Aan'Brengar

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Als Aan'Brengar werden unter den Scoia'tael Denunzianten bezeichnet, die aus Eigennutz ihre Gefährten verraten. Möglicherweise ist die Bezeichnung auch in Nilfgaard gebräuchlich.

Kurz nach Ausbruch des Krieges waren viele Aan'Brengar aktiv. Insbesondere um herauszufinden, wohin Ciri nach dem Thanedd-Aufstand verschwand und wo sich der Hexer aufhielt.

Da war das Bild von dem Brunnen mit dem Schwingbaum, der als schwarzer Strich inmitten der Ruinen eines niedergebrannten Dorfes aufragte. Daran hing ein nackter Leichnam. Mit dem Kopf nach unten. Aus dem aufgeschlitzten Schritt und Bauch war das Blut auf Brust und Gesicht gelaufen, hing in Fäden von den Haaren herab. Auf dem Rücken des Leichnams war die Rune Ard zu sehen. Mit einem Messer hineingeschnitten.
Feuertaufe, ("Chrzest ognia"), Ausgabe dtv 2009, S. ??

Randnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der polnischen Übersetzung der Geralt-Saga heißen diese Denunzianten An'givare, was ein Begriff aus der alten Sprache der Elfen ist und Informant, bzw. Spion bedeutet. Warum die Bezeichnung in der deutschen Übersetzung geändert wurde, ist unklar.
  • Zum ersten Mal wir diese Bezeichnung von Milva in "Die Feuertaufe" auf S. 11 (dtv 2009) gegenüber der Heilerin Aglaïs verwendet, als der Hexer nach Informationen aus der Welt verlangt.