Brief des örtlichen Magiers

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Tw3 mq4002 note.png
Enthält Zusatzinformationen
Beschreibung
Inventar/Slot
Questgegenstände / Bücher
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Sonstige
Quelle
beim Ort des Treibhauseffekts
Inventarpreis
1 Krone(n)
Gewicht
0 Gewicht

Der Brief des örtlichen Magiers ist ein Schreiben des Magiers Hieronymus an seine Gebliebte Lisbeth. Es enthält eine Beschreibung zur Funktion des Treibhauses, das der Zauberer in den Bergen südöstlich der Hexerfeste eingerichtet hat.

Quest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lisbeth,
dein Interesse an meinem bescheidenen Gewächshaus ehrt mich überaus. Selbstverständlich erkläre ich dir, wie es funktioniert. Glaub mir, ich habe hier nichts Besseres zu tun. Die Hexer sind wie üblich wortkarg, und wenn sie einmal etwas sagen, ist es selten interessant. Doch genug der Beschwerden, kommen wir zum Gewächshaus.
"Gewächshaus" ist natürlich nur eine Benennung aus Gewohnheit, da die Konstruktion keine Struktur besitzt, die man als Haus bezeichnen könnte. Es handelt sich vielmehr um drei Monolithen aus magieabsorbierendem Stein - Basalt oder Porphyr eignen sich am besten, zur Not tut es auch Granit. Die Monolithen sind als Dreieck anzuordnen und dann mit den Energien der Elemente Feuer und Wasser aufzuladen.
Da ein Dreieck drei Ecken hat, ist eine symmetrische Verteilung der Kräfte nicht möglich - und das ist der springende Punkt. Das instabile Arrangement strebt nach dem Magieerhaltungssatz ein Equilibrium an. Eine Nebenwirkung des Prozesses ist Wärme - et voilà, wie man in Beauclair sagt: Innerhalb des Dreiecks entstehen Bedingungen wie im Gewächshaus, die der Kultivierung exotischer Pflanzen zuträglich sind.
Noch zwei abschließende Anmerkungen: Erstens ist es zwecklos, die Monolithen nur mit der Energie eines Elements aufzuladen. Das Arrangement wäre stabil, und es entstünde kein Magiefluss. Zweitens verliert das Arrangement im Laufe der Zeit seine Aufladung und muss daher regelmäßig kontrolliert werden. Bedenke vor allem, dass die Temperatur bei Erreichen des Equilibriums abfällt und es zu heftigen Niederschlägen kommt - getreu dem alten Prinzip quod magia facit, natura laxit.
Dies muss fürs Erste reichen.
- Dein Hieronymus.
PS: Vielleicht kannst du mir danken, indem du mich besuchst? Gewiss, die Hexer haben mich bei allem, was mir heilig ist, schwören lassen, dass ich niemandem enthülle, wo Kaer Morhen sich befindet, aber du, meine liebste Lisbeth, bist vertrauenswürdig.

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es ist nicht auszuschließen, dass Hieronymus mit seiner Liebeskorrespondenz die Lage der geheimen Hexerfeste preisgegeben und damit den großen Überfall auf Kaer Morhen hervorgerufen hat, bei dem alle Anwesenden (indirekt auch der Magier selbst) ums Leben kamen.