Ciri

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Cirilla Fiona Elen Riannon
Tw3 journal ciri.png
Module
Beschreibung
Weitere Namen
Spoiler!
  Das Löwenjunge von Cintra,
Zireael/Schwalbe,
Gvalch’ca/Falka,
Sternäugige,
Kind des Älteren Blutes
"Eulchen" (von Yennefer)
Ciri von Kaer Morhen[1]
Rasse
Mensch
Geschlecht
weiblich
Augenfarbe
smaragdgrün
Haarfarbe
aschblond/aschgrau, mit weißen Strähnen
Beruf
Zauberin (Schwor der Kraft aber ab)
Hexerin
Nationalität
Flag Cintra.png

Flag Nilfgaard.svg

Zugehörigkeit
Haus var Emreis
Gruppe(n)
Rattenbande (zeitweise)
Herkunft/Wohnsitz(e)
Cintra
Spez. Merkmale/
Fähigkeiten
Quelle; Fähigkeit, durch Zeit und Raum zu wandeln;
Schwertkampf
Familie
Eltern
Emhyr var Emreis (Vater)
Pavetta (Mutter)
(Ehe-)Partner
Mistle (Geliebte)
Galahad (Geliebter)
Verwandte
Anna Henrietta (Großtante)
Sylvia Anna (Großtante)
Fringilla Vigo (Verwandte)
Erscheint in

Cirilla Fiona Elen Riannon (auch bekannt als Ciri [lies: Ziri bzw. Siri] oder das Löwenjunge von Cintra) wurde im Jahre 1251 geboren, höchst wahrscheinlich während der Belleteyn Feiertage. Sie war die Prinzessin von Cintra, Tochter von Pavetta und Duny (Igel vom Erlenwald) und Enkeltochter von Königin Calanthe.

In den Büchern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Eine Frage des Preises (Kurzgeschichte)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Hexer Geralt den Fluch von ihrem Vater nahm, verlangte er als Lohn dafür von Duny, dass er ihm etwas geben soll, das ihm gehören wird, aber wovon er jetzt noch nichts weiß. Damit war die ungeborene Ciri gemeint. Pavetta war zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Kind schwanger. Sechs Jahre nach ihrer Geburt kehrte Geralt nach Cintra zurück, nahm das Kind Ciri jedoch nicht nach Kaer Morhen mit. Ciri verbrachte ihre Jugend in Cintra und auf den Skellige-Inseln.

Das Schwert der Vorsehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Kurzgeschichte "Das Schwert der Vorsehung" trifft Geralt das erste Mal auf Ciri im Urwald Brokilon, als er dort mit einer Botschaft von König Venzlaw von Brugge für die Dryade Eithné unterwegs ist. Ciri ist in dieser Geschichte zehn Jahre alt und war aus Schloss Nastrog weggelaufen, da sie Prinz Kistrin von Verden nicht heiraten wollte. Sie weiß bereits, dass sie Geralts "Überraschungskind" ist. Nach dieser ersten Begegnung weigert Geralt sich, seine Vorherbestimmung zu akzeptieren und sie als sein Kind in Obhut zu nehmen. Er will sie nicht zum Hexer ausbilden und er will die Verantwortung nicht übernehmen, dass sie an seiner Seite den Tod erleiden könnte. So wird Ciri wieder von Mäussack dem Druiden nach Cintra zurückgebracht.

Etwas mehr (Kurzgeschichte aus Das Schwert der Vorsehung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Nilfgaard Einmarsches in Cintra wurde Ciri von einem Ritter aus Nilfgaard namens Cahir Mawr Dyffryn aep Caellach entführt. Wobei hier auch angemerkt werden muss, dass Cahir später im Band Die Feuertaufe der Bogenschützin Milva anvertraut, dass Ciri womöglich ohne Cahir's Hilfe in Cintra getötet worden wäre. Schließlich gelang es ihr Cahir zu entkommen und so streifte sie für einige Zeit ziellos durch das Land von Sodden. In der Kurzgeschichte Etwas mehr wendet Geralt wieder das "Gesetz der Überraschung" an, als er dem Kaufmann Yurga das Leben rettete - ein zweites Mal ergab die Vorsehung, dass Geralt vorherbestimmt ist, Ciri als sein Kind anzunehmen.

In das Erbe der Elfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Band Das Erbe der Elfen nahm der Hexer das Mädchen schließlich mit in die Hexerfeste Kaer Morhen. Da die Hexer nicht so genau wussten, was sie mit Ciri anfangen sollten, unterzogen sie das Mädchen der Hexer-Ausbildung, mit Ausnahme der Kräuterprobe (d.h. ohne die sonst nötigen Mutationen). Nach einem versehentlichen Schluck Weiße Möwe begann Ciri in Trance zu fallen und zu weissagen und sogar den Tod von Geralt und Coën vorauszusagen. Dies versetzte sogar die Hexer in Furcht, so dass sie schließlich die Zauberin Triss Merigold kommen ließen, welche bestätigen konnte, dass Ciri eine Quelle ist(*). Triss legt Geralt schließlich nahe, Ciri in die Hände von einer wesentlich besseren Zauberin zu geben um die gefährliche Gabe zu bändigen. Im Frühjahr brachten Geralt und Triss Ciri auf die Tempelschule von Ellander. Dort wurde sie von Nenneke und Yennefer ausgebildet. (*)Obwohl Triss magische Fähigkeiten in Ciri spürt, verneinen die Hexer dies, da Ciri keines der sehr einfachen Hexerzeichen beherrschen kann.

Die Zeit der Verachtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als der Ausbruch des Zweiten Nilfgaard-Krieges immer wahrscheinlicher wurde, reiste Yennefer mit Ciri nach Gors Velen zu einem Treffen der Magier auf der Insel Thanedd und um Ciri dort auf die Magierinnenschule von Aretusazu bringen. Das Magiertreffen endete schließlich im Thanedd-Aufstand, bei dem Vilgefortz von Roggeveen (mit Hilfe der angeheuerten Scoia'tael) versuchte Ciri zu entführen. Dem Mädchen gelang jedoch die Flucht durch ein magisches Portal im Möwenturm in die Korath-Wüste. Dort trifft Ciri, nach langem herumirren, auf das Einhorn Ihuarraquax, welches ihr nun hilft durch die Wüste zu kommen. Allerdings wird Ihuarraquax von einem im Sand lebenden Monster verwundet und Ciri zieht in all ihrer Verzweiflung magische Kraft aus dem Feuer, obwohl ihr das von Yennefer untersagt wurde. Sie kann das Einhorn zwar heilen, muss aber feststellen, dass sie die große Macht nicht handhaben kann. Die Trance in die sie fällt und die Bilder die sie darin sieht, lassen Ciri schließlich der Magie entsagen. Völlig entkräftet schläft sie ein, wobei die erscheinenden Einhörner - Streitrösser gleich - schließlich entscheiden, dass Ciri weiterleben und ihrem Schicksal folgen soll, da sie Ihuarraquax gerettet hat. Am Ende des Buches wird sie schließlich von Soldaten, darunter Flenner, und dem Ritter Sweers aufgegriffen und verschleppt, allerdings trifft sie bei einem Halt in Glyswen auf Kayleigh, einem Mitglied der berüchtigen Rattenbande, der dort gefesselt auf seine Auslieferung wartet. Die restlichen Ratten treffen schließlich ein und Ciri reitet mit ihnen, nachdem sie einen ordentlichen Tumult im Dorf verursacht haben.

Die Feuertaufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ciri ist nun Mitglied ihrer neuen "Familie" der Rattenbande und nennt sich nun "Falka". Sie taucht im Band "Die Feuertaufe" erst wieder auf S.57 der dtv-Ausgabe auf. Dort reiten die Ratten in ein Dorf und werfen mit Geld um sich. Später, in dem Band auf S.176, nahmen die Ratten bei einem Dorffest in Druigh teil und Ciri tanzte zusammen mit Flamme wild zur Musik. Eines Nachts hatte sie einen fürchterlichen Albtraum und träumte, wie Geralt von einem Pferd überrannt wurde. Im Verlauf der Geschichte taucht die Bande in Loredo am Banditenweg auf und gerät dort in Streit mit anderen Gaunern von Pinta. Ciri tötet dort einen Gauner mit Schnurrbart, der sie und Mistle mit Vergewaltigung bedrohte. In einer weiteren Episode überfielen sie eine Kutsche der Baronesse Casadei, wobei sich Ciri empörte, als diese mit Ihrem Titel sie zu beeindrucken suchte. Ciri wurde sich hier auf einmal wieder ihrer Herkunft bewusst. Das Bonhart auf Ciri und die Rattenbande von Baron Casadei und Stefan Skellen angesetzt wurde, erfährt man auf S.346-348

Der Schwalbenturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte entfaltet sich episodenhaft, so erzählt Ciri dem Einsiedler einen Teil ihrer Geschichte, später kommen die Erinnerungen von Joanna "Kenna" Selbourne und sogar die von Rience hinzu, die ebenfalls bei Ciri's Flucht aus Einhürne anwesend waren und später die Fährte wieder aufnahmen. Scheinbar im Stich gelassen von den Menschen, die sie liebt, Geralt und Yennefer, wurde Ciri Mitglied der Rattenbande an und nannte sich fortan Falka. Dort veränderte sich Ciri sehr und fand Geschmack am Töten und an Gewalt. Aber sie fand auch Gemeinschaft, Freunde und liebte Mistle. Beide trugen die Tätowierung einer roten Rose direkt neben der Leistenbeuge. Der Name des Kopfgeldjägers Leo Bonhart machte bald die Runde und nach einem Gespräch in einer überfallenen Poststation mit dem etwas halbseidenen Hotsporn, der Schutz mit Chance auf Amnestie anbot, folgte Ciri ihm nach - auch wegen der Gerüchte aus Nilfgaard und der falschen Ciri. Der Rest der Bande blieb zunächst in der überfallenen Poststation zurück, entschied sich aber bald, Rache an Bonhart in dem Dorf Eifers zu nehmen. Auf dem Weg wurden Hotsporn und Ciri überfallen, wobei Hotsporn von einer Armbrust verletzt wurde und verblutete. Ciri beerbte Ihn seiner Rappstute, die sie fortan Kelpie nannte. Zu spät erreichte sie Eifers und konnte nur noch zusehen, wie Bonhart alle Ratten abschlachtete. Bonhart erkannte Ciri's Geschick im Kampf und ahnte wohl, dass sie das nur von Hexern gelernt haben konnte. Bonhart hielt das Mädchen gefangen, schlug und misshandelte es und zwang es, an Schaukämpfen in Claremont teilzunehmen, die von seinem Cousin Houvenaghel veranstaltet wurden. Er entwickelte eine absonderliche Hassliebe zu dem Mädchen. Vom Bonhart erhält Ciri allerdings auch Ihr Schwert "Schwalbe". Bei einem Fluchtversuch wurde Ciri von Skellen schwer verletzt, wovon sie eine enstellende Narbe im Gesicht zurückbehielt. Sie fand jedoch Unterschlupf beim Einsiedler Vysogota von Corvo in den Pereplut-Sümpfen, wo sie sich von den Verletzungen erholte und einen Teil ihrer Geschichte erzählte. In Einhürne kann sich Ciri befreien, als Joanna Selborne in ihren Geist blicken wollte. Da Ciri in "Die Zeit der Verachtung" sich von der Kraft losgesagt hatte, konnte sie keine mehr schöpfen, Kenna drängte sie ihr aber förmlich auf und so nutze Ciri die übertragene Kraft der Psionikerin um ihre Bewacher (vorübergehend) auszuschalten und zu fliehen. Hier wird sie im Gesicht von Stefan Skellen, genannt der Uhu, mit einem Orion verwundet. Nach ihrer Genesung im Pereplut reitet Ciri schließlich los, um den Schwalbenturm zu finden. Allerdings wird sie auch sogleich wieder verfolgt. Bonhart, Skellen und Rience (im Auftrag von Vilgefortz) waren weiterhin auf der Suche nach Ciri. Auf dem zugefrorenen See Tarn Mira konnte sie aber ihre Häscher überraschen, wobei sie Rience umbrachte. Nur Bonhart war ihr noch auf den Fersen, jedoch entkam sie ihm durch den Schwalbenturm. Nachdem sie das Portal durchschritten hat, erscheint ihr ein letztes Mal der Geist von Vysogota und schließlich tauchte Ciri in der Welt der Aen Elle, Tir ná Lia auf, wo schon Avallac'h sie erwartete.

Die Dame vom See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dame vom See beginnt damit, dass Galahad auf Ciri trifft, die sich gerade in einem See reinigt. Er hält sie zunächst für eine Elfe. Schließlich erzählt sie ihm ihre Geschichte und wie sie Tir ná Lia wieder entkam. Aus Ciri's Dialog mit Galahad erfährt man allerdings, dass sie anscheinend immer noch auf der Flucht ist, da sie die Vorsehung ganz durcheinandergebracht habe. An dieser Stelle springt die Erzählung allerdings erstmal in die Zukunft und der Leser trifft auf die Zauberin Nimue, welche zusammen mit der Träumerin Condwiramurs Tilly die Hexer-Legende und die Geschichte um Ciri näher ergründen möchte.

Ciri landete in der Welt der Erlenelfen und durfte erst wieder von dort in ihre Welt, wenn sie mit Auberon Muircetach, dem König der Aen Elle, ein Kind zeugt. Jedoch empfand Auberon nichts für Ciri und die Vereinigung konnte nicht vollzogen werden. Aber mit Hilfe der Einhörner, unter welchen auch ihr früherer Weggefährte Ihuarraquax ("Pferdchen") war, konnte sie die Elfenwelt verlassen, indem sie die Fähigkeiten des Älteren-Blut nutzte, durch Raum und Zeit zu reisen.

Mit Kelpie und Ihuarraquax reiste Ciri durch viele Welten und Zeitalter, um zu Yennefer und Geralt zu gelangen. Dabei wurde sie von Eredin Bréacc Glass und seiner Wilde Jagd verfolgt, die schlussendlich Ciri von ihrem Begleiter Ihuarraquax trennten. Nach vielen Fehlversuchen gelang es ihr mit Hilfe von Nimue zur Stygga-Zitadelle zu reisen. Dort wurde Ciri von Vilgefortz, Bonhart und Skellen gefangengenommen. Doch mit Hilfe von Geralt und seinen Gefolgsleuten, gelang es ihr zu entkommen, Yennefer zu befreien und ihren Alptraum Bonhart endlich zu töten.

Noch auf Stygga, nachdem Yennefer, Geralt und Ciri endlich wieder zusammen waren, trat Emhyr var Emreis mit einer Gruppe Nilfgaarder Soldaten auf den Plan und forderte Ciris Hand sowie den Tod von Geralt und Yennefer. Als Ciri jedoch vor Trauer und unter Tränen zusammenbrach, zog der Kaiser zurück und ließ sie in Frieden. Zu Dritt verbrachten sie etwas Zeit zusammen und erledigten unterdessen gewisse Dinge, mit denen Ciri noch abschließen musste. Dann trennten sich ihre Wege vorübergehend wieder, denn die Loge verlangte Ciri zu sehen. Die Zauberinnen legten dem Mädchen einen unfreiwilligen Weg auf und formten ihre Zukunft. Demnach sollte sie die Favoritin von Tankred Thyssen werden und sein Kind gebären. Ciri ergab sich gezwungener Maßen in ihr Schicksal, jedoch wollte sie ein letztes Mal Geralt sehen.

Sie wollten sich in Riva treffen. Allerdings fand an jenem Tag ein Pogrom statt, in dessen Zuge Geralt niedergestochen wurde und sich Yennefer bei dem Versuch ihn zu retten lebensgefährlich verausgabte. Doch als Ihuarraquaxaus auftauchte, versuchte Ciri mit Hilfe der Macht des Einhorns Geralt wiederzubeleben. Es erschien ein Kahn aus dem Nebel, und mit ihm viele Erscheinungen verstorbener Freunde und Kampfgefährten. Sie halfen Ciri zusammen mit den anderen Anwesenden - wie Rittersporn, Triss Merigold, Yarpen Zigrin und Zoltan Chivay -, ihre "Eltern" zum Boot zu tragen und in den Nebel mitzunehmen. Ciri brachte sie auf die Malus-Insel, auf der beide glücklich leben. Ciri wiederum verließ die Welt und reiste in das Zeitalter von Merlin und König Arthus. Das Letzte, was man von ihr hörte, war, wie sie zusammen mit Galahad nach Camelot reitet.

Ciri versprach Triss, dass es nicht das letzte Mal sei, dass sie sich sehen würden.<Citation needed>

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Mitglieder der Rattenbande:

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der non-canon-Kurzgeschichte "Etwas endet, etwas beginnt" war Ciri ein Hochzeitsgast, als Geralt und Yennefer auf Schloss Rosrog geheiratet haben.


Triss trifft auf ihrem Weg nach Kaer Morhen auf einen jungen Hexer, der sich später als das Mädchen Ciri herausstellt:

Unter dem aschblonden, ungleichmäßig und unschön geschnittenen Haarschopf blickten große smaragdgrüne Augen hervor, das dominierende Merkmal in dem Gesichtchen mit dem schmalen Kinn und der Stupsnase.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 61


Ciri in einem Brief an Geralt, wo sie gerade berichtet, wie sie von Yennefer in Nennekes Tempel der Melitele in der Alten Sprache und den Alten Runen unterrichtet wird:

Mein Name kommt aber von Zireael, denn das heißt Schwalbe, und das heißt (...), das ich einen Elfennamen habe.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 205 f.


Königin Meve über Ciri bei einem Treffen mit König Foltest:

"(...) Und das Löwenjunge hat das Blut Calanthes in den Adern. Ein sehr heißes Blut. Ich kannte Cali, als sie jung war. Wenn sie einen Burschen erblickte, dann zappelte sie derart mit den Beinen – wenn man Zunder untergelegt hätte, wäre sie in Flammen aufgegangen. Ihre Tochter Pavetta, die Mutter des Löwenjungen, war vom selben Schlage. Da ist das Löwenjunge sicherlich auch nicht weit vom Stamm gefallen. (...)
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 272


Yennefer zu Nenneke bei ihrem ersten Treffen mit Ciri, im Kloster der Melitele:

"Ja, Nenneke", sagte sie. "Kein Zweifel. Man braucht nur in diese grünen Augen zu schauen, um zu wissen, dass sie etwas an sich hat. Die hohe Stirn, die ebenmäßigen Brauenbögen, die schöne Stellung der Augen. Die schmalen Nasenflügel. Die langen Finger. Die schwache Haarpigmentierung. Offensichtlich das Erbe der Elfen, obwohl sie nicht viel davon in sich hat. Ein Urgroßvater oder eine Urgroßmutter unter den Elfen. Habe ich es getroffen?"
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 335


Codringher und Fenn finden etwas über Ciris Abstammung heraus:

"Unerhört ...", seufzte Fenn, während er den Blick über das brüchige Pergament schweifen ließ. "Ungalublich ... Woher hast du diese Dokumente?"
"Du würdest es nicht glauben, wenn ich es dir sagen würde." Codringher begann zu husten. "Hast du nunmehr verstanden, wer Cirilla, die Fürstentochter von Cintra, in Wahrheit ist? Die Kinder des Älteren Blutes ... Der letzte Spross an jenem verdammten Baum des Hasses! Der letzte Zweig, und daran der letzte vergiftete Apfel ..."
"Das Ältere Blut ... So weit zurück ... Pavetta, Calanthe, Adalia, Elen, Fiona ..."
"Und Falka."
"Bei den Göttern, das ist unmöglich! Erstens hatte Falka keine Kinder! Zweitens war Fiona die rechtmäßige Tocher von ..."
Erstens wissen wir nichts über die Jugend von Falka. Zweitens verstehst du mich nicht, Fenn. Du weißt doch, dass ich, wenn ich das Wort 'rechtmäßig' höre, Lachkrämpfe kriege. Ich glaube, diesem Dokument, denn ich halte es für echt und wahrheitsgemäß. Fiona, die Urururgroßmutter Pavettas, war die Tochter von Falka, jenem Ungeheuer in Menschengestalt. Zum Teufel, ich glaube nicht an all diese irrsinnigen Weisagungen, Prophezeiungen und derlei Unsinn, doch wenn ich mir jetzt die Weissagung Itlinas ins Gedächtnis rufe ..."
"Das geschändete Blut?"
"Geschändet, vergiftet, verflucht, das kann man unterschiedlich verstehen. Aber der Legende nach, wenn du dich entsinnst, war es Falka, die verflucht wurde, denn Lara Dorren aep Shiadhal belegte Falkas Mutter mit einem Fluch ..."
"Das sind Märchen, Codringher."
"Du hast recht, es sind Märchen. Aber weißt du, wann Märchen aufhören, Märchen zu sein? In dem Augenblick, da jemand anfängt, an sie zu glauben. Und an das Märchen vom Älteren Blute glaubt jemand. Insbesondere an das Fragment, in dem davon die Rede ist, dass aus dem Blute Falkas der Rächer geboren wird, der die alte Welt vernichtet und auf ihren Trümmern eine neue erbaut."

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009 , S. 189 f.

Verfilmung und TV-Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marta Bitner (Ciri) in The Hexer

In den "The Hexer"-Produktionen als Spielfilm und der Serie wurde Ciri von Marta Bitner dargestellt. Im Gegensatz zu den Büchern trifft Ciri Geralt das erste Mal im Tempel der Melitele in Ellander.

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Computerspiel The Witcher erzählt der Gasthofinhaber aus Trübwasser Geralt über die Sage von Ciri, ohne Namen zu nennen.

In The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In zweiten Teil der The Witcher-Reihe wird Ciri wieder erwähnt. Geralt erinnert sich in einigen Rückblenden an sie:

Ich war auf der Malusinsel in den Nebeln. Nach dem Pogrom in Riva. Ciri hat Yennefer und mich dort hingebracht.
Yennefer sagt, dass Ciri von uns gegangen ist und nun glücklich in einer besseren Welt lebt.

Weiterhin erzählt während der Quest "Der Blutfluch" Yarpen Zigrin seinem Zwergenfreund Skalen Burdon, dem Neffen des Bürgermeisters von Loc Muinne, bei Geralts Eintreffen in der Stadt von seinen Erlebnissen mit ihm. Genauer von seiner Begegnung mit dem Hexer, Triss und Ciri in den Wäldern Shaerrawedds, wo Yarpen und seine Truppe als Eskorte für die kaedwenische Armee unterwegs waren. Bezug genommen wird hier auf die Ereignisse in dem Roman Das Erbe der Elfen.

In The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In "The Witcher 3: Wild Hunt" spielt Ciri eine zentrale Rolle. Wie schon in den Romanen muss sich Geralt auf den Weg machen, die junge Frau zu finden und vor der Wilden Jagd zu bewahren. Nur dass ihn dieses Mal der Nilfgaarder Imperator Emhyr var Emreis selbst beauftragt, sie zu ihm zu bringen.

Ciri ist in einigen kurzen Spielphasen direkt spielbar.

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cirilla Fiona Elen Riannon – was kann ich über sie sagen? Dass ihr Spitzname Ciri ist, dass sie 1251 geboren wurde, dass sie aschblondes Haar und eine Narbe auf der Wange hat?
Das ist alles wahr, und das ist die Cirilla, die ich am besten kenne, die ich vor all den Jahren zum ersten Mal sah und die… nun, zwar nicht ganz normal erscheint, aber gewiss nicht so außergewöhnlich, wie sie ist.
Denn Cirilla ist auch eine ausgezeichnete Hexerin, Erbin mehrerer Throne, die letzte Trägerin des Älteren Bluts, eine mächtige Quelle mit außergewöhnlichen magischen Talenten und die Herrin der Zeiten und Welten. Angesichts dessen scheinen Details wie ihre Haarfarbe und ihr Geburtsdatum doch recht nebensächlich.
Ich könnte auch erzählen, dass sie Geralts Adoptivtochter ist – aber das wäre grob vereinfachend. Ciri ist viel mehr. Sie ist sein Schicksal, sein Überraschungskind, mit den unauflöslichsten Fesseln des Schicksals an den Hexer gebunden.
Nach uralter Hexertradition brachte Geralt Ciri nach Kaer Morhen, als sie in seine Obhut kam. Dort unterwiesen er und Vesemir sie in der Kunst des professionellen Monstertötens. Zu dieser Zeit offenbarten sich ihre magischen Talente, und es wurde klar, dass Ciri eine Quelle war.
Ciris Gabe erwies sich ebenso sehr als Fluch. Sie würde eines Tages der Grund sein, dass sie sich vor der Welt würde verstecken müssen – auch vor Geralt.

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Screen captured from the Red engine 3
  • Paweł Mielniczuk, Character Art Director bei CD Projekt RED, erstellte Ciris Gesicht in The Witcher 3: "Ciri face I did for The Witcher 3. Lowpoly hair was created by Bill Daly. Outfit was created by Marcin Błaszczak.
    I was also responsible together with Patryk Brzozowski for creating facial mimic pipeline for dialogs and cutscenes. Easy to transfer universal face topology and 96 bone, pose driven, face rig was used for all characters in the game.
    " [1]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Ciri von Kaer Morhen" nannte sich das Mädchen, als sie einige ihrer Häscher in einer Schänke überfiel und tötete, im Roman "Der Schwalbenturm".