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Basilisk (Kreatur)

Aus Hexer Wiki
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Basilisk
The Hexer serial screenshot basilisk.jpg
Borch Drei Dohlen über einem von Geralt getöteten Basilisken
Beschreibung
Klasse
Reptilien
Vorkommen
serrikanische Wüsten, oft auch in der Nähe menschlicher Siedlungen
Taktik
äußerst giftig, bissig und angriffslustig
 
Erscheint in

Basilisken, auch Regulus genannt, sind Ornithosaurier, die wegen ihrer drachenähnlichen Gestalt sowie ihrer Flugfähigkeit auch als Drakonide klassifiziert werden. Eigentlich gehören sie jedoch einfach zu den Reptilien. Ihr Biss ist tödlich giftig, sie haben einen langen Eidechsenschwanz, Sichelklauen, häutige Flügel und ein schnabelartiges Maul. Sie treiben oft in der Nähe menschlicher Ansiedlungen ihr Unwesen. Die Haut dieser selten gewordenen Spezies ist ein begehrter Rohstoff für die Herstellung exklusiver, teurer Schuhe.

In den Mythen heißt es, ein Basilisk könne mit seinem Blick Menschen zu Stein verwandeln - und dass er aus einem von einem Hahn gelegten Ei stammt, das von Giftschlangen ausgebrütet wird, die er nach dem Schlüpfen verspeist und von ihnen seine Giftigkeit erlangt.

In den Büchern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Kurzgeschichte "Die Grenze des Möglichen" hat Geralt den Auftrag erhalten, in einem Ruinenverlies vor einem Dorf in Caingorn einen Basilisken zu erlegen. Er erhält dafür zweihundert Lintar.

Ciri erkennt in einem als Basilisk auf einem Jahrmarkt zur Schau gestellten Tier eine junge, ausgehungerte Wiewerne.

Die Zauberin Yennefer besitzt ein Paar Damenhalbschuhe aus Basiliskenleder.(LW, 308)

Geralt erläutert weiterhin im Roman "Die Dame vom See", dass Basilisken Reptilien sind (mit schuppiger Haut), während die kleineren Gallilisken zu den Ornithoreptilien gehören (sie haben Federn).
Auf der Hexerburg Kaer Morhen machten die Ausbilder gern ihre Scherze zu Basilisken und der Frage, ob man sie mit einem Spiegel erledigen kann: Wenn man ihm den Spiegel geradezu vor den Kopf haut. Geralt war dieser Witz schon mehr als leid. (DS, ??)

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

»Was für Zeiten!«, seufzte der Stadtvogt. »Was für lausige Zeiten! Noch vor zwanzig Jahren, wem wäre es da auch nur im Suff eingefallen, dass es solche Berufe geben würde? Hexer! Fahrende Basiliskentöter! Von Haus zu Haus ziehende Vertilger von Drachen und Wassermännern! (...)«
Der Hexer (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 14 f.

Eines bösen, krankhaften Willens, durch dessen Macht die Striege entstanden war. Der Hexer erbebte bei der Erinnerung an den Augenblick, als er diese Ladung Bosheit in sich aufgenommen hatte, um sie wie ein Spiegel auf das Ungeheuer zurückzuwerfen. Noch nie war ihm solch ein Zusammenspiel von Hass und Blutrausch begegnet, nicht einmal bei den Basilisken, die in dieser Hinsicht den übelsten Ruf hatten.
Der Hexer (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 44

»Cintra ist wie jedes andere Land, genauso. Wir haben hier sowohl Werwölfe als auch Basilisken, und auch eine Mantikora findet sich, wenn man gründlich sucht. Da kann auch ein Hexer von Nutzen sein.«
Eine Frage des Preises (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 167

»Sogar gefesselt beißt du«, sagte er leise in akzentfreier Gemeinsprache. »Wie ein Basilisk. Ich ziehe daraus Schlussfolgerungen.«
Der Rand der Welt (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2006, S. 268

Der Weißhaarige bückte sich und zog aus dem Loch eine sonderbare Gestalt, einen wunderlichen Körper, in blutverschmierten Staub gehüllt. Er hielt das Geschöpf am langen, echsenartigen Schwanz gepackt und warf es wortlos dem dicken Schulzen vor die Füße. Der Schulze sprang zurück und stolperte über einen Mauerbrocken, den Blick auf den gebogenen Vogelschnabel gerichtet, die ledrigen Flügel und die schuppenbedeckten Pfoten. Auf den aufgedunsenen Kropf, einst karminrot, jetzt schmutzig rötlich. Auf die glasigen, eingesunkenen Augen.
»Da ist der Basilisk«, sagte der Weißhaarige und klopfte sich den Staub von der Hose.

Die Grenze des Möglichen (Kurzgeschichte), enth. in Das Schwert der Vorsehung, Ausgabe dtv 2008, S. 10

»(...) Der Basilisk, auch Regulus genannt, ist ein Reptil, der Gallilisk, auch Skoffin oder Cocatrix genannt, ist ein Ornithoreptil, das heißt ein Zwischending zwischen Reptil und Vogel. Es ist der einzige bekannte Vertreter der Ordnung, die die Gelehrten Ornithoreptilia genannt haben, denn nach langen Disputen haben sie festgestellt …«
Die Dame vom See, Ausgabe dtv 2011, S. ??

»(...) Und was den Basilisken angeht, so ist es egal, wo er zubeißt. Sein Gift ist das stärkste bekannte Neurotoxin. Es tötet binnen Sekunden.«
Die Dame vom See, Ausgabe dtv 2011, S. ??

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basilisk
Tw3 journal basilisk.png
Beschreibung
Klasse
Drakonid
Anfälligkeit
Trank Goldener Pirol
Bombe Kartätsche
Draconidenöl
Aard
Beute (loot)
Basiliskengift
Basiliskenhaut
Basiliskenmutagen

Bestiariumseintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem edlen Ritter Roderick zum Gedächtnis, der in kühner Schlacht gegen einen Basilisken fiel. Möge das Untier an seinen Knochen erstickt sein.
- Grabinschrift auf dem Friedhof von Wyzima
Entgegen landläufiger Meinung lassen Basilisken nicht alles zu Stein werden, was sie anblicken. Doch angesichts der Tötungsmöglichkeiten, die ihnen Säure, Gift, Klauen und Zähne sonst noch bieten, ist das nur ein schwacher Trost.
Basilisken bevorzugen finstere, feuchte Orte wie Keller, Höhlen und Kanalisationen. Sie jagen tagsüber, indem sie geduldig im Verborgenen lauern, bis ein Opfer vorbeikommt, auf das sie sich blitzschnell zum tödlichen Angriff stürzen.
Vor Kämpfen gegen diese Kreaturen empfiehlt sich der Konsum eines Goldenen Pirols, um der Giftresistenz willen. Außerdem sollte man Tanzende Sterne oder Schrapnellbomben einsetzen, die gegen Basilisken besonders wirksam sind.
Basiliskenleder ist ein hochpreisiges Material, aus dem modische Schuhe und Damenhandtaschen gefertigt werden. Aus diesem Grund werden Basilisken von so manchem Glücksritter gejagt. Die Jagden enden meistens tödlich, manchmal sogar für die Basilisken, weswegen deren Population in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen ist. Einige Magier und Druiden sind der Ansicht, dass Basilisken in die Programme zum Schutz bedrohter Arten aufgenommen werden sollten. Alle anderen sind der Ansicht, dass diese Magier und Druiden eine gewaltige Schraube locker haben.

Quests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher 2: Assassins of Kings kommen nur Gegenstände von diesem Monster vor, die aus seiner Haut gefertigt oder nach ihm benannt wurden.

siehe auch

The Witcher 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basilisk
Bestiary Basilisk full.png
Beschreibung
Klasse
Ornithosaurier
Vorkommen
dunkle und feuchte Orte, wie Höhlen und stillgelegte Kanalarme
Immunität
Immun gegen die meisten Gifte; resistent gegen Lähmungs-Versuche.
Anfälligkeit
für kritische Effekte Einäscherung und Schmerz
Taktik
Die tödlichste Waffe des Basilisken ist sein Giftserum - eines der stärksten bekannten Toxine.
Handwerk/
Alchemie
Giftdrüsen
Sonstiges
Basiliskenhaut

Basilisken sind ein Monster aus dem Computerspiel The Witcher 1. Sie treten nicht vor Kapitel 4 auf; sie sind eine gute Quelle zum Sammeln von XP.

Journaleintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einfache Leute nennen Basilisken die Könige der serrikanischen Wüsten und verwechseln sie häufig mit Gorgonen. Sie sagen, die Bestie sei so sehr von Hass auf alles Lebendige erfüllt, dass selbst ihr Atem giftig ist und ihr Blick den Unachtsamen in Stein verwandelt. In Märchen gibt es nur eine sichere Methode, den Basilisken zu töten: Man hält ihm einen Spiegel vor die Augen und lenkt so seinen tödlichen Blick ab. Einfache Bauern halten diese Methode immmer noch für die effektivste gegen einen Basilisken. Hexer dagegen sagen, es sei viel besser, den Spiegel auf dem Kopf der Kreatur zu zertrümmern.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt begegnet Basilisken an folgenden Orten:

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Buch Ornithosaurus
  • Im Neu-Narakort Gasthaus gibt es eine Städterin (blond, grünes Kleid mit gelber Bluse) die Geralt über Archesporen, Basilisken und Wyvern erzählt, wenn er ihren Durst stillt. Sie trinkt einen Krug Bier oder Milch. Für jedes Getränk gibt sie nur eine Information heraus. Geralt muss die Taverne einmal verlassen und zurückkehren, um ihr mit einem weiteren Getränk eine Info zu entlocken.


Verfilmung und TV-Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vierte Folge aus der TV-Serie The Hexer basiert auf der Kurzgeschichte "Die Grenze des Möglichen" und zeigt u.a. die Szene, wie Geralt einen soeben erschlagenen Basilisken aus den Verliesruinen zieht und seine Belohnung dafür kassiert.

  • Episode 4: "Smok" (Der Drache)

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]