Anabelle

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Anabelle
Tw3 journal anabelle.png
Module
Beschreibung
Rasse
Mensch
Geschlecht
weiblich
Augenfarbe
Braun
Haarfarbe
Braun
Kultur
Nördliche Königreiche
Nationalität
Flag Temeria.png
Herkunft/Wohnsitz(e)
Krähenfels (früher)
Reuseninsel
Familie
Eltern
Vserad (Vater)
(Ehe-)Partner
Graham (Geliebter)
Erscheint in

Anabelle war die Tochter von Graf Vserad, dem Herrn von Velen. Sie lebten auf Burg Krähenfels. Die junge Frau war in Graham verliebt, einen hiesigen Fischer. Doch ihr Vater war strikt gegen diese Verbindung.

Während des Anmarschs der feindlichen Nilfgaarder Armee, floh ihre Familie auf die Reuseninsel, wo sie im Turm des Magiers Alexander Zuflucht zu finden hofften. Doch die Bauern verfolgten den Grafen, da sie sich von ihm im Stich gelassen und den Nilfgaardern ausgeliefert fühlten. Sie drangen in den Turm ein, töteten jeden darin. Der Magier konnte mit dem Mödchen bis nach oben fliehen und verabreichte ihr einen Schlaftrank, sodass sie für die Angreifer tot wirkte. Doch er konnte ihr das Gegenmittel nicht mehr verabreichen, da er selbst dem Mob zum Opfer fiel. So wurde sie bei vollem Bewusstsein von den Ratten im Turm bei lebendigem Leibe aufgefressen. Ihr Geist streift seither ruhelos im obersten Turmzimmer umher.

Quest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geralt traf im obersten Zimmer des Geisterturms auf der Reuseninsel auf den Geist dieser jungen Frau. Sie erzählte ihm, dass sie die Tochter des hiesigen Grafen sei. Als wütende Bauern den Turm gestürmt hatten, hatte sie Angst, ihrer Ehre beraubt zu werden, sollte sie lebendig gefunden werden. Deshalb hatte sie einen Zaubertrank eingenommen, der sie in eine todesähnliche Starre versetzte. Nach ihrem Erwachen lag sie inmitten der Leichen ihrer Familie und Bediensteten ... und konnte sich nicht bewegen. Mit hilflosem Entsetzen musste sie zusehen, wie die Ratten, die sich zuvor an den Leichen der anderen gelabt hatten, auch an ihr zu knabbern begannen. Dieser grausame Tod muss einen Fluch auf sie und den Turm gelegt haben, da ihr Geist seitdem in rastloser Qual im Turm umhergeirrt war. Geralt suchte in seinem reichen Erfahrungsschatz an Flüchen nach einer Lösung. Da er von Anabelle erfahren hatte, dass sie einen einfachen Fischer namens Graham geliebt hatte, war er sich sicher, dass das Band der wahren Liebe die Rettung der beiden jungen Seelen sein könnte.

Wenn Geralt Anabelles Überreste von der Insel wegbringt:

Geralt erklärte sich bereit, die Überreste der jungen Frau ihrem Liebsten zu übergeben, damit er sie richtig begraben konnte. Geralt hoffte, auf diese Weise den bösen Fluch zu brechen, der auf der Insel lag, und Anabelle endlich Frieden zu geben.
Leider brachte der Geist, den Geralt für den einer unschuldigen Frau hielt, Tod und Verderben in Gestalt einer Erscheinung - der sogenannten Pestmaid. Als die Erscheinung Geralt ins Freie gelockt hatte, tötete sie den bedauernswerten Graham und floh, um die Pocken zu verbreiten und sich am Leid der Menschen zu laben. Möglicherweise führte dieses Ereignis zum Ausbruch der Catriona-Krankheit, die das Königreich Kerack verwüstete und letztendlich zum Niedergang des kleinen Landes an der Küste führte.

Wenn Geralt davon absieht, Anabelles Wunsch zu erfüllen:

Vielleicht hatten ihn die Worte des Mädchens stutzig werden lassen oder seine Hexersinne warnten ihn einfach rechtzeitig - jedenfalls wusste Geralt in der Sekunde, bevor Anabelle ihre wahre Natur zeigte, mit wem er es zu tun hatte. Der Geist war in Wahrheit eine Pestmaid, eine schreckliche Erscheinung, die Tod und Seuche verbreitete.