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Adda (Foltests Tochter)

Aus Hexer Wiki
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Adda
Tw-adda-profile.png
Module
Beschreibung
Weitere Namen
Adda, die Weiße
Rasse
Mensch (in eine Striege verwandelt durch einen Fluch)
Geschlecht
weiblich
Haarfarbe
Rot, später Weiß (in The Witcher vermutlich wieder rot gefärbt)
Titel
Prinzessin von Temerien
Königin von Redanien (optional)
Kultur
Nördliche Königreiche
Nationalität
Flag Temeria.png
Herkunft/Wohnsitz(e)
Wyzima, Dreiberg
Familie
Familie
Temerische Dynastie
Redanische Dynastie (durch Heirat)
Eltern
Adda von Temerien (Mutter)
Foltest (Vater)
(Ehe-)Partner
Geralt von Riva (Geliebter, optional)
Radovid V (Ehemann, optional)
Verwandte
Anais La Valette (Halbschwester, in The Witcher 2)
Bussy La Valette (Halbbruder, in The Witcher 2)
Erscheint in

Prinzessin Adda, auch Adda die Weiße genannt, ist die Tochter von Foltest, dem König von Temerien. Sie kam überaus missgestaltet zur Welt und starb sofort; ihre Mutter - Foltests Schwester(!) - überlebte die Geburt ebenfalls nicht. Es stellte sich bald heraus, dass das Kind untot war: verflucht, um als Striege ihr Unwesen zu treiben.

Prinzessin Adda ist ein Charakter aus der Kurzgeschichte "Der Hexer", der ersten Geralt-Geschichte aus Andrzej Sapkowskis Feder und der Beginn des Phänomens der Geralt-Saga und seinen Adaptionen.

In der Geralt-Saga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urheber des Fluchs waren entweder Ostrit (ein Magnat am Königshof) oder Sancia (Foltests Mutter).
Der Magnat war in Foltests Schwester, deren Name ebenfalls Adda war, insgeheim verliebt. Als er von der geschlechtlichen Beziehung erfuhr, wollte er mit Adda darüber sprechen. Doch sie ließ sich nicht umstimmen und er verlor im Zorn einige böse Worte, die dazu geführt haben können, dass seine große Liebe ein Monster zur Welt brachte. Später intrigierte er aus Rache gegen Foltest, damit der König an Glaubwürdigkeit verlor und seine Krone abgeben sollte, was er jedoch nicht erreichte.
Die Königin Mutter war ebenfalls nicht von der inzestuösen Beziehung ihrer Kinder begeistert und kann ebenfalls einen Fluch über ihre Tochter gelegt haben.

Ostrit zu Geralt kurz vor seinem Tod:

»Es war seine Mutter, die alte Königin. Gewiss war sie es. Sie konnte nicht mit ansehen, wie er und Adda ... Ich war das nicht. Ich habe nur einmal, weißt du, versucht, sie umzustimmen, aber Adda ... Hexer! Es kam über mich, und ich habe gesagt ... Hexer? War ich es? Ich?«
»Das spielt jetzt keine Rolle mehr.«

Der Hexer (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2007, S. 39

Adda, die Striege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das gemeinsame Kind von Foltest und seiner Schwester, ein Mädchen, erhielt den Namen ihrer Mutter – Adda. Foltest ließ beide in der Familiengruft unter seinem Schloss beisetzen.

Sieben Jahre nach der Beerdigung kehrte die Tochter Adda zurück – als voll ausgewachsene Striege. Sieben weitere Jahre streifte sie durch Alt-Wyzima, lauerte unvorsichtigen Bürgern auf und verschlang sie. Viele Kopfgeldjäger und auch Hexer haben versucht, die Striege zu töten, um dem Treiben ein Ende zu bereiten; auch diverse Abenteurer und Zauberer versuchten, den Fluch von dem Wesen zu nehmen, denn es winkte eine große Belohnung vom König persönlich dafür. Aber niemanden gelang es ... bis zu jenem Tage, als der Hexer Geralt von Riva kam.

Adda, die Weiße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem heftigen Kampf zwischen Geralt und der Bestie, bei dem Ostrit von Geralt als Köder benutzt wurde und dabei ums Leben kam, gelang es Geralt schließlich, die Striege daran zu hindern, vor Anbruch des Tages in ihr Grab zurückzukehren. Damit war der Fluch von der Prinzessin genommen und den Sonnenaufgang erlebte sie in ihrer menschlichen Gestalt als 14-jähriges Mädchen.

Obwohl der Fluch von Adda genommen werden konnte, blieb ihr Verstand geistig zurück. Zu dieser Zeit verlor ihr Haar an Farbe und wurde weiß, was ihr den Namen Adda, die Weiße bescherte. Dieser Beiname wird seither verwendet, um sie namentlich von ihrer Mutter, Adda von Temerien, sowie der zweiten Frau König Goidemars, Adda von Cidaris, zu unterscheiden.

Adda, die Prinzessin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Addas Persönlichkeit ließ sich jedoch nicht ganz wiederherstellen und es bestand ein unterschwelliges Rückfallrisiko. Aus diesem Grund trägt die Prinzessin Schutzamulette und nimmt an Ritualen teil, die den Fluch bannen sollen.

Geralt zu König Foltest, wie nach Aufhebung des Fluchs zu verfahren sei, um einen Rückfall zu verhindern:

»Das ist eine ernste Sache, Herr König. Das Risiko ist hoch. Darum hört: Die Prinzessin muss am Halse ständig einen Saphir tragen, am besten einen Inklus, an einem silbernen Kettchen.«
»Was ist ein Inklus?«
»Ein Saphir mit einem im Stein eingeschlossenen Luftbläschen. Außerdem müssen in dem Zimmer, wo sie schläft, von Zeit zu Zeit Wacholder-, Besenstrauch- und Haselzweige im Kamin verbrannt werden.«

Der Hexer (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv 2007, S. 31

Aufgrund ihrer mentalen Beeinträchtigung konnte sie den ihr rechtmäßig zustehenden Thron von Temerien nicht besteigen. Das Fortbestehen der königliche Linie, die mit Geddes ihren Anfang genommen hatte, stand somit in Frage.

In der nicht-kanon Kurzgeschichte "Etwas endet, etwas beginnt" hat sich Adda erfolgreich von dem Fluch erholt und wurde Königin von Temerien.

In The Witcher 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adda und König Radovid

Als Ostrit Adda mit dem Fluch belegte, hat er den Vorgang in seinem Tagebuch niedergeschrieben. Wer auch immer in Besitz dieses Tagebuchs gelangt, erhält Kenntnis darüber, wie Adda wieder mit dem Striegen-Fluch belegt werden kann. Triss Merigold gelang es rechtzeitig einzugreifen und so kam Geralt den Klauen der Striege gerade noch einmal davon.

Geralt triff Adda auf einem Empfang von Kaufmann Declan Leuvaarden wieder. Aus dem 14-jährigen Mädchen ist eine hübsche junge Frau geworden (mit allerdings etwas verdorbenen Manieren).

Gemäß den Aufzeichnungen des Professors kollaboriert Adda mit den aufständischen Salamandra und steckt hinter den Siegelfälschungen in diversen Angelegenheiten, unter anderem der Ausrufung des Notstandes. Sie zählt daher zu den Verantwortlichen, die die Unruhen im Händlerbezirk auslösten.
Adda hat Anspruch auf die Thronfolge Temeriens, allerdings halten die Salamandra sie für unberechenbar. Sie planen daher, die Allianz mit Adda zu brechen.

Adda erleidet einen Rückfall und ein weiteres Mal muss Geralt versuchen, die Prinzessin vom Fluch zu befreien, als er auf sie als Striege in einer Gruft trifft. Er hat die Wahl, das Monster endgültig zu töten oder wie bei der ersten Begegnung zu verfahren. Die Entscheidung hat Einfluss auf den späteren Verlauf des Spiels.

Während der Quest Ein feudaler Empfang hat Geralt die Gelegenheit, von Adda ein erotisches Artwork für seine Eroberungsgalerie vermacht zu bekommen, wenn er Addas Lieblingsgericht Katoblepasfleisch besorgen kann.

Adda erscheint außerdem im Community Abenteuer "The Wedding".

Quests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagebucheintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Leuvaardens Empfang hatte ich Gelegenheit, Prinzessin Adda zu sprechen. Vor einigen Jahren habe ich sie von dem Striegenfluch erlöst. Die Prinzessin ist zu einem hübschen, wiewohl recht wilden und verzogenen Mädchen herangewachsen.
Wie aus den Aufzeichnungen des Professors hervorgeht, hat Adda mit den Salamandra kollaboriert, das königliche Siegel gefälscht und den Notstand ausgerufen. Ihr wurde der Thron Temeriens versprochen, doch in Wahrheit halten die Salamandra sie für unberechenbar. Die Organisation hatte vor, die Allianz aufzukündigen.
Es stellte sich heraus, dass Adda hinter den Fälschungen des königlichen Siegels steckte und für das Chaos im Händlerviertel verantwortlich war. Die Prinzessin hatte gemeinsame Sache mit den Salamandra gemacht, aber es scheint, als sei ihr diese Allianz über den Kopf gewachsen. Dank Triss' Eingreifen konnte ich Addas Klauen um Haaresbreite entkommen.
Prinzessin Adda ist die Frucht einer inzestoösen Beziehung und kam als Ungeheuer in diese Welt, als Striege, denn ein eifersüchtiger Höfling, der ihre Mutter geliebt hatte, hatte sie verflucht. Mehrere Jahre streunte die Striege durch Alt-Wyzima und jagte und verschlang Menschen. Bis ich kam, konnte niemand sie töten oder den Fluch von ihr nehmen. Adda hat jedoch ihre Persönlichkeit nicht vollständig wiedererlangen können. Daher trägt die Prinzessin Amulette und unterzieht sich Ritualen, die den Fluch abwehren sollen.
Wenn Geralt die Striege tötet:
Der Fluch der Striege ist zurückgekehrt und hat Adda erneut in ein Ungeheuer verwandelt. Diesmal musste ich sie töten.
Wenn Geralt sie vom Fluch befreit:
Der Fluch der Striege ist zurückgekehrt und hat Adda erneut in ein Ungeheuer verwandelt. Wieder ist es mir gelungen, sie von dem Fluch zu befreien.
Als Folge von Ostrits Fluch kam Prinzessin Adda als Striege zur Welt. Der Magnat liebte die Schwester des Königs und Addas Mutter, die ebenfalls Adda hieß. Als er von der inzestuösen Beziehung des Königs zu seiner Schwester erfuhr, verfluchte Ostrit den König und sein Tun in seinem Tagebuch. Wer immer auch dieses Tagebuch besitzen mag, er kann den Fluch erneuern und Adda wieder in eine Striege verwandeln.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In den nachträglichen Ergänzungen, die von Andrzej Sapkowski verfasst und auf seiner Homepage veröffentlicht wurden, wurde Prinzessin Adda als weißhaarig und geistig zurückgeblieben beschrieben. Im Computerspiel The Witcher ist ihr Haar rot (vermutlich gefärbt) und es gibt keinen Hinweis auf einen möglicherweise geistig verwirrten Verstand. Lediglich Stadtrat Velerad lässt im Gespräch mit Geralt eine eher beiläufige Bemerkung fallen, dass Adda geistig zurückgeblieben sei. Es ist daher anzunehmen, dass ihr Haar im Spiel wieder rot ist, um sie der W.png Strigoi aus den Mythen Rumäniens ähnlicher zu machen, nach deren Vorlage die Striege in The Witcher kreiiert wurde: Nach der rumänischen Mythologie hat eine Strigoi rotes Haar, blaue Augen und zwei Herzen.
  • Es gibt einen Fleischer im Händlerbezirk, der einen Hund namens "Adda" hat, because she is "a spoiled bitch".
  • Addas Geschichte wird in dem Buch Entzauberung der Striege erzählt.
  • Adda möchte Katoblepasfleisch, am besten roh. Um diesen Gegenstand zu erhalten, rede mit dem Stadthalter Velerad, aber vergiss nicht etwas starken Alkohol, um seine Zunge zu lösen. Dann wird er eine Bemerkung in Richtung Thaler anbringen, der einen Brief aus der Truhe beim Alkoven, bevor er Informationen preisgibt. Rede schlussendlich mit Triss, da sie das von der Prinzessin gewünschte Geschenk herbeizaubern kann.

In The Witcher 2: Assassins of Kings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In The Witcher 2 erwähnt König Foltest Adda in einem kurzem Gespräch mit Geralt und Shilard Fitz-Oesterlen - seine Aussagen fallen unterschiedlich aus, je nachdem, wie sich der Spieler im ersten Spiel entschieden hat und ein Savegame zu Beginn importiert hat:

  • Hatte man Adda getötet, so erwähnt er sein Bedauern;
  • wenn man sie am Leben gelassen hat, sagt er, dass sie nun mit Radovid vermählt ist.

Wenn man keine Möglichkeit hatte, einen Spielstand zu laden, so wird erwähnt, dass Adda tot ist. Dies könnte ein Hinweis sein, wie der "offizielle" Verlauf der Geschichte ist, da dies von den Entwicklern dann vorgegeben wird.

Wenn Adda beim ersten Teil getötet wurde
  • Foltest erwähnt zu Beginn des Spiels, dass er noch immer keinen Thronerben habe.
Wenn Adda im ersten Teil erlöst wurde
  • Während der Unterhaltung mit dem Kaedwener Boten steht die Ablehnung Addas als zukünftige Königin durch den temerischen Adel im Vordergund - der Tod von Bussy La Valette ist lediglich Nebensache.
  • Radovid erwähnt, dass Anais La Valette in Redanien sicherer und näher bei ihrer Halbschwester wäre, d.h. bei Adda.
  • In Vergen stolpert Geralt über einen Priester, der ihm vorwirft, das Monster gerettet zu haben.

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Buch "Die temerische Dynastie" enthält einige in-game Informationen über Adda. Wenn du vor dem Start ein Savegame importiert hast, dann wird der Tagebucheintrag durch dieses Buch von den Entscheidungen aus dem Vorgängerteil beeinflusst. Ansonsten wird davon ausgegangen, dass Adda tot ist.
  • Eine von Chorabs Geschichten handeln von Geralt, wie er das erste Mal den Fluch von Adda nahm.

In The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Prinzessin wird in The Witcher 3 lediglich in einem Schreiben von Alyssandra Deviel an Roderick de Wett. Es geht um die Möglichkeit, den Fluch reaktivieren zu können, damit Adda wieder zur Striege wird. De Wett ist scheinbar interessiert daran, Alyssandra Deviel versucht, ihn umzustimmen, weil es eine "unehrenhafte Tat" wäre.
Der alte Brief hat den Adressaten vermutlich nie erreicht, denn er ist bei einer schon zum Skelett verrotteten Leiche in einem Geheimversteck im Norden des Gartens in der Königsburg von Wyzima zu finden.

Verfilmung und TV-Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adda in der TV-Serie kurz nachdem sie vom Fluch befreit wurde

Adda erscheint in der 8. Folge "Rozdroże" (Scheidewege) der The Hexer TV-Serie. In ihrer Transformation als Stiege wird sie von Zbigniew Modej dargestellt; Magdalena Górska spielt Adda in ihrer menschlichen Form.

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrscher von Temerien
historisches Wappen von Temerien historisches Wappen der Erben Temeriens

früheres Wappen von Temerien aktuelles Wappen von Temerien

DesmondGeddesGardikGoidemarCedricGriffinBienvenu La LouveMedellFoltest
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