim Visionär, verrät dieser ihm, dass er einen Spieß braucht, um den Königsfluch zu brechen, und zwar einen Spieß. Dieses bedeutungsträchtige Teil sollte Geralt beim Reliquienhändler finden (Quest "Auf dem Weg zur Erleuchtung").


Das Ritual[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pixie ringPetrified breadBlack candlesGoat skullScorched treeRaven's corpseSour milk in a stone bowl
Diagramm aus Detmolds Zauberbuch
Geralt dirigiert den König, die Runenzeichen aufzumalen
Der König im inneren des fertigen Kreises

Das Ritual für den Exorzismus, bzw. um den Königsfluch zu brechen, bedarf einiges an Vorbereitungen. Dazu holt sich Geralt Rat bei Detmold. Der König muss bestimmte Runenzeichen auf den Boden am Hinrichtungsort aufzeichnen mit einem Pulver, das er dem Zauberer abschwatzt (ohne sich Orens dafür aus der Tasche ziehen zu lassen). Von Detmold erhält Geralt außerdem dessen Zauberbuch mit genauen Anweisungen.
Am Hinrichtungsort muss Henselt mit dem Puder Symbole auf den Boden zeichnen, um das Wagenrad herum, an dem Sabrina gefesselt war und hingerichtet wurde. Unter Murren folgt der launische König Geralts Anweisungen:

  1. Geht zum versteinerten Brotlaib
  2. Geht zu den schwarzen Kerzen
  3. Geht zum Ziegenschädel
  4. Geht zum verbrannten Baum
  5. Geht zum Rabenkadaver
  6. Geht zur sauren Milch
  7. Geht zum Hexenkreis


Ist Henselt fertig, verbindet er die Zeichen und hat einen magischen Kreis erschaffen, in dem er sich mit samt dem Spieß begibt. Geralt entzündet mit Igni den magischen Kreis. Am Wagenrad in der Mitte erscheint Sabrina Glevissig – als ihr ans Rad gefesselter Geist. Es ist jedoch nicht die einzige Spukgestalt. Erscheinungen manifestieren sich und versuchen in den Kreis einzudringen. Geralt muss sie töten und sich dabei nicht außerhalb des Kreises locken lassen, da er dann Vitalität verliert. Nach einer Weile ist der nervöse König endlich soweit und er rammt den Spieß ins Herz von Sabrinas Geist – der Königsfluch ist gebrochen. Dieser Kampf ist aus zweierlei Gründen knackig. Erstens beendet der König das Ritual erst, nachdem eine gewisse Zahl an Erscheinungen getötet wurden und zweitens unterbrechen die Angriffe der Erscheinungen sowohl Geralts Schwertangriffe als auch das Setzen von Zeichen.


Ein weiteres Attentat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Henselt den Exorxismus vollzogen hat, verlangt er, dass Geralt den Fluch vom Schlachtfeld nehmen soll. Dazu braucht der Hexer aber das Medaillon des Glaubens, das der König besitzt. Henselt verspricht, ihm das Amulett zu geben, sobald sie wieder im Heerlager sind. Außerdem ist der König in bester Laune und lädt Geralt zu einem Festessen ein über den gelungenen Exorzismus.
Die gute Stimmung Henselts wird jäh unterbrochen, als zwei Meuchelmörder ins Zelt stürmen, um Henselt zu ermorden. Ein weiteres Mal rettet Geralt dem Herrscher das Leben, indem er die beiden Attentäter besiegt, die allerdings ziemlich zäh sind. Geralt sollte sich mit Quen schützen, mit Yrden den beiden die Angriffe vereiteln oder sie mit Aard zu Fall bringen. Gut durchgebraten mit Igni lassen sich die beiden Attentäter mit schnellen Schlägen schließlich erledigen. Ein wenig Magie von Sheala de Tancarville beendet den Kampf endgültig.
Die Mörder sind (leider) tot und können keine Informationen über die Königsmörder preisgeben. Eine Alternative gibt es: Nekromantie. Diese Magie ist jedoch unter allen Zauberern verpönt. Henselt will aber unter allen Umständen an die Informationen. Dethmold ist bereit, diese Magie an den toten Attentätern vorzunehmen. Sheala will mit der Totenbeschwörung nichts zu tun haben – sehr zum Verdruss des Königs.

Immerhin bekommt Geralt zum Dank, dass er Henselt das Leben gerettet hat, endlich das Medaillon.


Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.