Coën

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Coën
Coen of poviss by wampyrelli-d62cgg8.jpg
Coën of Poviss, Fanart by Wampyrelli
Beschreibung
Rasse
Hexer, Mensch
Geschlecht
männlich
Augenfarbe
gelbgrün
Beruf / Handwerk
Hexer
Nationalität
Menschen aus Kovir und Poviss
Spezielle
Fähigkeiten/Merkmale
Schwertkampf
 
Erscheint in

Coën war ein Hexer aus Poviss. Er verbrachte seinen ersten Winter auf Kaer Morhen zur selben Zeit, als sich Ciri dort aufhielt und zum Hexer (Hexerin) ausgebildet wurde. Coën unterrichtete Ciri im Schwertkampf. Er gehörte - wie auch Lambert - zu den jüngeren Hexern.

Im Roman "Das Erbe der Elfen" ("Krew elfów") fallen Triss vor allem Coëns Augen auf, welche stark von zahlreichen hervortretenden Blutgefäßen durchzogen sind. Sie schließt daraus, dass es bei Coëns Mutation offenbar Probleme gegeben hat. Auch hat er Pockennarben im Gesicht, obwohl Hexer immun gegen solche Infektionskrankheiten sind. Triss vermutet, dass er diese Krankheit schon vor seiner Mutation (als Kind) durchgemacht haben muss.
Coën konnte herzhaft Lachen, was unter Hexern, die auf Emotionslosigkeit getrimmt wurden, eine seltene Ausnahme darstellt.

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Ungewöhnlich an Coën war weiterhin, dass er sich nicht wie für die Hexer üblich in politischen Auseinandersetzungen neutral verhielt, sondern sich auf die Seite der Nordlinge schlug. Er starb in der Schlacht von Brenna - so wie es Ciri in einer Trance vorausgesagt hatte. Coën wurde mit einer zweischneidigen Sense niedergestochen. Sein verletztes Herz schlug noch, als man ihn im Feldlazarett auf den Operationstisch legte. Doch jede Hilfe kam zu spät. Der Lazarettarzt Rusty wunderte sich, dass er bei dieser schweren Verletztung überhaupt so lange durchgehalten hatte, erkannte ihn jedoch aufgrund seiner ungewöhnlichen Augen als Hexer; auch seine Assistentin Shani war hierbei zugegen.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

The Witcher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Computerspiel The Witcher 1 erwähnt der Gärtner von St. Majorans Krankenhaus im Zusammenhang mit der Quest "Gedächtnis einer Klinge", dass er einen Hexer namens Coën gekannt hatte, der ebenfalls ein Silberschwert besessen hat. Es ist davon auszugehen, dass der Gärtner in der Schlacht von Brenna dabeigewesen ist und den Hexer von dort kannte, denn er wusste auch von seinem Tod.
Auch Shani spricht über Coën, als Geralt sich mit ihr über das Silberschwert der Quest austauscht.

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es ist nicht bekannt, aus welcher Hexerschule Coën stammte. Sein Medaillon wird in den Büchern nie erwähnt. Es liegt jedoch durchaus im Rahmen des Möglichen, dass er - aufgrund seiner nördlichen Herkunft (Poviss) - zur Greifenschule gehörte. Denn er ist der einzige Hexer, dessen Schule in den Büchern der Geralt-Saga nicht konkret genannt wird; ebenso ist die Greifenschule eine der drei Hexerschulen aus der Geralt-Saga (Wolf, Greif, Katze), zu der es keinerlei Angaben gibt, außer dass es ein Greifenmedallion als Zunftabzeichen gab (siehe die Leo Bonharts erbeutete Amulette). Gesichert ist jedoch, dass auch Hexer anderer Schulen Kaer Morhen, die Feste der Wolfsschule, als (Winter)Quartier nutzten (siehe Brehen von der Katzenschule, der sich wegen des Massakers von Iello nie wieder dort blicken lassen durfte).
  • Im ersten Teil der "The Witcher"-Videospielserie wird Coën im Gespräch mit dem Gärtner des Krankenhauses des Propheten Majoran im Tempelbezirk von Wyzima erwähnt. Der Gärtner kam nach der Schlacht von Brenna in den Besitz von Coëns Silberschwert, welches er fünf Jahre lang aufbewahrte bevor er es beim Würfelspiel verlor. In diesem Gespräch wird Coën allerdings fälschlicherweise als Cöen bezeichnet.