Cahir

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Cahir Mawr Dyffryn aep Ceallach
HerrinSeeCahir.jpg
Cahir auf dem spanischen Cover "Die Dame vom See", Illustration Alejandro Colucci
Module
Beschreibung
Weitere Namen
Schwarzer Ritter
Rasse
Mensch
Geschlecht
männlich
Augenfarbe
dunkelblau
Haarfarbe
dunkel
Beruf
Ritter
Nationalität
Flag Nilfgaard.svg
Gruppe(n)
Nilfgaarder Geheimdienst
Geralts Hanse
Status
tot
Herkunft/Wohnsitz(e)
Vicovaro
Spez. Merkmale/
Fähigkeiten
Schwertkampf
Familie
Eltern
Ceallach aep Gruffyd (Vater)
Mawr (Mutter)
Geschwister
Dheran
Aillil
drei Schwestern (Name nicht genannt)
Verwandte
Gruffyd (Großvater)
Assire var Anahid (Großtante)
Erscheint in

Cahir Mawr Dyffryn aep Ceallach, kurz Cahir genannt, ist ein junger Ritter aus Vicovaro mit blauen Augen und dunklem Haar. Er ist der Sohn von Ceallach und Mawr, seine Brüder heißen Dheran und Aillil, weiterhin hat er drei Schwestern. Cahir diente als Ritter dem Herrscher von Nilfgaard Emhyr var Emreis und war dem Geheimdienst unterstellt.

Das erste Mal erscheint Cahir in dem Roman "Das Erbe der Elfen" als Schwarzer unbekannter Ritter, der Ciri seit ihrer Flucht aus Cintra in ihren Alpträumen verfolgt. Erst sehr viel später wird klar, wer der schwarze Ritter ist, dessen markantes Merkmal der Helm mit den Flügeln eines Raubvogels ist.

W.png Spoiler-Hinweis: Es folgen wesentliche Details der Handlung!

Als Cahir das erste Mal in den Romanen auftaucht, wird er als ein junger Ritter aufgezeigt, der gerade zwei Jahre im Gefängnis verbracht hat, aus dem er erwartet hatte, nur noch über den Galgen herauszukommen. Der Kaiser hatte sich entschlossen, ihm eine zweite Chance zu geben - sollte er seinen Auftrag nicht erfüllen, wartet wieder der Henker auf ihn. Weiterhin wären die Chancen auf eine Begnadigung sehr gering, eine Vergebung seiner Taten gäbe es nicht. Details gibt es zu diesem Zeitpunkt weder zu dem Vorfall vor zwei Jahren noch zu dem Inhalt des Auftrages. Erst in "Die Zeit der Verachtung" wird deutlich, dass Emhyr var Emreis Cahir mit der Aufgabe betraut hat, Ciri zu fangen und zu entführen.

Während des Thanedd-Aufstands führt Cahir die Scoia'tael-Gruppe von Isengrim Faoiltiarna an, begleitet von dem Magier Rience. Sie werden von Francesca Findabair heimlich auf die Insel gelassen. Auf der Flucht vor dem Kampfgetümmel begegnet Ciri ihrem alptraumhaften schwarzen Ritter erneut in der Realität. Es kommt zum Kampf, bei dem Cahir unterliegt. Doch Ciri tötet ihn nicht, stattdessen lässt sie ihn verwundet liegen, als sie ihm in Gesicht sehen kann. Sie flieht weiter. Kurz darauf trifft Geralt am Schauplatz ein, wütet als "weißhaariges Ungeheuer" unter den Cahir zu Hilfe geeilten Scoia'tael. Aber auch er lässt Cahir am Leben. Es stellt sich heraus, dass Cahir damals Ciri nicht entführt hatte, sondern aus dem brennenden Cintra rettete. Er wusch das schockstarre, blut- und rußverschmierte Mädchen im Fluss und legte sich dann erschöpft neben sie. Am Morgen war sie verschwunden.

Nachdem der Aufstand nicht die gewünschten Resultate für Emhyr var Emreis brachte, verurteilt er den jungen Ritter in dessen Abwesenheit zum Verräter. Isengrim Faoiltiarna stellt Cahir, legt ihn gefesselt in einen Sarg und lässt ihn von zwei Havekaren ausliefern. Am vereinbarten Treffpunkt werden die "Händler" jedoch von den nilfgaardischen Kontaktleuten umgebracht. Die zufällig anwesenden Rittersporn und Geralt sowie die Bogenschützin Milva geraten in das Getümmel. Sie öffnen den Sarg und finden Cahir darin. Widerwillig beschließt Geralt, Cahir nicht zu töten. Er lässt ihm ein Messer zurück, mit dem er sich selbst befreien soll. Von da an folgt Cahir der Gruppe um den Hexer in großem Abstand.

Cahir schließt sich der Gruppe von Geralt an, was kein leichtes Unterfangen für ihn ist. Bis dahin hätte ihn der Hexer bei wenigstens drei Gelegenheiten töten können - erst auf Thanedd, dann als Cahir als Gefangener in einem Sarg ausgeliefert werden sollte, und schließlich, als der Hexer bemerkt, dass Cahir ihm folgt, und ihn zum Kampf herausfordert. Geralt akzeptiert den hartnäckigen jungen Mann jedoch später in seiner Truppe, wenn auch widerwillig und misstrauisch gegenüber seiner Sinneswandlung. Schließlich erfährt er, dass Cahir ebenso wie der Hexer Träume hat, in denen ihm Ciri erscheint. Daraufhin verrät Cahir Geralt, dass Ciri sich nicht in Nilfgaard befindet, wie der Hexer fälschlicherweise glaubte.

Gemeinsam mit Geralts Gefährten wird Cahir an der Jaruga-Brücke am Roten Stapel in die Schlacht um die Brücke über die Jaruga verwickelt, wobei sie auf Seiten von Königin Meve gegen die Nilfgaarder kämpften und die feindlichen Truppen in die Flucht schlugen. Geralt erhält den Ritterschlag und wurde mit den königlichen Farben von Lyrien und Rivien geehrt; Cahir wird einer Infanterieeinheit der Freien Kompanie zugeteilt. Jedoch ist er an dieser Beförderung wenig interessiert und verlässt mit Geralt und den anderen Gefährten die Truppen Meves bei der nächsten Gelegenheit.

Seine Liebe zu Ciri gesteht der junge Ritter dem Hexer kurz vor dem Angriff auf Stygga, bei dem Cahir durch Leo Bonharts Hand stirbt. Dort trifft er auch ein letztes Mal auf Ciri und verhilft ihr sowie der verletzten Angoulême zur Flucht, indem er sich Ciris Verfolger Bonhart gegenüber als Hexer ausgibt. Den erfahrenen Kopfgeldjäger kann er damit nur kurz täuschen, denn er besiegt den jungen Mann mit nur wenigen Hieben.
Obwohl zu Anfang jeder Cahir für einen Feind hielt, war er seit seinem Entschluss, Geralts Hanse beizutreten, den Gefährten ein loyaler Verbündeter, sogar ein Freund.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Cahir Mawr Dyffryn aep Ceallach erscheint in sämtlichen Romanen der fünfbändigen Geralt-Saga: "Das Erbe der Elfen" ("Krew elfów"), "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy") , "Feuertaufe" ("Chrzest ognia"), "Der Schwalbenturm" ("Wieża Jaskółki") und "Die Dame vom See" ("Pani jeziora").

Andere Adaptionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Netflix TV-Serie "The Witcher" wird Cahir von dem australischen Schauspieler Eamon Farren verkörpert.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt ist Cahir Motiv einer Karte aus dem Minispiel "Gwint":

Gwent: The Witcher Card Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Standalone-Sammelkartenspiel Gwent: The Witcher Card Game ist Cahir ebenfalls mit einer Karte vertreten:

Randbemerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cahir erklärte einmal, dass er neben zwei Brüdern auch drei Schwestern habe - außer ihrer Existenz wird jedoch nichts weiter über sie verlautbart.
  • Der junge Ritter schloss sich Geralts Gefährten an, weil er in Ciri verliebt war und das Mädchen genauso wie er finden und in Sicherheit bringen will. Zu dieser Zeit ist er noch keine dreißig Jahre alt.
  • Cahir konnte zwei Finger seiner linken Hand nicht mehr krümmen, seit Ciri ihn mit dem Schwert während des Thanedd-Aufstandes verletzte.
  • Rittersporn machte sich gern über Cahirs und Regis' lange Namen lustig - obwohl er selbst einen ebenso langen Namen besitzt, wie sich später herausstellt.
  • Cahir wurde häufig als "Nilfgaarder" angesprochen, was er jedoch immer damit korrigierte, dass er aus Vicovaro stamme.
  • Die Tante seiner Mutter Mawr war die Zauberin Assire var Anahid (Mawr, Ceallachs Frau, die Mutter Cahirs, ist meine Nichte, die jüngste Tochter meiner Schwester.(FT, Kap. 5))
  • Er beherrscht die Gemeinsprache fehlerfrei, was lt. Rittersporn selten vorkommt bei Nilfgaardern, doch vermutlich einer der Gründe war, warum er ins Ausland geschickt wurde, betraut mit der Entführung Ciris.(ST, S. 118)

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]