Alraunenwurzel

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Die Alraunenwurzel oder auch Mandragora ist eine giftige Pflanze, enthält aber magische Eigenschaften. Druiden verwenden diese Wurzel häufig.

Mandragora oder auch Mannswurz, eine Pflanzenart der Familie der Nachtschattengewächse, umfasst krautige, stengellose Pflanzen mit möhrenförmigen, sich oft in der Mitte spaltenden Wurzeln, in denen man Ähnlichkeit mit einem Menschen erblicken kann; die Blätter bilden eine Rosette. M. autumnalis o. officinarum, die in geringem Umfang in Vicovaro, Rowan und Ymlac angebaut wird, wächst nur selten wild. Die grünen, später gelb werdenden Beeren werden mit Essig und Pfeffer gegessen, die Blätter in rohem Zustand verwendet. Die Wurzel der M., heute in der Medizin und Pharmazie geschätzt, spielte frühe eine große Rolle im Aberglauben, insbesondere bei den Völkern des Nordens; es wurden aus ihr Menschenfigürchen (Alrunen, Alraunen) geschnitzt und als wertvolle Talismane im Haus aufbewahrt. Man schrieb ihnen Schutz vor Krankheiten zu, sie verliehen Glück bei Prozessen und sicherten den Frauen Fruchtbarkeit und leichte Geburt. Man nähte ihnen Kleidchen und zog sie bei Neumond an. Die Wurzeln der M. wurden gehandelt, und ihr Preis erreichte sechzig Florins. Zum selben Zweck wurden die Wurzeln der Zaunrübe (s.d.) verwendet. Dem Aberglauben zufolge wurde die M.-Wurzel zu Zauberei und magischen Filtern gebraucht sowie als Gift; dieses Vorurteil flammte zu Zeiten von Hexenjagden wieder auf. Der Vorwurf der Verwendung von M. zu verbrecherischen Zwecken wurde z. B. im Prozess gegen Lukrezia Vigo (s.d.) erhoben. Auch die legendäre Philippa Alhard (s.d.) soll M. als Gift benutzt haben.
-- Encyclopaedia Maxima Mundi, Band XI von Effenberg und Talbot

Feuertaufe, ("Chrzest ognia"), Ausgabe dtv, November 2009, Kapitel 3, S. 135

In den Büchern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In "Die Grenze des Möglichen (Kurzgeschichte)" sowie "Feuertaufe" erwähnt Rittersporn "Mandragora", woraus Zauberinnen Elixiere mischen und sich diese Mandragora-Tinktur in die Augen träufeln. Die Augen erhalten dann einen jugendlichen Glanz. Das Elixier kann ebenso auf den Körper aufgetragen werden, damit die Haut gestrafft wird und somit um Jahre jünger aussieht. Aus Mandragora wird die Glamarye-Salbe hergestellt.

Es ranken sich viele Geschichten um die Alraunenwurzel. So heißt es, dass die Pflanze fürchterlich schreit, wenn man sie aus der Erde zieht und denjenigen, der sie entwurzelt verflucht. Darum bindet man eine Schnur um die Pflanze, an dessen Ende ein Hund festgebunden ist, der die Alraune aus der Erde zieht. Im schlimmsten Fall kann der Fluch höchstens den Hund treffen.

Tatsächlich geschieht Folgendes: Beim Ernten der Mandragora wird vom Stiel ein Toxin abgesondert, dass eine starke halluzinogene Wirkung hat. Seltsame Stimmen, Erscheinungen und Verfluchungen sind lediglich ein Resultat des beschädigten Zentralnervensystems.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alraunenwurzel
Tw3 mandrake root.png
Wird für alchemistische Zubereitungen verwendet
Beschreibung
Inventar/Slot
Alchemie und Handwerk
Kategorie
Gewöhnlicher Gegenstand
Art
Alchemie-Zutat
Quelle
Pflanze wächst wild
Inventarpreis
15 Krone(n)
Kaufpreis
34 – 38 Krone(n)
Verkaufspreis
3 – 5 Krone(n)

Alraunenwurzel wächst nur an wenigen Orten. Es wird für Herstellung folgender Gegenstände benötigt:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alraunenwurzel
Tw2 ingredient mandrakeroot.png
Alchemistische Zutat. Enthält Quebrith
Beschreibung
Kategorie
Gewöhnlich
Art
Alchemistische Zutat
Enthält
Quebrith
Quelle
Wächst wild / Anezka
Kauf
1620 Oren(s)
Verkauf
2 Oren(s)
Gewicht
Gewicht 0

Die Alraune wächst wild und fast überall. Alraunenwurzeln können auch käuflich erworben werden.

Folgende Händler verkaufen Alraunenwurzel:

The Witcher 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alraunenwurzel
Substances Mandrake root.png
Alchimistische Zutat
Beschreibung
Art
Pflanzenextrakte
Zutaten
QuebrithSubstances Small Nigredo.png
Kauf
15 oren
Verkauf
3 oren
ID
it_ingr_064

Geralt findet keine Alraunenwurzeln in der freien Natur. Sie befinden sich nur in den Kurgans (Grabhügel) beim Einsiedler im vierten Kapitel. Im ersten Kapitel erhält Geralt von Abigail Alraunenwurzeln neben der Questbelohnung für den Bargest-Vertrag. Einen Journaleintrag für Alraunenwurzel bekommt Geralt hierbei nicht.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lesetipps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]