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Aplegatt

Aus Hexer Wiki
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Aplegatt ist ein Charakter aus dem Roman "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy"). Er war ein königlich berittener Bote aus Aedirn und ein Freund von Hansom. Er überbrachte von König Demawend eine Nachricht an König Foltest von Temerien und kehrte mit Botschafternachrichten nach Aedirn zu Demawend zurück.

Er hatte eine wichtige Nachricht für König Demawend, die er an seinen Freund weitergegeben hatte. Hansom hatte Aplegatt eine Nachricht von ihm für König Wisimir von Redanien übernommen, um sie dem Herrscher zuzustellen. In Dreiberg übergab er die Nachricht an Sigismund Dijkstra, Chef des redanischen Geheimdienstes, der ihm wiederum im Namen von Wisimir eine Nachricht für Demawend auf den Weg gab.

  • Aplegatt war sechsunddreißig Jahre alt, verheiratet und hatte drei Töchter. Zwei von ihnen sind noch ledig, während die dritte mit einem Mann verheiratet ist, der keinen Geschäftssinn hat und ständig pleite ist. (S. 8)
  • Er erreicht das Dorf Zavada, als er auf dem Weg Richtung Maribor ist. Das Dorf liegt nahe der Westgrenze des Fürstentums Ellander und etwa zweiundvierzig Meilen von Maribor entfernt. ("Die Zeit der Verachtung", dtv 2009, S. 11) Bei einer Schenke macht er halt. Dort trifft er zufällig auf Yennefer und Ciri. Als er Ciri anspricht, weissagt sie ihm seinen Tod. (S. 13)
  • In Maribor überbringt er Foltest die Nachricht von Demanwend, dass "kostümierte Truppen" auf Befehle in Dol Angra warten. Der Angriff ist für die zweite Julinacht nach Neumond geplant. Die Boote sollen dabei zwei Tage später das andere Ufer erreichen. Foltest erwidert in seiner Nachricht, dass dieser Plan wegen der Konferenz in Thanedd abgeblasen werden soll. Zudem sei Cirilla von Cintra nicht mehr am Leben.[1]
  • Aplegatt trifft auf einer engen Waldstraße auf weitere Reisende und eine Blockade. Zwei alte Männer erzählen von einem Mantikor ("Mandigora"), der sich frech auf die Straße gehockt hatte und ein Blutbad anrichtete. Ein Hexer mit weißen Haaren, genannt Hexer "Gerant", habe das Ungeheuer dann getötet. (S. 18) Aplegatt ist auf dem Weg nach Carreras, seine Hoffnung, den Hexer einzuholen, schwindet aber, da dieser eilig nach Dorian abbog.
  • Aplegatt kommt in einen Gasthof in Anchor, dort trifft er auf Geralt und wird Zeuge, wie der Hexer die Auftragsmörder Ralf Blunden, Heimo Kantor und den Kurzen Yaxa umbringt.
  • Drei Tage später ist Aplegatt in Dreiberg und überbringt eine Nachricht von Demawend an Wisimir. Dijkstra empfängt ihn und überbringt dem Spion die Nachricht, dass der "Kostümtrupp für die zweite Julinacht nach Neumond bereit ist. Wisimir solle darauf achten, dass Foltest nicht wortbrüchig wird. Die Zusammenkunft auf Thanedd wird er nicht selbst aufsuchen und rät Wisimir ebenfalls dazu. Der dritte Punkt betrifft wieder Ciri, die auch in dieser Nachricht als tot verkündet wird. Dijkstra trägt Aplegatt dann eine Nachricht von Wisimir für Demawend auf, in der die Kostümtruppe unbedingt zuückgehalten werden soll, da es einen Verräter gibt. Nilfgaard (im Text: "Die Flammme" = Emhyr) steht mit einer Armee vor Dol Angra und wartet auf einen Vorwand für einen Angriff (Siehe S. 57). Dijkstra warnt Aplegatt vor den "Eichhörnchen" im Wald.[2]
  • Aplegatt wurde in den Wäldern am Pontar von Yaevinn aus dem Hinterhalt getötet. Der Elf war mit einer Scoia'tael Truppe in der Gegend auf Streife. So erreichte die Nachricht Wisimirs Demawend nicht mehr. Aplegatt stirbt so wie Ciri ihm weissagte.(S. 60)

Literaturstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um sich den Lebensunterhalt als reitender Bote zu verdienen, pflegte Aplegatt den frisch eingestellten jungen Männern zu sagen, braucht man zweierlei: einen hellen Kopf und einen eisernen Hintern.
Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. 7

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laut Codringher und Fenn brachte ein "Spezialist" den königlichen Agenten einen Beweise für das Ableben der Fürstentochter. (S. 31)
  2. Aplegatt berichtet auch von seiner Begegnung mit dem Hexer und den Auftragsmördern, worauf Dijkstra nochmals argwöhnisch nach der Fürstentochter fragt.