Vilgefortz von Roggeveen

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Vilgefortz von Roggeveen
Vilgefortz of roggeveen by justanor-d7dsj6y.jpg
Fanart von Tanya Anor
Beschreibung
Rasse
Mensch
Geschlecht
männlich
Beruf / Handwerk
Druide, Söldner, Zauberer
Nationalität
Menschen aus Kovir und Poviss
Spezielle
Fähigkeiten/Merkmale
W.png Stockkampf
Magie
 
Erscheint in

Vilgefortz von Roggeveen war ein Magier aus Roggeveen. Er ist ein Charakter aus den Romanen der Geralt-Saga. Er war hochgewachsen, gut gebaut und sah sehr gut aus. Seinem Aussehen nach war er um die fünfunddreißig Jahre alt. Tatsächlich musste er etwa einhundert Jahre alt gewesen sein und galt nach Maßstäben der Zauberer als "jung".

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vilgefortz hatte eine schwere Kindheit hinter sich. Er wurde als Kleinkind von seinen Eltern ausgesetzt. Druiden fanden ihn auf der Straße in Lan Exeter und zogen ihn groß. Sie fanden heraus, dass er magische Fähigkeiten besaß. Demnach musste ein Elternteil ein Zauberer oder Zauberin gewesen sein. Es war für das Kind unerträglich, von den eigenen Eltern so ehrlos im Stich gelassen worden zu sein. Als ihn ein Zauberer ebenfalls zum Zauberer ausbilden wollte, lehnte Vilgefortz voller Verachtung ab. Er verließ die Druiden und verdiente sich sein Geld als Söldner, Soldat, Räuber, Mörder und wurde zum Flüchtling. Schließlich wurde er doch Zauberer, obwohl sich sein Hass auf die Magier nicht gelegt hatte. Er wurde sogar ein talentierter und ehrgeiziger Zauberer.

Aufstieg und Fall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vilgefortz war Mitglied in der Bruderschaft der Zauberer. In der Schlacht am Sodden Berg kämpfte er noch auf der Seite der nördlichen Königreiche gegen Nilfgaard. Er trug er maßgeblich zum Waffenstillstand zwischen Nilfgaard und den nördlichen Königreichen bei.

Der Magier war nicht nur ehrgeizig und machthungrig. Es bestand ein heimliches Bündnis zwischen ihm und dem Herrscher von Nilfgaard, Emhyr var Emreis. Das gute Verhältnis begann bereits viele Jahre vor den Kriegen, als Emhyr noch unter dem Namen Duny vom Erlenwald handelte. Vilgefortz' Machthunger trieb ihn soweit, dass er zu dem Entschluss kam, er benötigte das Blut von Ciri (Dunys Tochter), um ihrer Kräfte habhaft zu werden, weil sie ein Nachkömmling von Lara Dorren war. Unter seinen diversen Verstecken befand sich ein Grundstück, das für Experimente mit Ciri vorgesehen war.

Auf den Thanedd Inseln wurde er wegen Hochverrat angeklagt und in Fesseln aus Dimeritium gelegt. Er konnte sich mit Hilfe von Tissaia de Vries befreien und floh. Er wollte auf seiner Flucht Ciri entführen. Geralt verhindert dies und wurde dabei schwer verletzt. Ciri gelang die Flucht durch ein Portal nach Tor Lara.

Vilgefortz konnte ebenfalls entkommen, versteckte sich in seinem Schloss und brütete über weitere Wege nach, Ciris habhaft zu werden.

Schließlich starb er auf dem Schloss Stygga durch das Schwert von Geralt.

Vilgefortz war außerdem die Person hinter Rience und Schirrú und hielt sämtiche Fäden in der Hand.

The Witcher 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Teil der Computerspielreihe gibt es verschiedene Hinweise und Bemerkungen zu Vilgefortz:

  • Lambert macht im Prolog eine Bemerkung, dass Geralt eine Reihe von Zauberern rechtzeitig getötet hat und spielt damit wahrscheinlich auf Vilgefortz an.
  • Im Prolog bezeichnet Triss Azar Javed als einen neuen Vilgefortz.
  • Zoltan Chivay macht im Gespräch mit Geralt ebenfalls eine Bemerkung in Kapitel 2
  • Vilgefortz von Roggeveen hat eine Abhandlung zu Älteren-Blut (Buch), bzw. Lara Dorren geschrieben
  • In der finalen Begegnung zwischen Azar Javed und Geralt, sagt der Hexenmeister "Dieses Mal habt Ihr gegen einen Tornado gepisst!" Dieser Ausspruch stammt von Vilgefortz.

The Witcher 3: Wild Hunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In "Der Sonnenstein", einer der Hauptquests im dritten Teil der Computerspielreihe, diskutieren Geralt und Philippa Eilhart über Vilgefortzs Experimente, sein verlorenes Auge zu regenerieren.